AT99165B - Verfahren und Maschine zur Herstellung von elektrischen Kontakten aus Wolfram oder einer Wolframlegierung. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von elektrischen Kontakten aus Wolfram oder einer Wolframlegierung.

Info

Publication number
AT99165B
AT99165B AT99165DA AT99165B AT 99165 B AT99165 B AT 99165B AT 99165D A AT99165D A AT 99165DA AT 99165 B AT99165 B AT 99165B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tungsten
rod
electrical contacts
machine
cut
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Pfanstiehl Company
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfanstiehl Company filed Critical Pfanstiehl Company
Application granted granted Critical
Publication of AT99165B publication Critical patent/AT99165B/de

Links

Landscapes

  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Maschine zur Herstellung von elektrischen Kontakten aus Wolfram oder einer Wolframlegierung. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung von elektrischen Kontakten aus Wolfram oder Wolframlegierungen. Gemäss der Erfindung werden Kontaktscheiben aus einem gezogenen oder ein in der Längsrichtung verlaufendes Gefüge aufweisenden Stab aus Wolfram bzw. 



  Wolframlegierungen senkrecht zur Gefügeriehtung abgeschnitten. Die gemäss der Erfindung geschnittenen Kontaktplättchen werden vorzugsweise an einer Stange oder einem Schaft aus anderem Metall mittels einer Zwischenhaut aus Gold, Silber oder Kupfer angelötet oder angeschmolzen. 



   Es wurde festgestellt, dass Wolframscheiben, die vom Ende einer bearbeiteten oder gezogenen Wolframstange in der weiter unten erläuterten Art abgeschnitten oder abgeschliffen sind, für die Verwendung bei elektrischen Kontakten solchen Scheiben weit überlegen sind, welche aus einem Blech oder Streifen von Wolfram ausgestanzt sind. Der Grund hiefür liegt darin, dass die Faser oder das Korn eines Bleches aus Wolfram mit der Oberfläche des Bleches parallel läuft, so dass die Seite des Kornes oder der Faser beim Betriebe des elektrischen Schalters der Abnutzung unterworfen ist.

   Anderseits ist das Korn bei einer gezogenen Wolframstange längs der letzteren gerichtet und die von der Stange abgeschnittenen Scheiben bieten das Ende oder die Stirn des Komes der Abnutzung im Betriebe des elektrischen Kontaktes dar, so dass das   Kontaktplättehen   oder die Kontaktspitze sich weit   gleichmässiger   als eine aus Blech gestanzte Scheibe abnutzt. 



   Es hat sieh auch gezeigt, dass die von der Stange geschnittenen   Kontaktplättchen   weit weniger als andere den Anfressungen durch Lichtbogenwirkung an den   Kontaktflächen   ausgesetzt sind und dass sie auch ein weit schwächeres Abkrümmeln an den Kanten zeigen, als die aus Blech   gestanzten Plättchen.   



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. 



  Fig. 1 ist eine Ansicht der zum Abtrennen der Scheiben von einer Wolframstange dienenden Schleifoder Schlitzmaschine, Fig. 2 ein Schaubild einer Wolframscheibe, Fig. 3 eine Darstellung. der zum Anlöten der   Wolframscheibe   benutzten Scheibe aus Silber, Gold oder Kupfer, Fig. 4 zeigt den Tragschaft für den Kontakt. 



   Die Wolframstange 20 (Fig. 1) besitzt vorzugsweise kreisförmigen Querschnitt gleich demjenigen des fertigen   Kontaktplättchens.   Diese Stange wird in eine genau passende Bohrung 21 des Klemmfutters 22 eingeführt, dessen Klemmbacke 23 durch die Schraubenspindel 24 mittels der Mutter 25 zwecks Festklemmen der Stange 20 im Ende des Futters anziehbar ist. 



