<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zur Sichtbarmachung der Stellung von Schiffen, die von der Ferne gesteuert werden, auf der Steuerungsstation.
Die Erfindung betrifft sichtbare Führer z. B. Lichter oder andere Zeichen für @Torpedos, Torpedoboote und andere, die von der Ferne mittels elektrischer Wellen gesteuert weiden, dabei dem Feinde
EMI1.1
Bewegungen des Torpedos gelenkt weiden sollen, a. bei sichtbar sind. Es ist indessen ersichtlich, dass die Erfindung ebensowohl auf Luftschiffe und Landfahrzeuge anwendbar ist.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen und Anwendungen der Erfindung dargestellt, u. zw. ist : Fig. 1 ein Aufriss, teilweise im Schnitt, des Fiihrerlichtes. des Mastes und des Antriebsmechanismus ; Fig. 2 ist ein wagreehter Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Aussenansicht des Mastes und des das Licht umgebenden Fenstergehäuses. Fig. 4 zeigt ein mit einem Führer-
EMI1.2
Schnitt eines Mastes, Führerlichtes und Mechanismus aufeinem Torpedo od. dgl.
Die Fig. 6und 7 zeigen in zwei verschiedenen Stellungen einen auf einem Torpedo befindlichen Unischalter oder Kommutator, die Bürsten und einen mit Licht versehenen Schwimmer. Fig. 8 zeigt schematisch einen Mechanismus auf einem Torpedoboot und eine andere Einrichtung der Lichter auf den Schwimmern. Fig. 9 ist eine Endansieht eines Spiegels für ein Licht auf einem der Schwimmer. Die Fig. 10 und 11 sind Ober-bzw.
EMI1.3
Ausführungsformen der Erfindung.
Das Torpedo oder ähnliche von einer Küstenstation zu steuernde Fahrzeug ist mit zwei Masten ausgerüstet, an welchen eine Antenne angebracht werden kann, falls das Fahrzeug durch elektrische Wellen gesteuert werden soll. Das Licht 28 kann von einem Gehäuse 26 umgeben sein, das starr an dem zweckmässig hohlen Mast 20 befestigt ist (Fig. 1, 2 und 3) und die Fenster dieses Gestelles können verschieden gefärbt sein. Ein Gehäuse. 30 enthält irgend einen bekannten durch ein Gyroskop gesteuerten Mechanismus, der ein Kegelrad. 3. ? autweist, das in Eingriff mit einem auf einer Achse. 34 sitzenden Kegelrad 33 steht.
Am oberen Ende trägt die Achse-34 ein Kegelrad 36, das in Eingriff mit einem von einer Welle 88 getragenen Kegelrade 37 steht und am ändern Ende trägt die Welle 38 ein Zahnrad 40, dieses steht in Eingriff mit einer kreisrunden Zahnstange 42, die an der unteren Fläche eines kreisrunden Gestelles oder eines Rades 44 angebracht ist, das sich auf Kugellagern 46-46 um den Mast 20 dreht. Auf diesem Gestell 44 ist das Führerlicht 28 angebracht und ist zweckmässig mit einem kombinierten Schirm und Reflektor 48versehen, der die Aussendung der Lichtstrahleninnureiner Richtunggestattet. Das Gehäuse 26 istmitzweckmässig verschiedengefärbten Fenstern 50,52,54,56,58, 60, 62und64 aus Glas od. dgl. versehen.
Das Gyroskop ist derart eingestellt, dass während es in Tätigkeit ist, das Licht 28 seine Strahlen nach der Kontrollstation 10 sendet. Wenn das Torpedo seine Richtung ändert, erhält das Gyroskop ein Azimut und der Mast 20 und die Kegelräder 32, 36 und 37 drehen sich mit Bezug auf das Gyroskop.
Das Zahnrad 40 verursacht daher Drehung des das Licht 28 tragenden Kreisgestelles 44, so dass das Licht
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
EMI2.2
EMI2.3
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
<Desc/Clms Page number 5>
Der Kommutator ist mit Bezug auf das Boot fest angeordnet und wenn dieses sich dreht und ein anderes der Segmente 316, 318, 320, 322 in Kontakt mit dem festen Arm 312 bringt, so wird ein anderes der Lichter 300,302, 304, 306 entzündet und seine Strahlen werden nur in der Richtung nach dem Beobachter geworfen. Natürlich können die Lichter anstatt am Haupt-und am Vordermast, auch an ändern beliebigen Punkten befestigt sein. Alle in derselben Weise mit Bezug auf die verschiedenen Maste angeordneten Lichter sind mit demselben Segment des Kommutatorringes verbunden.
