AT98843B - Zündkerze. - Google Patents

Zündkerze.

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AT98843B
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electrode
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Robert Bosch Aktiengesselschaf
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Description


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  Zündkerze. 



    Die Erfindung bezieht sieh auf eine Zündkerze, deren Mittelelektrode von einer die Wärme gut leitenden Kühlhülse umgeben ist, die an ihrem oberen Ende mit einem Kühlkörper fest verbunden ist, während sich das untere Ende gegen einen Bund der Mittelelektrode abstützt. Solche Zündkerzen finden   
 EMI1.1 
 mässig hohen   Verdichtungsdrücken   Verwendung. 



   Die bisher bekannt gewordenen Zündkerzen der beschriebenen Art haben den Nachteil, dass die in der Mittelelektrode angesammelte Wärme infolge der mangelhaften Ausbildung der   Kühlhülse nicht   rasch genug zu dem Kühlkörper und von diesem zur   Aussenluft   abgeführt wird. Dadurch entstehen leicht   Glühzündungen,   besonders aber dann, wenn die Körperelektroden nicht sehr sorgfältig ausgeführt sind. Ferner tritt infolge der ungleichen Wärmeausdehnung der in der Regel aus Kupfer bestehenden   Kühlhülse   und der Mittelelektrode bei den bekannten Anordnungen durch das Längerwerden der Hülse bei ihrer   Wärmeaufnahme   ein Verschieben ihrer Widerlager und somit ein Undichtwerden der Zündkerze an der Mittelelektrode ein. 



   Um besonders den zuerst angeführten Nachteil zu vermeiden. lässt man gemäss der Erfindung die Verschraubung zwischen   Kühlhülse   und Mittelelektrode nur über einen Teil am unteren Ende der
Mittelelektrode sich erstrecken, so dass die am heissesten Teil der Mittelelektrode durch die Kiihlhülse entzogene Wärme ohne weiteres an den Kühlkörper weitergeleitet wird. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die ganze Zündkerze. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Mittel- 
 EMI1.2 
 in Richtung des Pfeiles 111 gesehen. In Fig. 4 sind in perspektivischer Ansicht die Enden einer Körperelektrode und der Mittelelektrode in vergrössertem Massstab dargestellt. 



   In der Zeichnung ist 1 das Gehäuse der Zündkerze, das mit dem   üblichen   Gewindestutzen 2 versehen ist. Der Isolierstein. 3 ist im   Kerzenkörper   1 befestigt. Da diese Befestigung für die Erfindung unwesentlich ist, soll nicht näher darauf eingegangen werden. 



   Die durch die Bohrung 4 im Isolierstein. 3 gesteckte Mittelelektrode 5 ist mit einem Gewinde 6 versehen.   An ihrem unteren Teil ist eine kegelförmige Erweiterung 7 angebracht, über die ein flanschartiger   Teil 8 geschoben wird, der mit seiner Fläche 9 unter   Zwischenlage einer Glimmeracheibe 70   gegen den Fuss   11   des   Isoliersteines. 3 anliegt   und so den sonst üblichen Bund für die Mittelelektrode bildet. Auf das Gewinde 6 der Mittelelektrode ist die aus Kupfer oder ähnlichem Material bestehende Kühlhülse 12 aufgeschraubt. Die Verschraubung der Kühlhülse mit der Mittelelektrode erstreckt sich aber nur über einen Teil am unteren Ende der Hülse.

   Der übrige Teil der Hülse trägt kein Gewinde, so dass die Wärme, die von dem unteren, heissesten Teil aus der Mittelelektrode abgenommen wird, durch die Kühlhülse selbst zu den mit ihrem oberen Ende innig durch Hartlöten od. dgl. verbundenen Kühlkörper 13 geleitet wird, der dazu bestimmt ist, die der Mittelelektrode entzogene   Wärme   auszustrahlen.

   Ausser der guten Wärmeentziehung aus der Mittelelektrode erreicht man hiebei auch noch eine einfachere Herstellung der Kühlhülse, weil das Gewinde in der Hülse nur über einen Teil ihrer Länge eingeschnitten zu werden braucht. 

