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Hohlzapfen zum Anschliessen ventilloser Luftröhrchen an Zellenschläuche von Bad- luftreifen.
Die Erfindung betrifft einen Hohlzapfen zum Anschliessen ventilloser Luftröhrchen an Zellenschläuche von Radluftreifen, bei dem die einzelnen Abteile oder Zellen so angeordnet und beschaffen sind, dass beiderBesehädigungeinerZellederReifenalsGanzesinseinemWirkungsgradenichtwesentlich herabgesetzt ist.
In den österreichischen Patentschriften Nr. 44679 und Nr. 96570 sind Luftschläuche dieser Art sowie auch Formen zur Herstellung solcher Schläuche beschrieben, bei denen am inneren Umfange ein umlaufender Kanal, der Aufpumpkanal, vorgesehen ist, der mit jeder einzelnen Zelle des Schlauches durch ein besonderes Gummiröhrehen in Verbindung steht.
In der österreichischen Patentschrift Nr. 96570 ist eine Ausführungsart der in der österreichischen Patentschrift Nr. 44679 dargestellten Erfindung beschrieben, bei der eine den Aufpumpkanal bildende Schlauchförmige Auflage Schlitze oder Öffnungen am inneren Umfange des eigentlichen Luftschlauches abdeckt, während die mit ihr aus einem Stück bestehenden Gummiröhrehen durch jene Schlitze oder Öffnungen in die einzelnen Zellen des Luftschlauches geführt sind.
Nach einer weiteren in der Patentschrift Nr. 96570 beschriebenen Ausführungsform werden die gesondert hergestellten, aus Rohgummi bestehenden Schläuche und die ebenfalls aus Rohgummi gesondert hergestellten, mit den Luftröhrchen in etwas vorvulkanisiertem Zustande bewehrten, den Aufblaskanal bildenden Auflagen durch eine Gummilösung miteinander vereinigt und danach je als eine Einheit vulkanisiert.
In der österreichischen Patentschrift Nr. 96572 sind verschiedene Formen von Hohlzapfen mit und ohne Kopf beschrieben, die in die den Aufblaskanal mit den Schlauchzellen verbindenden Luft- röhrchen eingesetzt werden und einen engen Luftweg besitzen, der in einen oder mehrere, quer dem im Aufpumpkanal des fertigen Schlauches liegenden Fussende des Zapfens vorgesehenen Luftweg übergeht. Die Erfindung bezweckt eine Vervollkommnung dieser Verbindungszapfen sowie der Herstellung der sehlauchförmigen Auflage für den Luftschlauch gemäss der österreichischen Patensehrift Nr. 96570.
Erfindungsgemäss besteht der Zapfen aus zwei Haupteilen, dem Kopf-und Halsteil mit axialem Luftwege und dem Fussstück mit einem oder mehreren quer verlaufenden Luftwegen, die mit dem Luftwege des Kopfteiles in Verbindung stehen und am Umfange des mit dem Hals des anderen Teiles zu ver einigenden Fussstücke ausmünden.
Auf der Zeichnung ist der darstellbare Teil der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulich. Es sind Fig. 1 ein senkrechter Mittelschnitt der vier Bestandteile des Hohlzapfens in getrennter Lage oder vor ihrer Vereinigung. Fig. 2 ein ähnlicher, um 450 versetzter Schnitt, der dem zusammengesetzten Hohlzapfen in Verbindung mit einem ventillosen Luftröhrchen auf der Gummiauflage darstellt und Fig. 3 ein Sehnittbild, das in verkleinertem Massstabe den Zapfen mit dem Luftröhrehen in der Wandung einer der Zellen des Luftschlauches darstellt.
In Fig. 1 und 2 besteht der Zapfen aus dünnem Blech, seinen Kopf bilden eine vorzugsweise nach oben sich verjüngende, annähernd kegelförmige Schale a mit einer feinen Öffnung b in der Spitze und einer in die Schale a eingesetzten gelochten Seheibe c. Den Halsteil des Zapfens bildet eine schwach konische Hülse oder Röhre d mit ausgeweiteter Mündung e, die ebenfalls in die Schale a eingesetzt werden kann.
Den Fussteil des Zapfens bildet eine gepresste Blechscheibe f, deren zentrale Öffnung g
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das untere Halsende des Zapfens aufnimmt und deren einwärts zu einer Ringrippe umgebördelter Rand h an mehreren Stellen j eingedrückt ist, so dass Luftwege entstehen und die etwas konvexkonkav gestaltete Scheibe t den Luftdurchgang durch den Hals oder die Röhre d nicht verhindert, selbst wenn sie mit ihrer Ringrippe A gegen eine ebene Fläche anliegt.
Die Schale a des Zapfenkopfes nimmt die Lochscheibe c und danach das ausgeweitete Ende e dts Halses auf, worauf ihr Randk, Fig. 2, einwärts und über die beiden eingesetzten Teile c und e, wie Fi, l,. 2,
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Leinwand zugleich durehgestanzt oder aufgestochen. De :' Zapfenhals d wird dann von der mit Lemwaud nicht bewehrten Seite des. Gummis eingesetzt.
Ist dies geschehen, so wird du Zapfenfuss mit seiner Öffnung g über das vorstehende Habende gelegt und die Teile werden miteinander verbunden, z. B. wird das freie Ende des Zapfenhalses d ausgeweitet oder nach auswärts umgebörtelt, wobei der Kopf und der Fuss des Zapfens etwas zusammengezogen werden. um die zwischenliegenden Teile den Rand n des Luftröhl chens m und die Gummiband o mit der Leinwandunterlage p zusammenzupressen und fest zu fassen. Wie die Fig. 2 erkennen lässt, wird dabei das
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trittswege i der Ringrippe h stets gewährleistet wird.
Ist der Rohgummistreifen auf diese Webe mit einer gehörigen, d. h. der Zellenanzahl entsprechenden Zahl von vorkulkanisierten Luftiöhichen und Zapfen ve. sehen worden, so findet er dann weiter Verwendung als Wandung bei der Herstellung der schlauch-
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Luftschlauches erfolgt alsdann in der in dieser Patentschrift beschliebenen Weise.
Die Fig. 3 zeigt die Anordnung unmittelbar bei einer der Zellen, aus denen der Luftschenlauch zusammengesetzt wird. Dabei kann man das freie Ende des Luftröhrchens m durch Gummilösung oder in sonstwie geeigneter Weise, wie bei r, mit der Zellenwand vereinigen. Wird die Zelle bei luftgespannteut Reifen verletzt und dehnen sich dabei die membranartigen Endwände der Zelle nach einwärts aus.. so
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pumpkanal, der in der Zeichnung nicht weiter dargestellt und aus den bekannten Zellenreifen bekannt ist. wieder geschlossen wird.
Die Scheibe f kann eine Randrippe aufweisen, die an beliebigen Stellen mit den die quer verlaufen-
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beispielsweise kann man am freien Ende des Zapfenhalses in rechtwinkelig sich schneidenden axialen Ebene Kreuzschnitte anbringen und den Zapfenfuss aus zwei Metallscheiben bilden, deien eine oder beide mit einer zentralen Lochung und mit radialen Nuten versehen werden, die zu einer Kreisnut am inneren
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förmige Auflage geschlossen wird, vermitteln die Kreuzsclnitte oder Schlitze im Zapfenhals immer noch eine Durchgangsverbindung für die Luft mit den Nuten am inneren Rande des Zapfenfusses und vermögen de-radialen Nuten auch mit dem äusseren Umfange des Zapfenfusses.