AT97836B - Einrichtung zur Beseitigung von Induktionsstörungen benachbarter elektrischer Leiter. - Google Patents

Einrichtung zur Beseitigung von Induktionsstörungen benachbarter elektrischer Leiter.

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AT97836B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Beseitigung von   Induktionsstöruugen   benachbarter elektrischer Leiter. 



   Die Erfindung bezweckt die Kompensation der Induktionswirkungen von Starkstromleitungen insbesondere Bahnleitungen auf   benachbarte Schwaehstromleitungen. durch   die Erzeugung von Kom-   pensationsfeldern, welche gegenüber   den   Störungsfeldern   um 1800 verschoben sind. Die Kompensation kann sich sowohl auf die elektrostatische als auch elektromagnetische Induktion erstrecken, sie braucht keine restlose zu sein, sondern kann sich darauf beschränken, eine restliche Induktion von praktisch   zulässiger Grösse   bestehen zu lassen. Unter   Etflillung   dieser Bedingung kann die Kompensation sogar soweit getrieben werden, dass stellenweise sogar eine Überkompensation stattfindet.

   Die Wirkung der Hilfsfelder kann sowohl durch höhere Intensität als auch dadurch   verstärkt   werden, dass die Hilfsfelder in geringerer Entfernung von den zu schützenden Leitern erzeugt werden als die Felder der Störungsleitung. 



  Erfolgt somit ohne Kompensation eine Induktion in den Schwachstromleitungen, welche in Fig. 1 als   Ordinate aufgetragen ist, während die Abszissen dieLängen bedeuten, und ist dieSteigung der so erhaltenen   Induktionskurve durch den Winkel   a   gegeben, so kann die Induktion seitens der Kompensationsleitung in verstärktem Masse (Winkel ss) längs des   Stückes   b-c erfolgen.

   Während nun ohne Kompensation die Induktion mit der Trassenlänge a-b stetig wachsen würde (punktierte Linie Fig. 1) und rasch unzulässige
Grösse erreichen würde, setzt nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Kompensation beispielsweise dann ein, wenn die Induktion in der Sehwachstromleitung seitens der Starkstromleitung eben die zulässige Grenze s erreicht, vernichtet die bereits erreichte Induktion, beeinflusst weiterhin die   Schwachstromleitung induktiv bis zum seheinbar negativen Maximum-s (in Wirklichkeit   nur um 180    verschobengegenüberdemMaximum-j-s),   worauf die Kompensationsleitung so lange unterbrochen bleiben kann, bis die Induktion durch die Starkstromleitung der Schwachstromleitung wieder das + Maximum erreicht hat, worauf wiederum die Kompensation, wie eben beschrieben, erfolgt.

   Es ist daher nicht nötig, die Kompensationseinrichtung über die ganze Strecke auszudehnen, auf welcher die Beeinflussung der Schwachstromleitung durch dieStarkstromIeitung erfolgt, sie kann   auf Teilstreekenbe beschränkt   werden. 



   Die Erzeugung der Kompensationsfelder kann auf beliebige Weise erfolgen, sie muss nur stets um etwa   180  gegen   das Störungsfeld verschoben sein. Sie können somit beispielsweise durch geeignete Stromquellen, welche mit   den Hauptmaschinen synchron   laufen oder aber auch durch Transformatoren erzeugt werden, deren Primärwicklung am Hauptfeld liegt, wogegen die Sekundärwicklung das Hilfsfeld speist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der elektrostatischen Kompensation einer Einphasenleitung ci zeigt Fig. 2. 



  Parallel zu letzterer läuft auf eine längere Strecke die Schwachstromleitung e (punktiert). In entsprechenden   Abständen werden kleine   Transformatoren   t   aufgestellt, welche eine geeignete, beispielsweise höhere Spannung als die Starkstromleitung erzeugen. Diese Sekundärspannung, welche gegen die Primärspannung um zirka   1800 verschoben ist,   wird über eine gewisse Länge b-c einer beispielsweise der Schwachstromleitung näherliegenden Kompensationsleitung k (z. B. am Schwachgestänge) zugeführt. Durch Wider- 
 EMI1.1 
 einander parallel laufen, ohne dass die elektrostatische Induktion an irgendeinem Punkte, sei es Anfang, Ende oder (s. Fig. 1) ein beliebiger Zwischenpunkt, das als praktisch zulässig angenommene Maximum   überschreiten   wird. 

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 EMI2.1 
 



  Dadurch werden alle dauernden Leerlaufverluste der Kompensationseinrichtung vermieden. 



   Die für den Starkstrombetrieb unbenützte Kompensationsleitung kann beispielsweise über der Starkstromleitung als Blitzdraht geführtwerden, in welchem Falle parallel zum Transformator geeignete   Blitzsicherungen r   eingebaut werden, welche die atmosphärischen Entladungen unschädlich für die Transformatorspule ableiten. PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle der Erdung eines störungleiters (i3) zur Kompensation der elektromagnetischen Induktion die Primärspule (p) des Kompensationstransformators in die Erdleitung gelegt wird und die Sekundärspule (o) zwischen Erde und den Kompen- sationsleiter (k) geschaltet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Sekundärspule (o) des Kompensationstransformators die Blitzschutzvorriehtung (k, r) liegt, so dass der Kompensations- leiter (k) gleichzeitig als Blitzdraht dient. EMI2.3
AT97836D 1921-06-20 1921-06-20 Einrichtung zur Beseitigung von Induktionsstörungen benachbarter elektrischer Leiter. AT97836B (de)

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