AT103657B - Zündkammerkraftmaschine. - Google Patents

Zündkammerkraftmaschine.

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AT103657B
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Benz & Cie Rheinische Automobi
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zündkammerkraftmaschine. 



   Die Erfindung betrifft eine   Zündkammerkraftmaschine,   bei der die Zündung des axial eingespritzten Brennstoffes während des Arbeitsganges durch die verdichtete Luft und beim Anlassen mittels einer in der Zündkammer angeordneten elektrischen Glühkerze erfolgt. 



   Bei derartigen Kraftmaschine sind bisher die zum Anlassen dienenden Glühkerzen radial zur Maschinenachse angeordnet worden. Nun entsteht bei Maschinen mit kleiner Zündkammer, bei welchen die elektrische Glühkerze in der Zündkammer radial angebracht ist, die Schwierigkeit, zu verhindern, dass der Brennstoffstrahl die Kerze unmittelbar trifft. Dies ist deshalb zu vermeiden, weil der Glühdraht dadurch so stark abgekühlt werden kann, dass unter Umständen schon die erste Zündung ausbleibt. Ferner würde die Glühkerze nach dem Anlassen, wenn der elektrische Strom also ausgeschaltet ist, dem einspritzenden Brennstoffstrahl im Wege sein und bewirken, dass eine gleichmässige Durchsetzung der Zündkammer mit Brennstoff   unmöglich   ist.

   Ausserdem wird bei dieser Anordnung die Wirksamkeit der Glühkerze beeinträchtigt, wenn der Glühdraht schraubenförmig um das Ende der Kerze aufgewickelt ist. Die Glühkerze besteht nämlich aus einem zylindrischen oder konischen Körper aus Isoliermaterial, auf den ein Draht aufgewickelt ist, der elektrisch beheizt werden kann ; damit die Kerze bequem eingebaut werden kann, ist die Länge meist grösser als der Durchmesser der Stirnfläche ;

   die wirksamen   Zündfläehen   liegen deshalb vorwiegend auf der Mantelfläche der   Glühkerze,   d. h. auf dem auf dieser nach Art von
Schraubenwindungen aufgewickelten Heizdraht, während die Stirnfläche durch eine Kappe oder Mutter abgedeckt ist, die die leitende Verbindung herstellt und wegen ihres geringen Durchflusswiderstandes nicht heiss genug wird, um die Entzündung der   umhersprühenden Brennstoffteilchen   zu sichern. 



   Zur Behebung dieser Schwierigkeiten ist nach der Erfindung die Glühkerze in der Zündkammer so angeordnet, dass sie sich mit der Zündkammerachse, die zugleich die Achse der Brennstoffeinspritzung ist, kreuzt oder ihr nahezu parallel ist. Dabei soll unter kreuzen"nach dem üblichen mathematischen Sprachgebrauch verstanden sein, dass die fraglichen Achsen nicht in einer Ebene liegen, sich also nicht schneiden können. 



   Es ist noch eine Art von Glühzündern vorgeschlagen worden, die einen Hohlraum bilden, der mit dem Arbeitsraum des Zylinders in Verbindung steht, und wobei die Wandungen dieses Hohlraumes elektrisch beheizt werden. Dieser Hohlraum bildet aber einen Schusskanal, der den eingespritzten Brennstoff ablenkt, was nach der Erfindung vermieden wird. Beim Betrieb einer Maschine mit der Anordnung nach der Erfindung wird bei der Verdichtung ein Luftstrom in die Zündkammer hineingepresst, der von dem ihm entgegengespritzten Brennstoffstrahl kleinste Teile abreisst und gegen die Glühkerze schleudert. 



  Bei kalter Maschine treffen dann diese Teile auf die Glühkerze auf und leiten somit die Zündung ein, während sie bei heisser Maschine schon auf dem Wege zur Glühkerze verbrennen. 



   Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. 



  Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Zylinderkopf nach der Linie   1-1   der Fig. 2, die einen Querschnitt nach der Linie   2-2   der Fig. 1 darstellt ; Fig. 3 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1 und zeigt eine zweite Ausführung der Anordnung nach der Erfindung. 



   In den Figuren bedeutet a eine Zündkammer, b eine Glühkerze, c den Glühdraht. Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 kreuzt die Glühkerze die Zündkammerachse senkrecht, während Fig. 3 eine zu dieser Achse parallele Anordnung der Glühkerze zeigt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zündkammerkraftmaschine, bei der- die Zündung des axial eingespritzten Brennstoffes während des Arbeitsganges durch die verdichtete Luft und beim Anlassen mittels einer in der Zündkammer ange- ordneten elektrischen Glühkerze erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Glühkerze sich mit der Achse des Brennstoffstrahles kreuzt oder zu ihr nahezu parallel ist, zum Zweck, die Glühkerze ausserhalb des aus der Düse austretenden Brennstoffes anzuordnen, damit sie nicht durch die Brennstoff- masse getroffen und abgekühlt werden kann.
    2. Zündkammerkraftmaschine nach Anspruch 1, bei der die Glühkerze in der Zündkammer liegt und die Zündkammer so angeordnet ist, dass bei der Verdichtung in die Zündkammer ein Luftstrom hineingedrückt wird, durch den kleinste Teilchen des Brennstoffstrahles abgerissen und gegen die Glühkerze geschleudert werden. EMI2.1
AT103657D 1925-01-05 1925-01-05 Zündkammerkraftmaschine. AT103657B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740150C (de) * 1940-05-28 1943-10-13 Ernst K Ern Mit Luftverdichtung und Selbstzuendung arbeitende Viertaktbrennkraftmaschine oder Zweitaktbrennkraftmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740150C (de) * 1940-05-28 1943-10-13 Ernst K Ern Mit Luftverdichtung und Selbstzuendung arbeitende Viertaktbrennkraftmaschine oder Zweitaktbrennkraftmaschine

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