AT96002B - Automatische Einrichtung zur Erhaltung der Längsstabilität von Flugzeugen, insbesondere Segelflugzeugen. - Google Patents

Automatische Einrichtung zur Erhaltung der Längsstabilität von Flugzeugen, insbesondere Segelflugzeugen.

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AT96002B
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Austria
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maintaining
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longitudinal stability
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Friedrich Wilhelm Budig
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Friedrich Wilhelm Budig
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  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 EMI1.2 
 indem bei jedem   Pulssehlag   des   Windes, welcher den Auftrieb   des Fahrzeuges erhöht, dessen hinten liegende Flächen schneller als die vorn liegenden Flächen gehoben werden, so dass gleichzeitig mit der Hubleistung des   Windes durch   die Schwenkung des Flugzeuges in   Gleitflugstellung   eine Vortriebskomponente an den auf diese Weise vornübergeneigten Tragflächen entspringt. 



   Die Erfindung besteht darin. dass die stabilisierende Fläche an eine festliegende. mit einer Luft- 
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 erzeugendes Flügelprofil zustande kommt.   Darüber   hinaus umfasst die Erfindung Einrichtungen, welche verhindern, dass bei Hubkraft   ausübenden   Windstössen die vorn liegende Stabilisierungseinrichtung früher gehoben wird, als die hinten liegenden Tragflächen des Flugzeuges. 



   Damit dem zur Aufgabe gestellten Vornüberschwenken des Flugzeuges kein Hindernis entgegenwirkt. wird die übliche Neigungswinkeldifferenz zwischen Dämpfungsfläche und   Haupttragfläche   (sogenannte   Penaud-Stabilisierung) fortgelassen, so dass   die   Längsstabilisierung   des Flugzeuges allein der automatischen Einrichtung überlassen bleibt. 



   Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein   motorloses   Flugzeug, an welchem die Einrichtung eingebaut ist. wobei deren luftleitende   Rohrkanllle   im Schnitt und das selbsttätig veränderliche   Flügelprofil   der vorn liegenden Dämpfungsfläche bei zu langsamem Fluge dargestellt sind   : Fig. 2   dasselbe Flugzeug mit   Aussenansicht   der   Rohrkanäle   und Stellung des Profils der Dämpfungsfläche bei der normalen Fluggeschwindigkeit ; Fig. 3 ein Schema der Aufeinanderfolge der Sehwenkungen des Flugzeuges, die zur Ausnützung der Beschleunigung im Luftstrom nötig sind : Fig. 4 ein mit einem Hilfsmotor ausgerüstetes Segelflugzeug. welches sicheren Stand im Wind an der Erde gewährt. 



   Mit dem Gestell des Flugzeuges ist die Achse 1 baulich so festgelegt. dass um dieselbe der einzig bewegliche Teil der Einrichtung, der stabilisierende Oberkörper 2, schwenkbar angeordnet werden kann. Mit dem Oberkörper 2 ist ein Gewicht zu einer Einheit verbunden, so dass dadurch der Gesamtschwerpunkt von Gewicht und Oberkörper nahezu vertikal über und höher als die Drehachse 1 zu liegen kommt, damit 
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 der festliegenden Platte und dem beweglichen   Oberkörper schliesst   der Balg 6 eine   Kammer ? ab. die   durch den Kanal 8 mit dem hohlen, als   verkehrt liegendes Tragflächenprofil ausgebildeten Behälter. 9   
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 gebildet ist, das in Fig. 1 dargestellte Profil annimmt, solange keine   Luftverdünnung in   der Kammer/ dem Drucke der Feder 11 entgegenwirkt.

   



   Zwecks Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Einrichtung   mÜndet   die unveränderliche offenstehende Öffnung 12 in die Kammer 7 ein, so dass in diese während des Fluges dauernd ein bestimmtes Quantum Druckluft einströmt. Diese   Luftzui'ührung   hat so lange keinen merklichen Einfluss auf die Grösse der   Luftverdünnung   in der Kammer 7, als die einströmende Luft. wie das bei normalem Flug der Fall ist, durch den Spalt 10 abgeführt wird. Nimmt aber die Fahrtgeschwindigkeit   und   daher die am Spalt 10 erzeugte Saugkraft ab. so wird der   Oberkörper. S   um vieles schneller nach oben schwenken können. als dies ohne Luftzufuhr durch die Öffnung 12 möglich sein würde. 



   Um umgekehrt bei zunehmender Fahrtgeschwindigkeit des Flugzeuges die Zeit der Schwenkung des Oberkörpers 2 nach unten gegen die   Platte -1 zu verkÜrzen,   ist die Kammer 7 durch einen oder mehrere hohle Rümpfe 13 mit dem in die Haupttragfläche eingesetzten Behälter 14 samt Spalt 15 an dessen Unterseite verbunden. Konstruktiv dienen diese Rümpfe als Träger der Stabilisierungseinrichtung 
 EMI2.2 
 das Eingreifen des Spaltes 5 fehlen würde. 