In den Fig. 16,17 ist noch eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, u. zw. ist darin ein fester, aufrechter Mast 20 gezeigt, der in passender Weise an dem Schiff 18 befestigt ist, von dem er sich an irgend einem geeigneten Punkt, zweckmässig auf dem Hinterdeck, erhebt. An diesem Mast ist eine langgestreckte Muffe oder ein Hohlmast 35J angebracht, an welchem ein Licht 862 befestigt ist, dessen Stellung derart sein soll, dass seine Strahlen stets nach der Sende-oder Beobachtungsstation geworfen werden. Mit dem Mast 20 kann die mit dem Vordermast 22 verbundene Antenne 24 verbunden werden und eine beliebige Anzahl von Lichtern 352 kann an der Muffe 351 vorgesehen werden.
Die nötige relative Bewegung wird der Muffe 352 zweckmässig durch ein Gyroskop erteilt, so dass das Licht stets in der Richtung der Sendestation strahlt. Fig. 16 zeigt schematisch ein Gyroskop in einem Gehäuse 30, das durch die Kegelräder. 32 und 33 mit einer aufrechten Welle 34 verbunden ist, auf welcher sich ein Kegelrad 36 befindet, das mit einem auf einer kurzen wagerechten Welle 38 befindlichen Kegelrade 37 in Eingriff steht. Am andern Ende der Welle 38 befindet sich ein Zahnrädchen 40, das mit einer kreisrunden, an einer Scheibe 44 befindlichen Zahnstange 42 in Eingriff steht.
Die Scheibe 44 ist starr an der Muffe 351 ! befestigt, so dass das Licht. 362 stets so gedreht oder gehalten wird, dass seine Strahlen beständig nach der Sende-oder Beobachtungsstation gerichtet sind.
An Stelle der bei Nacht verwendeten Lichter oder Lampen kann bei Tag ein geeignetes Zeichen verwendet werden, das so angeordnet und gelagert ist. dass es dem Beobachter an der Steuerungsstation sichtbar, dem Feinde aber im wesentlichen unsichtbar ist. Wie in den Fig. 18,19 und 20 dargestellt, ist zu diesem Zweck ein innerer Mast 20 vorgesehen, der von einer Muffe oder einem Hohlmast 351 umgeben ist, der mit Hilfe des Gyroskopes und der eben beschriebenen Verbindungen so gesteuert oder mit Bezug auf den Mast 20 gedreht wird, dass er in derselben bestimmten Lage mit Beziehung auf die Sende-oder Steuerungsstation erhalten wird. Für diesen Führer kann indessen jede beliebige geeignete Stütze oder Haltevorrichtung verwendet werden.
Man verwendet als Führer bei Tage zweckmässig eine Anzahl von Flügeln, die am besten paar-
EMI5.1
(Fig. 20). In Fig. 19 liegt der Flügel a in der Ebene des Blattes, der Flügel a'sich im rechten Winkel hiezu ; der Flügel b ist im Winkel von 30 zu dem Flügel a angeordnet usw.
Wie bereits gesagt, werden die Flügel stets in einer vorherbestimmten Lage zu der Steuerungoder Beobachterstation erhalten und derjenige Teil der Flügel, welcher der Station beständig zugekehrt ist, ist zweckmässig abwechselnd schwarz und weiss angestrichen, so dass das sichtbare Ergebnis eine ganz bestimmte senkrechte schwarze Linie ist, die von dem oberen Rande des obersten Flügels bis zum unteren Rande des untersten Flügels reicht. Die entgegengesetzten Teile der Flügel, welche dem Feinde zugekehrt sind, sind neutral, z. B. grau gefärbt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Sichtbarmachung der Stellung von Fahrzeugen, Schiffen oder Torpedos, die von der Ferne gesteuert werden, auf der Steuerungsstation, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf dem Fahrzeug sichtbares Zeichen z. B. ein Licht (28) durch ein Gyroskop (30 in Fig. 1) gezwungen wird. sich stets nach der Steuerungsstation hinzuwenden.