AT98733B - Verfahren und Form Herstellung von Hohltrieben für Uhrwerke durch Spritzguß. - Google Patents

Verfahren und Form Herstellung von Hohltrieben für Uhrwerke durch Spritzguß.

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AT98733B
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Junghans Geb Ag
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 in den   Tnebkörperbunden   dienen. Diese Drähte h sind mit ihren äusseren Enden in einem   Träger i be-   festigt und in Bohrungen k des Formteiles a geführt. In diesem Träger i ist ein zum Auswerfen des fertigen   Werkstückes   aus der Form dienender Stösser   l   geführt, welcher, mit seinem freien Ende in die Bohrung der 
 EMI2.2 
 gleich zur Aufnahme des einen Endes der als Kern mit einzugiessenden Triebwelle m an seinem in dei Formhälfte a hineinragenden Ende mit einer Ausbohrung   n   versehen ;

   anderseits ist im Formteil b eine konaxiale Bohrung o angeordnet, die zur Einführung der Triebwelle dient und in der die Welle während des Gussvorganges mittels der   Einführsiindel   s gehalten wird. An der inneren   Stirnfläche   des Formteiles a ist die Ausdrehung p zur Aufnahme des zu dem Triebe gehörenden Zahnrades q angeordnet, während der Einguss r, der in einem oder mehreren Kanälen trichterförmig und gleichmässig verteilt zum Werkstück führt, an der gegenüberliegenden   Stirnfläche   des Formteiles b vorgesehen ist. 



   Der Herstellungsvorgang ist folgender : Zunächst wird bei geöffneter Form in die Ausdrehung p der Formhälfte a das Rad q eingelegt und hierauf zwecks   Schliessens   der Form, die bewegliche Formhälfte a 
 EMI2.3 
 mittelbar bevor die Form sich schliesst, wird   dietliebwelle   m eingeführt und so weit   einwärts   geschoben. bis sie im Stösser oder Auswerfer   l   ihre Endlagerung findet.

   Nunmehr erfolgt der Einlauf des MI'talles durch den Einguss r ; der den   Eingusstrichter   füllende Gusskegel bleibt am Werkstück hängen und wird 
 EMI2.4 
 
Das zusammenhängende Werkstück mit eingegossenem Zahnrad und Lochkränzen in beiden
Bunden zum Einsetzen der Triebstäbe oder Spindeln ist als einheitlicher Körper, der   nachträglich   zweck- mässig noch vermessingt wird, neuartig.

   Das Herstellungsverfahren (Spritzen) des gesamten   Triebkorpeis   in einer Form, in einem Stück und in einem Arbeitsgang, unter Verwendung einer sowohl axial als auch radial teilbaren Form ist einfacher als alle bisher bekannten Methoden und nicht nur der technischen Vervollkommnung wegen, vielmehr auch seiner wirtschaftlichen Überlegenheit halber als ein Fortschritt von erheblicher Bedeutung auf dem Spezialgebiete der Herstellung von Hohltrieben durch Spritzguss zu bewerten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Hohltrieben mit beidseitig in Bunden gelagerten Triebstäben für Uhrwerke durch Spritzguss, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte   Triebkörper,   ohne dass die Triebstäbe mit eingegossen werden, zusammenhängend in einem Stück, in einer Form und in einem Arbeitsvorgang gespritzt wird, wobei zugleich in beiden die Triebstäbe haltenden Bunden die zum späteren Einsetzen dieser Stäbe erforderlichen Lochkränze gebildet werden.

Claims (1)

  1. 2. Mehrteilige Form zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines axial beweglichen Kranzes von Kerndrähten (h) zur Bildung der Triebstabloeher in beiden Bunden des Triebkorpers, wobei die Drähte in Bohrungen (7c) der Formhälfte (a) geführt sind.
    3. Mehrteilige Form nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei in dem einen Formteil (a) radial bewegliche Schieber (e, d,) mit halbzylindrischen Ausdrehungen (e, f) zur Erzeugung des Triebhalses und mit einem Kranz paralleler Bohrungen (g) zum Durchgang für die zur Erzeugung der Tiiebstablöcher dienenden Kerndrähte (7).
    4. Mehrteilige Form nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch einen zum Austreiben des fertigen EMI2.5
AT98733D 1922-06-01 1922-10-31 Verfahren und Form Herstellung von Hohltrieben für Uhrwerke durch Spritzguß. AT98733B (de)

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