AT98550B - Rohgummiplatte zur Herstellung von Gummireifen für Fahrzeugräder. - Google Patents

Rohgummiplatte zur Herstellung von Gummireifen für Fahrzeugräder.

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AT98550B
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Hermann Debor
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Hermann Debor
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    Rohgummiplatte   zur   Herstellung von (utnmireit'en tur Fahrzeugräder.   



   Der Einbau von Gespinstmaterial   (Gt : webe, Fäden, Bc1müre) in Luftgummireifen   oder Decken für Fahrräder oder Kraftfahrzeuge in der Weise, dass man diese Gespinstmaterialien in die auf die Form oder den Kern gebrachten Gummischichten einlegt, ist bekannt. 



   Diese Gewebeauflagen haben den Nachteil, viel Gespinstinaterial zu erfordern und verteuern dadurch die Herstellungskosten der Reifen sehr. Ausserdem besitzen sie noch den weiteren Nachteil, dass sich die Fäden an ihren   Kreuzungsstellen (Schuss, Kette)   bei der ausserordentlich grossen Beanspruchung der Reifen während des Fahrens durchreiben oder   durchscheuern   und dann der Reifen baldschadhaftwird. 



   Diese Nachteile zu vermeiden und ausserdem das Verfahren zur Herstellung der Reifen zu vereinfachen und eine grössere Elastizität des   Gummireifens   zu erzielen, ist Zweck der Erfindung. 



   Gemäss der Erfindung wird der   Reifenindustrie   ein neues   Baumaterial   zur Herstellung von Reifen geboten, welches aus einer Rohgummiplatte besteht, die einerseits oder beiderseits mit Gespinstfäden oder Schnüren armiert ist. Diese Fäden können gegebenenfalls parallel laufend angeordnet sein und auf den beiden Seiten der Platte können die Scharen quer zueinander liegen. Zweckmässig sind auch die Fäden ganz oder teilweise in der Platte eingebettet, immer aber sind sie so angeordnet, dass die benachbarten Fäden einander nicht berühren. 



   In der Zeichnung ist eine   Gummiplatte   in Fig.   1,   Draufsicht, und Fig. 2, Querschnitt, nach dem neuen Verfahren dargestellt. wobei die Fäden schräg zur   Reii'enachse verlaufen, wogegen nach Fig. 3   
 EMI1.1 
 und 7 zeigen Querschnitte durch Platten mit im Innern befindlichen Fadenlagen. 



   In beiden Fällen sind auf der oberen Seite die parallel    verlaufenden Fäden/und   auf der unteren
Seite die diese kreuzenden Fäden ein der Gummiplatte a liegend. In besonderen Fallen können die Fäden auch beiderseitig   der Gummiplatte   in der gleichen Richtung verlaufen. Die Vorteile sind ohne weiteresklar. 



   Die Herstellung der   Gummireifen   kann dadurch erfolgen, dass die Rohgummifadenplatte auf die Form oder den Kern in ein oder mehreren Lagen aufgelegt und der dabei gebildete Reifen eventuell unter Auflage des Protektors unter Druck vulkanisiert wird. Während die   Gummischichte   bei der Reifenherstellung nach dem bekannten Verfahren das Gewebe nur einseitig deckt, ohne dass jeder Faden für sich in die Gummimasse eingeschlossen ist oder wenn die Gummimasse das Gewebe von beiden Seiten deckt, die einzelnen Fäden ebenfalls nicht in der Masse eingebettet sind und dadurch ein Abscheuern der in Schuss und Kette miteinander verbundenen Fäden und ein Trennen des Gewebes von der Gummischichte beim Gebrauch des Reifens leicht eintreten kann, sind diese Nachteile bei der Erfindung vollständig vermieden.

   Die einzelnen Fäden sind hier in die Rohgummiplatte in paralleler Lage einseitig oder auf beiden Seiten des Gummis, jede parallele Lage-auch sich   überkreuzend-für sieh   eingebettet, sich nicht berührend und daher beim Gebrauch sich nicht durchscheuernd in der Wirkung der Verstärkung der Platte gleich, in der   Elastizitätswirkung   jedoch besser als die Gewebeeinlage. 



   Bemerkt sei noch, dass die Fadenstärke sich nach Beanspruchung des Reifens richtet, also für Kraftfahrzeugreifen auch Schnüre in Anwendung kommen können und dass die Fadenaufiage maschinell erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rohgummiplatte zur Herstellung von Gummireifen oder Laufmänteln von Fabrrädern oder Kraftfahrzeugen zum Ersatz der bekannten Gewebe- und Schnuerinlagen bei Herstellung der Rr. iftn. EMI2.1 -Schnüre zweckmässig parallel laufen.
    3. Armierte Rohgummiplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnüre oder Fäden in der Ober- fläche ganz oder teilweise eingebettet sind oder allenfalls im Platteninnern liegen. EMI2.2
AT98550D 1922-01-12 1923-01-02 Rohgummiplatte zur Herstellung von Gummireifen für Fahrzeugräder. AT98550B (de)

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