AT96385B - Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge.

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AT96385B
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Fahrzeugfabrik Eisenach Zweign
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Description


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  Zünd-undBelenchtungsvorrichtungfürKraftfahrzeuge. 



   Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Zündung und Beleuchtung von Kraftfahrzeugen mit
Verbrennungskraftmaschine und einem Wechselstromerzeuger, ls welchen an vorzugsweise eine an sich bekannte Wechselstrommaschine mit ruhender   Ankerwicklung und   einem von Dauermagneten ge- bildeten Läufer verwendet, die bereits bei den Anlasstourenzahlen genügend Zünddungsstrom und nach dem Anlaufen der Maschine   Mittelfrequenz- ! trom liefert.

   Gemäss   der Erfindung wird dem Wechselstrom- erzeuger eine und dieselbe Stromart für Zündung und für Beleuchtung entnommen. indem ein Teil des erzeugten Stromes als Zündstrom unter ausschliesslicher   Zwischenschaltung   eines Transformators auf die Zündspannung gebracht wird. der unmittelbar an   @ einen umlaufenden Hochspannungsverteiler an-   geschaltet ist, und der andere Teil des erzeugten Stromes zur Speisung der Lampen verwendet wird. deren Stromkreise unmittelbar an den Primärstromkreis angeschlossen sind.

   Hiednrch und in Verbin- dung mit der Anordnung   selbstinduktiver   Mittel zur   Eonstanthaltung des Stromes in   den   Lampenstrom-   kreisen gelangt man zu einer Zündungs- und Beleuchtungsanordnung. die sich durch eine Geringstzahl von Einzelteilen und den Fortfall von der Abnutzung unterliegenden oder eine Wartung erfordernden
Teilen auszeichnet. 
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 vorrichtung schematisch veranschaulicht. Auf einer   umlaufenden   Welle   1.   welche vorzugsweise die
Welle der den Wagen treibenden Verbrennungskraftmaschine ist. sitzt eine Scheibe 2. z.d B. das Kraft-   maschinenschwungrad,   die aus magnetisch leitendem Material, z. B. Guss- oder Schmiedeeisen oder Stahl besteht.

   Am Umfang der Scheibe sind in regelmässigen Abständen   permanente Magnete- von wechseln-   der Nord-und Südpolarität und solcher Anzahl vorhanden, dass die   Maschine     bereits beim Ankurbeln   des Verbrennungskraftmaschine Ströme von   Mittelfrequenz,   also von einer Periodenzahl von 75-250 in der Sekunde liefert. In der Praxis hat sieh eine Zahl von 40 Magneten als ausreichend erwiesen. 



   Der durch das Schwungrad 2 und die Dauermagnete 3 gebildete   Fe1dmagl1pt   oder Läufer arbeitet mit einem ruhenden Anker oder Ständer 8 zusammen, welcher bei der in der Zeichnung veranschaulichten
Ausführungsform Segmentform besitzt, und durch Anordnung von Längsschlitzen 9 und   Schrauben-M   gegen den Feldmagneten verstellt werden kann. 



   Der Ständer 8 besitzt wie üblich an der dem Läufer zugewandten   Innenfläche   Nuten 11, in denen die   Ankerwieklungen 12   untergebracht sind. Er bildet mit dem Läufer zusammen eine Wechselstrommaschine. welche weder Schleifring oder Kollektor noch eine besondere Erregervorrichtung besitzt, und schon beim Andrehen der Verbrennungskraftmasehine den zum Betrieb der Scheinwerfer und zur 
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 praktisch nicht mehr zu, während die   wattlose   Spannung von der Selbstinduktion der Wicklung aufgenommen wird.