   An dem Futter ist eine Dickeinstellvorrichtung 26 vorgesehen, deren mit einem Loch versehenes Ende 27 so dick ist, wie die vom Ende der Stange 20 abzuschneidenden Scheiben. Ein Ansehlaghebel 23 ist bei 29 drehbar befestigt, so dass die in dem Ende des Anschlaghebels angeordnete einstellbare Schraube 30 in die Lage laut Zeichnung geschwenkt werden kann, um den Vorschub der Stange 20 nach rechts zu begrenzen. Der Handgriff 31 kann so bewegt werden, dass die Schraube 30 aus ihrer NormalStellung gegenüber dem in dem Teile 26 befindlichen Loche herausbewegt wird. 



   Die gesamte Klemmvorrichtung ist auf einem   Sehlitten   32 angebracht, der in einer T-förmigen Führung 33 des Gestelles verschiebbar ist. Eine am Schlitten angebrachte Zahnstange 34 kämmt mit einem Zahnrrade 35, um den Schlitten mit dem Klemmfutter durch Bewegung des Handhebels 36 vorzuschieben. Die Bewegung wird durch die Kurbel 37 übertragen, deren Zapfen 38 in dem Schlitz 39 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Auf der gemeinsamen Grundplatte 41 ist die rotierende Spindel 42 des   Schleiflkopfes gelagert.   u. zw. in Rollen-oder Kugellagern des Bockes   48.   Ein Riemen   läuft über   die Scheibe 44, um die Spindel 42 anzutreiben, welche am Ende die Sehlitzscheibe 45 trägt.

   Diese ist vorzugsweise nicht mehr als   1/4   mm dick und ist zwischen die Metallscheiben 46 und 47 eingespannt, welche sich nicht ganz bis zum Rande der Schleifscheibe 45 erstrecken. Die Schleifscheibe rotiert sehr rasch, um die Scheiben vom Ende der Stange 20 abschneiden zu können. Die Wolframstange 20 ist in dem Klemmfutter einstellbar bzw. vorschiebbar. Nach dem Vorschieben der Stange wird diese durch den Hebel 36 gegen den Umfang der Schleifscheibe gedrückt, bis die Scheibe die Stange vollständig durchgeschnitten hat.

   Die dadurch vom Ende der Stange abgeschnittene Wolframscheibe bleibt in dem Loche im Ende 27 der Messvorrichtung 26 zurück, bis die   Seitenflächen   der Schleifscheibe vollständig über die Fläche der Wolframscheibe hinweggegangen ist, wodurch der einseitig an der Wolframscheibe etwa entstandene Sehleifgrad vollständig entfernt wird. Wenn auf diese Weise eine Scheibe vom Ende der Wolframstange abgeschnitten ist, so wird der Schlitten durch die Feder 48 zurückgezogen. Darauf wird der Handgriff 31 der Anschlagvorrichtung bewegt, so dass die fertige   Wolframscheibe   aus dem Loche im Teile 27 herausfallen kann. Die   Mutter 2. 5 wird dann gelost,   worauf die Stange 20 nach rechts vorgeschoben wird, bis sie gegen   die Ansehlagsehraube   30 trifft.

   Die Stange 20 wird dann durch die Mutter   25   von neuem festgeklemmt, worauf das Spiel sich wiederholt. 



   Die Schleifscheibe 45 besteht aus Karborundum, Alundum oder vorzugsweise aus einer Mischung beider Stoffe, die in eine Schicht aus unvulkanisiertem Gummi mit Schwefel eingewalzt oder in sonstiger Art darin einverleibt werden. Diese Schichte wird dann vulkanisiert, so dass sie eine harte Vulkanitscheibe bildet, in welche   Schleifkörnchen   fest eingebettet sind. 



   Der Kontaktgrundkörper nach Fig. 4 besitzt eine Verbreiterung 50 nach Art eines   xagelkopfes   und einen Schaft   51.   Diese Schäfte bestehen vorzugsweise aus Eisen oder Stahl von solcher Weichheit, dass sie nach Einsetzung in eine Kontaktfeder oder einen Kontakthebel zwecks sicherer Befestigung vernietet werden können. 



   Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung reinen Wolframs   beschränkt,   vielmehr können beispielsweise auch Legierungen von Wolfram mit anderen seltenen Metallen vorteilhaft Verwendung finden. Z. B. hat eine Legierung von Wolfram mit etwas   Molybdän   in manchen Fällen bessere Resultate ergeben als reines Wolfram. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kontakten aus Wolfram oder einer Wolframlegierung, dadurch gekennzeichnet, dass von einem aus   derartigem Metall bestehenden gezogenen   oder ein in der Längsrichtung laufendes Korn besitzenden Stabe Scheiben   senkrecht   zur   Gefügerichtnng geschnitten   werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.1 glied (26) angeordnet ist, dessen eines mit einem Loch versehenes Ende (27) gleich der Stärke der abzuschneidenden Scheibe ist, und dass ferner ein drehbarer Anschlaghebel (28) vorgesehen ist, der als EMI2.2
AT99165D 1914-04-06 1920-07-21 Verfahren und Maschine zur Herstellung von elektrischen Kontakten aus Wolfram oder einer Wolframlegierung. AT99165B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US99165XA 1914-04-06 1914-04-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT99165B true AT99165B (de) 1925-02-10

Family

ID=21740465

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT99165D AT99165B (de) 1914-04-06 1920-07-21 Verfahren und Maschine zur Herstellung von elektrischen Kontakten aus Wolfram oder einer Wolframlegierung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT99165B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3248956C2 (de)
WO2002024414A1 (de) Schleifkörper und schleifmittel für ein elektrisches schleifwerkzeug sowie elektrisches schleifwerkzeug
DE112008003913T5 (de) Schleifvorrichtung für eine Kettensäge
DE1802360C3 (de) Rotierendes Schneidwerkzeug zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken und -stoffen
AT99165B (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von elektrischen Kontakten aus Wolfram oder einer Wolframlegierung.
DE2306780A1 (de) Verzahntes werkzeug zum feinbearbeiten von zahnraedern
DE69833452T2 (de) Lange biegevorrichtung mit drehbarem biege- und formwerkzeug und verfahren zu deren herstellung
DE102009037298A1 (de) Anordnung und Verfahren zum Schärfen eines Sägeblattes sowie Verwendung der Anordnung
DE1502538A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abgraten eines flachen Werkstueckes
AT116091B (de) Tabakschneidemaschine.
DE1527012A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen oder Nachschaerfen der Zaehne von Saegeblaettern
AT115610B (de) Verfahren und Maschine zum Schleifen von Messerklingen, insbesondere von Klingen für Rasierhobel.
AT273761B (de) Abziehvorrichtung für Ski-Stahlkanten
DE630555C (de) Mechanisch angetriebenes Schabewerkzeug mit geradlinig hin und her gehender Bewegung der Arbeitsspindel
DE410219C (de) Vorrichtung zum Schleifen und Abziehen zweischneidiger Rasierhobelklingen
DE602004009007T2 (de) Handhobelmaschine mit Schleifwerkzeug
AT92521B (de) Maschine zum Schärfen von Sägeblättern.
AT336427B (de) Schleifmaschine fur mikrotommesser
AT147605B (de) Verfahren und Einrichtung für Gesteinsflächenbearbeitung.
AT79879B (de) Abziehvorrichtung für Rasierhobelklingen. Abziehvorrichtung für Rasierhobelklingen.
DE853090C (de) Verfahren zum Herstellen von Schneidwerkzeugen und nach dem Verfahren hergestellte Werkzeuge
DE341369C (de) Schreibstiftspitzmaschine
DE398341C (de) Vorrichtung zum Loeten duenner Stahlbaender, wie z.B. Bandsaegen, vermittels des elektrischen Stromes
AT42266B (de) Leder-Walz- und -Abschärfmaschine mit auf den Achsen der Walzen angeordneten Vorschubscheiben.
AT127340B (de) Poliermaschine, insbesondere für Feinbleche.