AT94313B - Vorrichtung an Druckpressen zur Trocknung der von der Druckpresse kommenden Bogen. - Google Patents

Vorrichtung an Druckpressen zur Trocknung der von der Druckpresse kommenden Bogen.

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  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description


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  Vorrichtung an Druckpressen zur Trocknung der von der Druckpresse kommenden
Bogen. 



   Es sind bereits Vorrichtungen an Druckpressen bekannt, die zur Trocknung der von der Druckpresse kommenden Bogen und zur Entfernung der auf ihnen angesammelten   statischen Elektrizität   vor ihrer Ablegung dienen, bei welchen die Heizkörper als elektrische Widerstandsspulen ausgebildet sind. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf die Anordnung solcher elektrischer Heizkörper 
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 Quere nach mit Bezug auf die Bewegungsrichtung des Papieres betrachtet, unterteilt sind, so dass verschiedene Zonen des Papieres der Heizung ausgesetzt werden können, während andere unbeeinflusst bleiben können.

   Diese Anordnung der Unterteilung der Heizkörper in Zonen, welche unabhängig voneinander eingeschaltet werden kann, lässt sich sowohl auf jene Anordnung anwenden, in welcher die Stützen der Heizkörper an einem festen Teil der Presse angebracht sind, wobei die Bogen über sie hinweg wandern, oder sie lässt sich auch auf Zuführungsmechanismen anwenden, in welchen die Bogen durch ein besonderes Gestänge oder Fördervorrichtungen, die von der Maschine beherrscht werden, weiter geschafft werden und wobei die Heizkörper selbst einen Teil dieser   Förderungsvorrichtung   bilden. 



   Ferner zeichnet sich die neue Anordnung dadurch aus, dass die Einwirkung der Heizkörper   a-if   das zu behandelnde Material durch Unterbringung der Heizkörper in einem hoch polierten Trog od. dgL erhöht ist, in dem dann die Stütze für die Heizkörper als Hitzereflektor dient. Diese Tröge sind einstellbar am Gestell der Presse befestigt, um sie mehr oder weniger nahe an den Pfad der Druckbogen hinzubringen und die Widerstandseinheiten sind derartig auf Trägern befestigt, dass mit der Einbringung 
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 zufuhr zu'diesen Widerstandskörpern besorgt wird. 



   In einer Ausführungsform der Maschine ist die Bewegungsrichtung der Bogen diagonal zur   An-   ordnung der Heizkörper, wobei jedoch die Lage der Bogen mit Bezug auf die Anordnung der   Heizkörper   sich nicht von der   gewöhnlichen Lage solcher Bogen   bei der Zufuhr der Presse unterscheidet. 



   Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der   Erfindung da !   : Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Anordnung, in welcher nahe dem Ablegeende einer Druckpresse schräg verlaufende Leitrollen angeordnet sind, die das Bogenmaterial einer   Faltvorrichtung   zuführen. Fig. 2 ist eine Seitenansicht dieser Anordnung. Fig. 3 ist eine schematische Darstellung, teilweise im Aufriss und teilweise im   Schnitt ein   
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   Glühkörpern.   Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines solchen Satzes. Fig. 6 stellt die Unterlagen einer Einheit eines solchen Satzes dar, von oben gesehen. Fig. 7 ist eine Seitenansicht dieser Unterstützung. Fig. S ist in   grösserem     Massstabe   ein Schnitt durch dieselbe nach VIII-VIII der Fig. 6. Fig. 9 zeigt in ver- 
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 der Fig. 4.

   Fig. 11 bis 14 sind Stromschemen zur Darstellung des Stromes bei verschiedenen Stellungen eines Schalters. Fig. 15 zeigt ähnlich der   Fig.-3   die Anwendung der Erfindung auf eine abgeänderte Presse. Fig. 16 zeigt im Schnitt Teile eines Heizkörpers im vergrösserten   Massstabe.   Fig. 17,18 und 19 sind Querschnitte durch die in Fig. 16 gezeigte Anordnung nach XVII-XVII.   XVIII-XVIII tind     , YIX-XIX.   Fig. 20 ist eine Seitenansicht einer andern Ausführungsform einer solchen Presse   ähnlich   der Fig. 15. Fig. 21 zeigt wiederum in Draufsicht die   Anbiingung   der   Heizkörper   und Fig. 22 ist ein Querschnitt nach XXII-XXII der Fig. 21 zur Darstellung der   Unterstützung   dieser   Heizkörper.   