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 EMI2.1 
 Zündkerze zu vermeiden, wird die Hülse so ausgebildet, dass die durch die   Wärmeaufnahme   bedingten Formänderungen ohne Einfluss auf die Widerlager der Hülse, Teil   8,   Kühlköper 13 und damit auf die 
 EMI2.2 
 indem man die   Kühlhülse   mit einem schraubengangartig verlaufenden Schlitz 14 versieht, der sich über einen Teil der Hülsenlänge erstreckt.

   Die durch die Wärmeaufnahme hervorgerufene   Längenänderung   der Kühlhülse kann sich hiebei durch Ausbauchen oder Zusammenschieben des einen gewundenen 
 EMI2.3 
 damit auf die Abdichtung der Mittelelektrode. 



   Der mit dem oberen Ende der Hülse 12 verbundene Kühlkörper 13 ruht mit einer Schneide   15   so auf einer schrägen Fläche 16 des Isolierkörpers. 3, dass die beim Verspannen der Mittelelektrode durch die Schraubkappe 17 und die Federscheibe 18 auf den Kühlkörper 13 übertragenen Kräfte quer gegen die Längsachse des Isolierkörpers 3 wirken. Dadurch wird einmal verhindert, dass, wie dies bei den bekannten Zündkerzen der Fall ist, ein leichtes Absplittern des oberen Randes des Isoliersteines schon bei schwachen Stössen gegen die Zündkerze eintritt, denn die schräg nach innen gegen die   Längsachse   wirkenden Kräfte halten den Isolierstein fest zusammen. Ausserdem erhält man durch das Aufsitzen des   Kühlkörpers mit   der Schneide 15 auf den Isolierstein eine ausgezeichnete Abdichtung. 



   Um fernerhin zu verhindern, dass die der Mittelelektrode entlang streichenden Gase an einer der Auflageflächen der Scheibe M austreten können, lässt man diese Scheibe   mit ihren   unteren   Auflageflächen j'9   auf einer Schneide 20 am Kühlkörper aufruhen. Die obere   Auflagefläche   der kegelförmig ausgebildeten Federscheibe 18 ist   selbst als Schneide 2   ausgebildet, und ergibt zusammen mit der unteren Fläche der Schraubkappe 17 nach dem Verspannen der Mittelelektrode eine ausgezeichnete Abdichtung. Alle nur möglichen Auswege für die entlang der Mittelelektrode streichenden Gase sind also mittels Schneidendichtung abgeschlossen. 



   Es ist sehr wichtig, dass für eine möglichst   rasehe   Wärmeüberleitung von dem unteren Teil der 
 EMI2.4 
 der schon weiter oben beschriebenen Verschraubung der Mittelelektrode mit der   Kühlhülse   auch noch eine innigere Berührung des Hülsenendes mit dem   Bundstück   8 und der Mittelelektrode herbei, indem man die Hülse an ihrem unteren Ende mit einem Konus 22 versieht, der in einen entsprechend ausgebildeten Hohlkonus 23 in dem Bundteil 8 eingepresst wird. Das Konusstück an der Hülse ist dabei mit
Schlitzen 24 versehen, wodurch die innige Berührung zwischen Bund, Hülse und Mittelelektrode noch gefördert wird. 



   Das Überschlagen der Funken von dem Bund 8 der Mittelelektrode auf den Kerzenkörper wird wirksam durch Einschieben einer Glimmerrolle 25 zwischen diese Teile verhindert. Die Rolle 25 kleidet den inneren Hohlraum des unteren Kerzenkörperteiles aus. Die der   Funkenübergangsstelle zugekehrte   Fläche 26 des Bundes 8 ist durch Einlegen eines aus Glimmer geschichteten Isolierteiles 27 gegen die Einwirkung der Verbrennungsgase geschützt. Ein am unteren Ende des Gewindeteiles 2 befestigter Ring 28 sichert das   Isolierstück   27 und die Glimmerrolle 25 vor dem Herausfallen. 



   Bisher wurden nur Mittel angegeben, die es ermöglichen, aus der Mittelelektrode die   Wärme   wirksam zu entziehen und dadurch Glühzündungen, die von der Mittelelektrode hervorgerufen werden würden, wirksam zu verhindern. Nun können aber auch die Körperelektroden das Auftreten von Glühzündungen verursachen, und deshalb ist es auch sehr wichtig, dass diese Elektroden eine Form erhalten. die Frühzündungen ausschliesst. 