     Eq   wird also durch entsprechende Bemessung der elektrischen Grössen die Lampenspannung auch bei veränderlicher Tourenzahl in der einfachsten Weise konstant gehalten, so dass die 
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 der Dynamo oder in Reihe mit den   Scheinwerferlampen : 29   und 30 geschaltet werden, wobei es besonders vorteilhaft ist, bei Tagbetrieb, wenn also die Scheinwerferlampen ausser   Tätigkeit   sind. den Transformator unmittelbar an die Wicklung der Dynamomaschine und bei Nachtbetrieb in Reihe zu den Scheinwerferlampen zu schalten. In der   Sekundärwicklung des Transformators wird   die   Zündspannung   unmittelbar 
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   Diese Art der Konstanthaltung der Hochspannung lässt sich praktisch nur bei richtiger Wahl der Verhältnisse der Transformatorselbstinduktion zur   Maschinenselbstinduktion verwenden.   Gemäss der Erfindung ist der Selbstinduktionskoeffizient des Transformators gegenüber jenem der Maschine wesentlich kleiner zu halten, als man dies normalerweise tun wurde. Dies hat den Zweck, dass die von der Maschine an den Transformator abgegebene Energie begrenzt wird. weil der Leerlaufstrom des Transformators den Generator bereits   derartig wattlos belastet, dass seine   Leistung erheblich verringert wird. 



   Das in der Zeichnung angedeutete Beleuchtungssystem vermag die Scheinwerferlampe 29 und 30 nur dann mit Strom zu versehen, wenn die Antriebsmaschine läuft. Damit bei stillstehender Maschine 
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 ein Gleichrichter   42   angeschlossen, der den von der Dynamomaschine erzeugten Wechselstrom in Gleichstrom   verwandelt,   und an eine   Batterie 4")'angeschlossen   ist. Diese Batterie ist einerseits geerdet und steht anderseits durch eine Leitung   44   mit   Schalter jus   mit Positionslampen   46.   47 in Verbindung, die gleichfalls geerdet sind.

   Verwendet man einen elektrolytischen Gleichrichter, so bildet er gleichzeitig eine Sicherheitsvorrichtung, die ein   Zurückfliessen von Strom aus   der   Sammlerbattelie     zu   in die Statorwicklungen verhindert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungskraftmaschine und Wechselstromerzeuger. dadurch gekennzeichnet, dass dem Wechselstromerzeuger ein und dieselbe Stromart für Zündung und für Beleuchtung entnommen wird, indem ein Teil des erzeugten Stromes als   Zündstrom   unter   ausschliesslicher   Zwischenschaltung eines Transformators auf die Zündspannung gebracht wird, der unmittelbar an einen umlaufenden Hochspannungsverteiler angeschaltet ist, und die, Lampenstromkreise unmittelbar an den Primärstromkreis angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Primärspule des Transformators aus mehreren Teilspulen besteht, die in je eine Seheinwerferleitung eingeschaltet sind. die die Scheinwerferlampe unmittelbar an die Ankerwicklung anschliesst.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet. dass die Primärspulen des Transformators bei Lichtbetrieb in Reihe mit den Scheinwerferlampen (29. ; JO) geschaltet sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator so wenig Primärwicklungen besitzt, dass die magnetelektrische Maschine durch den Leerlaufstrom des Transformators allein in der Nähe des Kurzschlussstromes arbeitet.
    5. Vorrichtung nach Anspruch l mit Mittelfrequenzxweckselstrommaschine, gekennzeichnet durch die Einschaltung einer auf Selbstinduktionswirkung beruhenden Vorrichtung zur Konstanthaltung des Stromes in die Lampenstromkreise.
    6. Vorrichtung nach Anspruch a. dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerwicklung zum Zwecke der Konstanthaltung der Spannung eine viel höhere Windungszahl erhält als zur Erzeugung der verlangten Lampenspannung notwendig ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerwicklung durch geerdete Lampenstromkreise mehrfach angezapft ist, die eine gleichfalls unmittelbar an die Ankerwirklung angeschlossene gemeinsame Rück-und Ausgleichsleitung ) besitzen.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den hochtransformierten Zünd- strom zum Verteiler führenden Leitung zum Zwecke der Konstanthaltung der Zündspannung eine Überschlagfunkenstrecke (4. 9) parallel geschaltet ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass neben den Scheinwerferlampen Positionslampen vorgesehen sind, die aus einer unter Vorschaltung eines Gleichrichters an die. Ankerwicklung angeschlossenen Batterie mit Strom versorgt werden.
AT96385D 1922-05-09 1922-05-09 Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge. AT96385B (de)

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