AT95807B - Verfahren und Anlage zur Wiedergewinnung von flüchtigen Lösungsmitteln beim Streichen von Kautschukgeweben u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Anlage zur Wiedergewinnung von flüchtigen Lösungsmitteln beim Streichen von Kautschukgeweben u. dgl.

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AT95807B
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  • Treating Waste Gases (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wendete Fläche des auf dieser Fläche federbelasteten Druckgliedes 29 zu einem Auspuffrohr   3J   führt und an den Dreiweghahn 23 angeschlossen ist. In der Leitung 33 liegt, ebenso wie in der   Leitung. 37.   je ein   Wassermanometer   36, 37. 



   Die Dreiweghähne 23, 32 sind durch ein Gestänge 38 zwangläufig miteinander verbunden. Von 
 EMI2.2 
 
Beim Betriebe befinden sich die Hähne 23, 32 und die Walzen 44, 45 in der auf der Zeichnung mit vollen Linien angegebenen Lage. 



   Das Gebläse 19 saugt aus dem Gehäuse 2 einen Teil des darin enthaltenen Gases ab, das mit den 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 Möglichkeit der Einstellung der Dosiervorrichtung 28, 29,30 von Hand bzw. durch Einstellung des Ventils 34 unterstützt. 
 EMI2.5 
 auf ein unschädlich bleibendes Mass begrenzt, weil in der oben beschriebenen Weise die künstlich erzeugte laufende Minderung der kreisenden   Schutzgasmenge   zielbewusst erheblich vergrössert und   dieser Vergrösserung   entsprechend frisches, d. h. sauerstoffreies Schutzgas laufend zugeführt wird. Lässt   man   z. B. aus dem Auspuffrohr 35 etwa 5-10% des vom Gebläse 19 geförderten Schutzgases dauernd entweichen, so wird 
 EMI2.6 
 4-8% frisches Schutzgas dem   Gehäuse. 2 zugeführt   wird.

   Bei Aufrechterhaltung eines   Veihältnisses   von etwa   5   : 4 zwischen den beiden erwähnten Gasmengen kann der durch die Schlitze 3, 4 dauernd aufgefüllte   Luftgehalt im Schutzgas höchstens 20%   der Gasmenge betragen, d. h. der Sauerstoffgehalt des Gases kann 4% nie   überschreiten,   womit vollständige Gewähr für die Sicherheit gegen Explosionen gegeben ist. 



   Das aus den   Düsen 24, 25 in   das Innere des Gehäuses 2 eintretende Schutzgas staut sich unmittelbar vor den Schlitzen 3,4. Hiedurch entsteht eine Art   Sehutzgaspolster,   der für sofortige Mischung der durch die   Schlitze. 3,   4 eintretenden Luft mit Schutzgas sorgt. 



   Das durch das Auspuffrohr 35 laufend entweichende   Schutzgas kann   vor seinem Austritt ins Freie durch besonders wirksames Kühlen, Waschen oder Absorbieren, beispielsweise mittels Holzkohle, von den noch darin enthaltenen Lösemittelresten befreit werden. 



   Zum Inbetriebsetzen der beschriebenen Anlage werden mittels des Gestänges 38 die Hähne 23, 32   um   90  im Sinne des Uhrzeigers gedreht, wobei gleichzeitig die Abschlusswalzen 44, 45 gegen die Schlitze 3, 4 
 EMI2.7 
 die Düsen 24, 25 in das Gehäuse 2 eingelassen. Das Schutzgas nimmt weiter seinen Weg durch die   Leitungen 16, 18,   20 mit den darin befindlichen   Ein@ichtungen 17, 19, 21   und tritt durch den Hahn 23 und die Leitungen   33,. 35   ins Freie aus, bis die ganze Anlage mit Schutzgas angefüllt ist.   Nunmehr werden   die Hähne   23,   32 mittels des   Gestänges 3S   wieder   zurückgedreht   und dadurch in die Betriebslage über-   geführt, wobei auch die Walzen 44.

   45 von   den Schlitzen 3,4 wieder abgehoben werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.8 geweben u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage von Schutzgas, d. i. einem Neutralgas ohne freien Sauerstoff, im Kreislauf durchströmt, dem in der Anlage befindlichen Gas laufend eine bestimmte EMI2.9 die in die Maschine gelangende Luft laufend ersetzt wird, wobei das Verhältnis der Frischgasmenge zur Luftmenge so gewählt wird. dass das Verhältnis etwa 1 : 4 ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas in der Nähe der Ein-und Austrittsstellen der Stoffbahn in die Maschine derartig eingeführt wird, dass an diesen Stellen Gasstauungen entstehen. EMI3.1 Strömungsgeschwindigkeit versehen ist.
    4. Anlage nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine zur Bemessung der Zufuhr des frischen Schutzgases dienende Dosiervorrichtung (26, 29, 30). die durch den Druck der durch die Leitung (33) dem Schutzgaskreislauf entzogenen Gasmenge und durch den Druck des frischen Schutzgases beeinflusst wird.
    5. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleitung (22) in der Maschine in Düsen (24, 25) endigt, die in der Nähe der Schlitze (3, 4) für den Ein-und Austritt der Stoffbahn (5) liegen.
    6. Anlage nach Anspruch 3-5, gekennzeichnet durch Walzen (44, 45), die mit den Steuerorganen (23, 32) für die Gasführung derartig zwangläufig verbunden sind, dass sie bei der Stellung dieser EMI3.2 EMI3.3
AT95807D 1921-06-03 1922-05-17 Verfahren und Anlage zur Wiedergewinnung von flüchtigen Lösungsmitteln beim Streichen von Kautschukgeweben u. dgl. AT95807B (de)

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