AT97394B - Verfahren zum Entzünden von Heizpatronen. - Google Patents

Verfahren zum Entzünden von Heizpatronen.

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  Verfahren zum   Entzünden von Heizpatronen.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entzünden von Heizpatronen. die beispielsweise zur schnellen   Erwärmung   von Flüssigkeiten benutzt werden können. 



   Als   wärmeentwiokelnder   Stoff wird für eine solche Patrone vorteilhaft das bekannte Gemisch   eine,   leicht oxydierbaren Metalls, wie Aluminium, Magnesium und eines Metalloxydes, wie Eisenoxyd, benutzt. das imstande ist, eine bedeutende Wärmemenge zu entwickeln. Es ist eine bekannte   Tatsac1u > ,   dass 
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 ist indessen gefährlich, da sie sich leicht unbeabsichtigt entzündet. Solche Patronen werden deshalb mit einem Zündmittel beschickt, das an sich nicht besonders leicht   entzündbar   ist, da es keine Sauerstoff abgebende Stoffe enthält, sondern solche, die bei der durch Verbrennung eines   Sturmstreiehholzes   erreichbaren Temperatur entzündet werden können.

   Man erzielt hiedurch den Vorteil, dass man im 
Sinne der Erfindung eine solche Patrone unmittelbar vor dem Gebrauch mit einem   Sturmstreichholze   versehen und dann mittels eines gewöhnlichen Streichholzes entzünden kann. 



   Es ist allerdings bekannt, Thermit zur   aluminbthermisehen   Schienenschweissung mittels eines Sturmstreichholzes zu entzünden, jedoch liegt hier   das Entzündungsgemiseh   lose auf dem Thermit und das Sturmstreichholz muss in brennendem Zustande'schnell in das Gemisch eingesteckt werden. Dieses Verfahren ist bei Heizpatronen wegen der festen Beschaffenheit der Masse und aus Gründen der Handhabungssicherheit nicht anwendbar. 



   Das aus äquivalenten Mengen Eisenoxyd und Aluminiumpulver mit einem kleinen Überschuss von Eisenoxyd bestehende, hart gepresste Gemisch ist, wie erwähnt, ziemlich schwer   entzündbar, und man   muss zur Entzündung einen Stoff verwenden, der sowohl ziemlich leicht angezündet werden   kann.. ; tl,   auch genügend viel Wärme entwickelt   und   eine für die Zündung des Gemisches genügend hohe Temperatur erzeugt. Das gewöhnlich zum Zünden benutzte Gemisch aus feinem Aluminiumpulver (Aluminiumbronze) und Bariumsuperoxyd eignet sich für diesen Zweck nicht ; auch ein Gemisch aus feinem Aluminiumpulver mit anderen Metalloxyden ist schwer zu entzünden, selbst mit   einem Sturu-   streichholz.

   Besser ist ein Gemisch aus einer verhältnismässig kleinen Menge Magnesiumpulver mit der äquivalenten Menge Kupferoxyd, denn dieses Gemisch ist in reinem Zustande einigermassen leicht entzündbar, verpufft aber explosionsartig und zündet die Patrone deshalb nicht immer. Mischt man dagegen das Gemisch aus Kupferoxyd und Magnesiumpulver mit einem Gemisch aus ziemlich feinem   Aluminium-   pulver und fein verteiltem Eisenoxyd in äquivalenten Mengen, so erhält man ein   Zündpulver,   das für den Zweck gut geeignet ist, und eine gefahrlose Lagerung, Versendung und Handhabung der Heiz- patrone gestattet. 



   Die Heizpatrone besteht aus einer Dose aus Weissblech od. dgl., die von dem erwähnten hart zusammengepressten Brikett aus Aluminiumpulver und Eisenoxyd ausgefüllt ist. In einer Aussparung des Briketts befindet sich Zündpulver der angeführten Art. Über diesem liegt eine Scheibe aus dichtem und starkem Papier und auf die Schachtel ist ein Deckel mit einer mittleren Öffnung aufgesetzt. Wenn die Patrone benutzt werden soll, wird das Papier mit einem spitzigen Gerät durchstochen und der Kopf des Sturmstreichholzes eingesetzt. Entzündet man das Sturmstreichholz mittels eines gewöhnlichen Streichholzes, so wird die Verbrennung der Patrone eingeleitet.

   Obgleich der Kopf des   Sturmstreich-   holzes im allgemeinen in der Papierscheibe genügend festsitzt, kann es zweckmässig sein, den Deckel auszustanzen, so dass Spitzen entstehen, die beim Eindrücken des Sturmstreichholzes etwas abwärts gebogen werden und dieses unverrückbar festhalten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Entzündung von Heizpatronen, die aus einem in einer Kapsel zusammengepressten Reaktionsgemisch mit Zündsatz bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zündsatz unmittelbar vor der Benutzung ein als weiterer leicht entflammbarer Zündkorper dienendes Sturm- streichholz eingepresst wird, welches dann im Augenblick des Gebrauches mittels gewöhnlicher Zündmittel angezündet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT97394D 1914-10-13 1921-03-30 Verfahren zum Entzünden von Heizpatronen. AT97394B (de)

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