     - Ausser   der vorgeschriebenen Tätigkeit soll noch der   Stabilisierungseinrichtung   die Fälligkeit erteilt werden, auf die Vermehrung des Gegenwindes infolge von Böen anders anzusprechen, als auf Vermehrung des Gegenwindes infolge einer Zunahme der Eigengeschwindigkeit des Flugzeuges. Auf welche Weise diesem Unterschied durch die Einrichtung Rechnung getragen wird. beschreibt sich am besten durch die Darstellung einer Periode in der Beschleunigung des Luftstromes am Flugzeug. 



   Um diese Darstellung übersichtlich zu gestalten. stelle man sich das Flugzeug in konstruktivem Gegenwind, unter grossem Einfallwinkel des Windes also in   langsamemFlugzustand   befindlich, bewegungslos in der Luft schwebend vor. An der Haupttragfläche wirkt dann die Hubkraft R und an der Stabili-   sierungsfläehe   die   Hubkraft X.   Die Hubkraft des   Höhenruder     5,   das von Hand des Piloten in Mittelstellung gehalten wird. sowie den Auftrieb der feststehenden Platte 4 kann man bei der nun folgenden Betrachtung vernachlässigen, da diese Kräfte ungefähr der abwärts gerichteten Kraft des Behälters 9 
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 kraft Z und auch die Kraft der Druckfeder 11 kompensierend. das Profil der Stabilisierungsfläche in der durch Fig. 2 gezeigten Stellung. 



   Wird nun   plötzlich   der Wind relativ zum Flugzeug durch eine Böe vermehrt. so vergrössern sich 
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 teil des Flugzeuges infolge Vernichtung   der Vennehrung   der Kraft   X   im Punkte C stehen bleibt, während die   Haupttragfläche     von J nach T ?   steigt.   Durch das mit dem   Heben der Haupttragfläehe verbundene   Vornüberneigen   des Flugzeuges in die Lage C-B entsteht infolge der   Gleitflugstellung   Vortrieb. welcher dem Zurückschieben des Flugzeuges durch die Böe ein Ende bereitet und dasselbe beschleunigt, aber damit auch augenblicklich eine Änderung im Kräftespiel der Stabilisierungseinrichtung bedingt. Da 
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 alte Geschwindigkeit wieder finden kann.

   In der Praxis wird man dem   Schwenkungsradius ein grösseres     Mass   als die hier beispielsweise angenommene Länge C und l geben-was leicht zu erreichen ist. wenn man die durch Böen   vermehrte     Kraft X durch   die Stabilisierungsvorrichtung nur teilweise vernichtet. 



   Alle Kräfte, welche zum selbsttätigen Verstellen der Stabilisierungseinrichtung herangezogen werden, sind unabhängig von der   Flughöhe   des Flugzeuges. 



   Seiner räumlichen Ausdehnung wegen ist der hintere Rand des beweglichen Oberkörpers 2 dem 
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 zu werden. Cm dies zu verhindern, wird das Segelflugzeug gemäss Fig. 4 durch seinen vor den Rädern liegenden Schwerpunkt an der Erde in leicht vornübergeneigter Stellung erhalten. damit der Wind weniger Angriff an den Haupttragflächen findet. Etwaiges Rückwärtsrollen des Flugzeuges wird mittels 
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 Wind zugeführt werden   muss.   als durch die Spalte 10 und 15 in gleicher Zeit durch Saugen entfernt werden kann. 



   Während des Fluges bleibt die Klappe 16 geschlossen. Um aber die stabilisierungseinrichtung vom Führersitz aus während des Fluges beeinflussen zu können. kann die Klappe 16 zum graduelle Verstellen eingerichtet werden. 



   Durch Anwendung von zwei Rümpfen 13, welche reichlich weit   voneinander   entfernt angeordnet 
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 so dass dasselbe ohne fremde Hilfe vom Führer nach dessen Aussteigen transportiert werden kann. 



     PATENT-ANSPR L'CHE   :
1. Automatische   Einrichtung   zur Erhaltung der Längsstabilität von Flugzeugen. insbesondere Segelflugzeugen. bei welcher eine Stabilisierungsfläche durch die am Spalt von Hohlkörpern erzeugte Saugkraft des Fahrtwindes verstellt wird. dadurch gekennzeichnet. dass die Stabilisierungsfläche (2) 
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Claims (1)

  1. Hohlkörper (9) noch anders geformte Hohlkörper (14) mit an sich bekanntem Saugspalt (15) vorgesehen sind und vermittels hohler langgestreckter, in Flugrichtung liegender Hohlkörper (13) mit dem Absaugeraum (7) in Verbindung stehen.
    3. Automatische Einrichtung nach Anspruch J und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Absauge- EMI3.7
    4. Automatische Einrichtung nach Anspruch 1. 2 und 3. dadurch gekennzeichnet. dass die Hohlkörper () so geformt und der Spalt (15) so gelegen ist. dass nur bei schnellem Flugzustande aus dem Absaugeraum (7) durch den Spalt (15) Luft abgesaugt wird. wogegen bei l'ntersehreitung eines be- EMI3.8 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 EMI4.2
AT96002D 1914-08-01 1921-03-26 Automatische Einrichtung zur Erhaltung der Längsstabilität von Flugzeugen, insbesondere Segelflugzeugen. AT96002B (de)

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DE96002X 1920-01-29

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