   Die Anwendung von Hitze auf Bogenmaterial beim Bedrucken oder nach dem Bedrucken desselben zur Trocknung der Schwärze und zur Vermeidung von dem Aneinanderkleben einzelner Bogen ist empfehlenswert. Die einzelnen Bogen bleiben nicht nur infolge der feuchten Schwärze aneinander hängen, sondern infolge der statischen Elektrizität. Die Hitze lässt sich am besten dadurch anwenden,. dass   G1ühkörper   mit Bezug auf die Bögen oder die Bögen mit   Be7-ug   auf Glühkörper bewegt werden, u. zw. so, dass sie ganz nahe einander vorübergehen oder selbst in Berührung geraten. Die Erregung von   Glühkörpern   geschieht am besten auf elektrischem Wege.

   Auch lässt sich ein solcher Satz von   Gliihkörpern   vorteilhafter als andere Heizmittel in Verbindung mit irgendeiner Maschine anordnen, durch welche Bogenmaterial gefördert werden soll, wobei es gleichgültig ist, ob die   Fördervorrichtung'   einen Teil einer Druckpresse bildet oder in Verbindung mit einer anderen Maschine zur Anwendung gelangt. 



   Durch die Anbringung von   Glühkorpem   in der Nähe des Pfades der Bögen gelangt die Hitze stets an einer ganz bestimmten Stelle der Bogen zur Einwirkung, und da entweder die Bögen oder die Glühkörper wandern, so werden alle Teile der Bögen gleichmässig fortlaufend erhitzt. Auch lassen sich diese Glühkörper leichter gegen die Bogen hin oder von den Bogen weg verstellen als andere Heizkörper, und auch eine seitliche Verschiebung dieser Körper zur Beheizung bestimmter Stellen der Bogen oder zur Beheizung der Bogen an einer bestimmten Stelle ihres Pfades kann leichter vorgenommen werden als mit anderen Heizkörpern. 
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   Die Beeinflussung des Materials durch die Heizkörper kann noch ferner dadurch geändert werden, dass die Heizkörper aus einzelnen Einheiten aufgebaut werden, die unabhängig voneinander entweder beständig im Stromkreis liegen, oder nur abwechselnd ein-oder ausgeschaltet werden. 



   Nach Fig. 1 sind vor einem Rahmenwerk   1,   welches die kleinen Rollen 13 enthält, Wellen 2 und 3 zur Aufnahme der Zuführungswalzen   4   und 5 angeordnet. Diese Vorrichtung befindet sich am Ausstossende einer Druckpresse, und der bedruckte Bogen P wird durch diese Walzen der Oberfläche der Rollen 13 zugeführt. Am Ende des Rahmenwerkes befinden, sich die Wellen 6 und 7, auf welchen die Walzen 8 und 9 sitzen. Die Lagerung der Gleitrollen 13 erfolgt durch   Lagerböcke   10 an den Seitenleisten des Rahmenwerkes und diese Lagerböcke haben Gewindebohrungen 11 zur Aufnahme der Zapfenschrauben   12,   auf welchen die Rollen 13 drehen.

   Der Mechanismus zur Herbeiführung der Drehung dieser Rollen ist nicht gezeigt, ihre gegenseitige Anordnung sowie die Notwendigkeit verschiedener Längen dieser Rollen geht aus Fig. 1 hervor. 
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 schwingbaren Querstange 118 ausgerüstet und diese Stange trägt die bekannten Greiffinger   119,   welche in der in Fig. 3 gezeigten Ruhelage nicht auf das Bogenmaterial eingreifen, sondern davon angehoben   sind. Die Ruhelage wird von diesen Fingern 119 dann eingenommen, wenn der Schlitten 116 sich in der durch den Pfeil in Fig. 3 angedeuteten Richtung bewegt, d. h. in einer Richtung, in welcher die Mitnahme   des Bogens nicht gewünscht wird.

   Der Schlitten 116 trägt auch einen nach unten ragenden Ansatz 120 mit einer   Quersehiene     121,   die zwischen den Seitenleisten 110 hin und her verschoben werden kann. In Verbindung mit der Querstange gehen in Richtung nach dem Druckzylinder 102 mehrere Arme 122. die   gleichförmig   über die Breite der Schiene 121 verteilt sind. Auf diesen Armen ruht der Bogen auf. während er vom Schlitten befördert wird. In Verbindung mit dem Schlitten, u. zw. vorzugsweise an der Querschiene 121 befestigt, ist nun ein Heizkörpersatz H angebracht, u. zw. so, dass seine Oberfläche etwab höher liegt, als die Oberfläche der Arme 122. In der Nähe des Zylinders und vor dem vordersten Punkt der Bahn des Schlittens 116 ist fest eine Querschiene 121 angeordnet, die einen Satz von Heizkörpern II' trägt.

