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Kondenswasserableiter.
Zum Abführen von Kondenswasser aus Dampfleitungen u. dgl. hat man schon vorgeschlagen. kleine Öffnungen zu benutzen. Es ist aber bisher nicht gelungen, die Kondenswasserableitung unter Vermeidung erheblicher Wärme-bzw. Dampfverluste mit solchen Öffnungen zu erreichen. Insbesondere hat sieh dadurch die Schwierigkeit ergeben, dass die an irgendeiner Stelle einer Dampfanlage abzuführende Wassermenge niemals gleich bleibt, sondern ständig wechselt, u. zw. in den meisten Fällen um recht erhebliche Beträge.
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in welchen dieses angenommene Höchstmass von Wasser nicht vorhanden ist, wenn also die Kondensation eine geringere Wassermenge liefert, wird durch die Düse zeitweilig kein Wasser hindurchgehen, sondern es wird dann ungehindert Dampf ausströmen, was an sieh einen Verlust bedeutet.
Durch Versuche über den Ausfluss von heissem Wasser ist bestätigt worden, dass die ausfliesspnde Heizwassermenge sehr stark von der Form der Düse abhängig ist und dass sie bei einer bestimmten Düsenform am grössten wird. Durch die angeführten Versuche ist weiter bestätigt worden, dass die günstigen
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bildet, so dass der gesamte Kegelwinkel 650 beträgt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Düse in Ansicht. Fig. 2 zeigt sie in einem Schnitt. Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den mit der Düse ausgestatteten Kondenswasserableiter. Fig. 4 zeigt in einem senkrechten Längsschnitt eine geänderte Ausführungsform. Fig. 5 zeigt einen wage@echten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 4.
Fig. 6 zeigt eine weitere geänderte Ausführungsform in einem senkrechten Längsschnitt. Fig. 7 zeigt einen wagerechten Schnitt nach Linie C-D der Fig. 6.
Aus den Fig. 1 und 2 ist zu erkennen, dass der Düsenkörper a mit einem die eigentliche Austrittsdüse bildenden kegelförmigen Teil b ausgestattet ist, wobei der Gesamtwinkel des Teiles b 65'beträgt.
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Nach Fig. 3 ist der Düsenkörper ain ein Gehäuse d eingesetzt, welches mit dem Flansch d' an einer zu entwässernden Dampfleitung od. dgl. anzuschliessen ist. Der Kanalteil d2 des Gehäuses ist durch ein Sieb e von der Düse a getrennt, der zu Reinigungszwecken einem Schraubpfropfen {gegenüber steht. Das aus der Düse austretende Kondenswasser gelangt in den Gehäusekanal d3 und tritt von ihm ins Fiele. oder es wird durch ein Rohr in bekannter Weise zu irgendeiner Verwendungsstelle geleitet. Die Gehäuse- kanäle d2, da sind untereinander durch ein Ventil g verbindbar, so dass einmal die Möglichkeit besteht, zufällig zutretende besonders grosse Wassermengen unter Umgehung der Düse a ableiten und andeiseits eine Reinigung des Siebes e vorzunehmen.
Das Sieb e hält Schmutzteile, abgelöste Packungsteile u. dgl. von der Düse fern, und es ist vorteilhaft, von Zeit zu Zeit das Sieb von anhaftenden derartigen Teilen zu befreien. Wird zu dem Zweck das Ventil g geöffnet, dann strömt Dampf mit grosser Geschwindigkeit an der Fläche des Siebes vorbei und löst Unreinigkeiten ab und fühlt sie mit sich aus dem Gehäuse heraus.
Der erläuterte Kondenswasserableiter besteht in seinem wirkenden Teil demnach nur aus einer Düse, wie sie in den Fig. 1 und 2 beispielsweise herausgezeichnet ist. Er hat also keinerlei bewegliche Teile. welche erfahrungsgemäss die Wirkung, insbesondere die Dauerwirkung unsicher machen.
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Gemäss Fig. 4 und 5 ist die Düse a in das Ventil g eingesetzt, dessen Schaft gl mit Kreuzbohrungen g2 ausgestattet ist, durch welche das bei d2 zutretende Kondenswasser zur Düse gelangt, um dann durch den Kanal d3 aus dem Gehäuse d abgeleitet zu werden.
Der Ventilschacht g'und der untere Teil der Ventilspindel g3 ist von einem zylindrischen Siebkörper e umgeben derart, dass Wasser und Dampf nur durch das Sieb hindurch zur Düse a gelangen können.
An einer dem Eintritt d2 gegenüberliegenden Seite ist in das Gehäuse ein Schauglas h eingesetzt.
Der zur Düse bzw. zum Sieb führende Gehäusekanal d2 ist, wie Fig. 5 erkennen lässt, derart in einer Kurve geführt, dass Dampf, welcher durch den Kanal zutritt, in tangentialer Richtung entsprechend dem Pfeil J an. die Siebfläche gelangt. Dadurch wird eine sehr einfache und zuverlässige Reinigung des gesamten Siebes im Bedarfsfalle erzielt. Zur Reinigung wird das Ventil g geöffnet, wobei sich eine Spindel g3 unter ständiger Drehung langsam hebt. Durch die Drehung wird in ständiger Folge die gesamte zylin-
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nach und nach bestreicht.
Aus Fig. 5 ist ferner ersichtlich, dass der Kanal d2 selbst düsenartig gestaltet ist. so dass bei Öffnung des Ventiles g der in ihn gelangende Dampf mit entsprechend erhöhter Geschwindigkeit strömt und um so sicherer die Reinigung bewirkt. #
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 ist unten an das Gehäuse d ein muffenartiger Körper k angeschraubt, der aussen ein Seehskant k' für einen aufzusetzenden Schraubenschlüssel trägt, und an welchen sich nach unten hin ein Abführungsrohr k2 anschliesst. Die einzelnen Teile der Einrichtung sind, wie. die Fig. 6 und 7 erkennen lassen, nach Art von Rohrvelscll1 aubungen miteinander verbunden.
Diese Ausführung eignet sich daher besonders für niedrigere Drücke.
Innerhalb des Muffenkörpers k ist eine Querscheibe m angeordnet mit einem zentralen Stutzen m1. in welchen die Düse a eingeschraubt ist. Zwischen der Muffenwand und dem Stutzen m1 ist dir Scheibe m noch mit Durchbrechungen m2 ausgestattet, zwischen welchen und dem Stutzen m1 ein aus zwei Ringen bestehendes Ventis mu angeordnet ist.
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Düse a abzust@ömen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kondenswasserableiter, dadurch gekennzeichnet, das zur Ableitung des Kondenswassers eine Düse angeordnet ist, deren Durchmesser von der Einlaufseite gegen die Austrittsseite sich kegelig verengt.