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Kaffeeaufgussmaschine.
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im Aufsatz zwei gelochte Scheiben D angebracht, von denen jede an einem Einsatz E liegt. Die gelochten
Scheiben D und die Einsätze E sitzen auf einem Stiel P. Dieser Stiel ist schlank, konisch, von bei p kreisförmigem Querschnitt und hat am unteren Ende einen Kopf oder Flansch pl. Oberhalb des Teiles p ist der Stiel auf einer Seite der Länge nach derart abgeflacht, dass eine ebene Fläche x von Xl an bis zum oberen Ende entsteht. Der übrige Stielkörper ist konisch oder zylindrisch. Nahe am Rand der Abflachung x befindet sich eine oder mehrere Einkerbungen y, wenn gewünscht, auch an gegenüberliegenden Seiten der Abflachung x. Mit diesem Stiel wirkt eine Hülse S zusammen, die vorteilhaft von der dargestellten Art ist.
Sie passt auf die Stange P und besitzt innen einen einwärts gerichteten Zahn s, der längs der Abflachung a ; frei bewegt werden kann. Indem man diese Hülse teilweise dreht, kann ihr Zahn s mit einer der Einkerbungen y zum Eingriff gebracht werden, worauf die Hülse verriegelt ist.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Hülse S so angebracht, dass sie die gelochte Scheibe D und einen Einsatz E auf dem Stiel oberhalb des Kopfes oder Flansches pt festhält, wobei der Zahn s in die Einkerbung des Stieles eingreift. In gleicher Weise ist eine zweite Hülse S unter der gelochten Scheibe D und Einsatz E angeordnet und dient dazu, diese in der dargestellten Weise zu stützen. Wenn die Teile, wie in Fig. 1 gezeigt, mit Kaffeeschiohten X im Aufsatz zusammengestellt sind, kann nach Abnahme des Aufsatzdeckels C kochendes Wasser in den Aufsatz gegossen werden, das durch die Deckscheibe G, den Kaffee. die gelochten Seheiben und Einsätze in der dargestellten Weise in die Kanne sickert. Die Einsätze können eingestellt werden, um den Durchtritt des kochenden Wassers zu regeln.
Wenn man die Teile zu reinigen wünscht, wird der Aufsatzdeokel C abgehoben und der Stiel mit den von ihm getragenen Teilen kann herausgenommen-werden. Die Decksoheibe G, sowie die oberen Scheiben D und Einsätze E werden vom Stiel abgenommen, die obere Hülse S kann nach Drehung von der Stange herabgeschoben und dann können die untere Hülse S und die unteren Teile D und E rasch losgemacht werden. Diese Teile können gründlich gereinigt und in bekannter Weise wieder eingesetzt werden.
Sollen die gelochten Scheiben, die Einsätze, der Stiel und die Hülsen ausser Gebrauch treten und bloss die Deekseheibe G verwendet werden, so kann man diese auf den eingebogenen Rand b des Aufsatzes legen, um den Kaffee aufzunehmen und den Aufguss durohtropfen zu lassen. Wenn die Scheibe G als Tropfplatte benützt wird, ist ihr mittleres Loch durch einen Pfropfen 111. (Fig. 7). der vorteilhaft aus Porzellan oder ähnlichem Material hergestellt ist, oder in anderer Weise zu verschliessen.
Jede der gelochten Scheiben D ist mittels Stiften oder Ansätzen dl versehen < Eig. 5) und jeder Einsatz E besitzt einen Einschnitt e. Hiedurch können die Scheiben D eingestellt und gegen Drehung gesichert werden, während sie durch die Hülsen, wie vorher erläutert, auch an dem Stiel sicher befestigt sind. Wenn man es vorzieht, können die Stifte an den Einsätzen und die Einschnitte in den gelochten Scheiben angebracht werden, wie in Fig. 1 angedeutet ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kaffeeaufgussmaschine, gekennzeichnet durch eine oder mehrere mit vorteilhaft sektorförmigen Gruppen von Löchern verschiedener Grössen versehene Siebsoheiben und den-einzelnen Siebscheiben zugeordnete, verdrehbare Deckscheiben, mittels welcher die Lochgruppen der Siebscheiben bedeckt oder freigelegt werden können, wobei die Scheiben auf einem im Aufsatz zentral angeordneten Stiel von einer oder mehreren am Stiel in seiner Längsrichtung frei beweglichen und durch Verdrehung verriegelbaren Hülsen gehalten werden.