   Die Körperelektroden 29 sind hakenförmig ausgebildet, und so in dem Kerzenkörper befestigt, dass das Hakenknie den am tiefsten Teil bildet. Ein Verölen der Funkenstrecke wird dadurch wirksam verhindert, denn das an diese Elektroden angespritzte 01 fliesst nicht nach der   Funkenübergangsstelle.'M   hin, sondern sammelt sich am tiefsten Punkt 31 des Hakenknies an, von wo es dann abtropft. Das für den Funkenübergang bestimmte freie Ende 32 ist bei 33 konzentrisch zur Mittelelektrode 5 ausgehöhlt (Fig. 4). Dadurch wird ausser dem Vorteil des sicheren Abfliessen des angespritzten Öles die Entstehung eines bandförmigen Funkens erreicht und das Auftreten von Glühzündungen nach   Möglichkeit   verhindert. 



   Die Erfindung ist natürlich nicht auf die oben beschriebene   Ausführungsform eingeschränkt.   



  Es können noch viele Abänderungen getroffen werden, ohne dass vom Erfindungsgedanken abgewichen wird. So könnte man beispielsweise auch die Kühlhülse an Stelle des oben angegebenen sehraubengangartig verlaufenden Schlitzes mit anders verlaufenden Schlitzen, z. B.   Längsschlitzen   versehen, so dass bei der Längenänderung der Hülse die infolge der   Längsschlitze   entstandenen einzelnen Lamellen sich seitlich ausbauchen können. Die Längenänderung bleibt auch bei dieser   Ausführung ohne   Einfluss auf die Widerlager der Kühlhülse. Aber auch noch andere Wege zur Beseitigung des Einflusses der Längenänderung der Kühlhülse auf ihre Widerlager sind denkbar ; so könnet man bei Zündkerzen, bei welchen die Kühl- 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zündkerze, deren Mittelelektrode (5) von einer Kühlhülse (12) umgeben ist, die an ihrem einen Ende mit einem Kühlkörper (1. 3) fest verbunden ist, während sich das andere Ende gegen einen Bund (8) an der Mittelelektrode abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschraubung der auf die Mittelelektrode aufgeschraubten Kühlhülse sich nur über einen Teil am unteren Ende der Mittelelektrode erstreckt. EMI3.1 verbundene Kühlkörper zwischen einer Schraubkappe (17) auf dem oberen Ende der Mittelelektrode und dem Kopf des Isolierkörpers (3) so eingespannt ist, dass die Schraubkappe gegen eine auf dem Kühl- EMI3.2 Kopf der Isolierkörpers mittels Schneiden (21, 20, 15) abgedichtet ist.
    3. Zündkerze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Isolierkörper aufliegende Schneide des Kühlkörpers so gegen eine schräge Fläche (16) am Kopf des Isolierkörpers gedrückt wird, dass die Kräfte auf den Isolierkörper quer gegen dessen Längsachse wirken.
    4. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zugleich beim Verspannen der Mittelelektrode im Isolierkörper und für das untere Ende der Kühlhülse als Widerlager dienende Bund (8) lose über die Mittelelektrode (5) geschoben ist und an einer Verstärkung (7) derselben anliegt, während die Kühlhülse an ihrem unteren Ende einen Konus (22) aufweist, der gegen einen entsprechenden am Bund befindlichen Hohlkonus (23) gepresst wird, um eine innige Berührung zwischen Hülse und Bund herbeizuführen.
    5. Zündkerze nachAnspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Konus an der Hülse geschlitzt ist, um auch noch eine innigere Berührung zwischen dem unteren Hülsenende und der Mittelelektrode zu erzielen.
    6. Zündkerze nach Anspruch 1, mit hakenförmiger Körperelektrode, deren tiefster Punkt das Hakenknie bildet und deren freies Ende unterhalb der Mittelelektrode endet, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Hakenende (32) der Körperelektrode (29) der Länge nach konzentrisch zur Mittelelektrode ausgekehlt ist.
AT98843D 1922-07-06 1923-06-26 Zündkerze. AT98843B (de)

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