   An dieser Stelle gehen also die Bogen über   den Heizkörper H'weg,   während an der anderen Stelle der Heizkörper H unter den Bogen hinweg gezogen wird. 



   Bei der in Fig. 15 dargestellten Ausführungsform der Presse hat der Rahmen   201,   der den 
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   Jene Halter, die von der gleichen Seite aus durch das   Röhrenstück   2. 31 hindurch gehen, beispielsweise die Halter   240   und 245, sind mit einer Schiene   248     m   leitender Verbindung. Diese Schiene verläuft parallel zur Röhre 231 und besteht aus Einzellängen, die durch die   Bügel 249, Fig.   19, dort miteinander verbunden sind, wo sonst die Vorsprünge 223 in die Ebene der Schiene   248   hineinragen würden. Ein Zuleitungsdraht 250 ist an das eine Ende dieser Schiene 248 angeschlossen. Eine andere   Schiene 2J7   dient zur Unterstützung der Halter 242 und der anderen, nicht dargestellten, aber ähnliehen Halter, 

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 und der Zuleitungsdraht für die Schiene 251 ist bei 252 angedeutet (Fig. 16).

   Die Drähte 250 und 252 führen zu einem in Fig. 20 gezeigten Sockel 253. Die Beheizungseinheiten bestehen aus den Isolationsspulen 254, welche an den Enden die Kontaktplatte 255 tragen und von den Beheizungsdrähten 256 umwunden sind. Diese Spulen sind etwas länger als der gewöhnliche Abstand zwischen den Haltern 240 und 243 usw., damit ein guter Kontakt verbürgt wird. Die Enden der Beheizungsdrähte 256 sind an die Kontaktplatten 255 fest angeschlossen und diese Drähte werden bei Durchschickung eines Stromes auf Rotglut erhitzt. 



   Auch hier kann durch passende Wahl von Schaltern eine grössere oder geringere Anzahl der Beheizungseinheiten erregt werden, um dadurch die Beheizung des Bogens gleichmässig oder nur an einzelnen Stellen. zu bewirken. Wo beispielsweise eine geringere Beheizung   genügt,   kann jede zweite Einheit im
Strom versorgt werden. Für andere Arbeiten kann wiederum nur ein mehr oder weniger breiter Rand des Bogens erhitzt werden. Durch Verdrehung der Schellen können auch alle Heizeinheiten der Bogenebene genähert oder von dieser Bogenebene entfernt werden, um so die Bestrahlung des Bogens zu bewirken oder zu schwächen.

   Bei der Ausführungsform nach Fig. 20 und 22 ist jene Schiene   257,   an welcher die Heizeinheiten angeschlossen sind, nicht beweglich, wie in der letzt beschriebenen Ausführungsform, sondern mit dem Ansatz 201 des Rahmens fest verbunden und in der Nähe der Rolle 205 im Raum zwischen dem Förderbandstreifen 261 verlegt. Im übrigen ist jedoch die Anordnung dieser Unterstützung für die Heizkörper ebenso gehalten, wie dies oben mit Bezug auf die Fig. 15 bis 19 beschrieben, nur dass nach Fig. 22 die Schellen 258 und 259 etwas anders ausgebildet sind und auch der Unterstützungsbogen 260 am Ende des Schellenteils 259 etwas anders verlegt ist.

   Diese Anordnung eignet sich besonders für jene Presse, welche nach Fig. 20 Stäbe hat, die zur Förderung des Bogens zwischen die Förderbänder 261 hindurchtreten und bei der Rückschwingung den Bogen von diesen Bändern auf den Tisch 208 werfen. Nach Fig. 21 liegen die Heizkörper zwischen und unter benachbarten Förderbändern   261,   um übermässige Erhitzung dieser Bänder zu vermeiden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung an Druckpressen zur Trocknung der von der Druckpresse kommenden Bogen und zur Entfernung statischer Elektrizität von denselben vor ihrer Ablage, bei welcher die Heizkörper als elektrische Widerstandsspulen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Heizkörper in der Querrichtung zur Bewegungsrichtung der Bogen gruppenweise unterteilt sind, so dass einzelne Zonen der Bogen der Erwärmung durch diese Heizkörper ausgesetzt werden können, während andere Zonen unbehandelt bleiben.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper mit Bezug auf die Bewegungsrichtung des Bogenmaterials in einem spitzen Winkel angeordnet sind.
    , 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheiten des Heizkörpers auswechselbar von Stützen getragen werden, die gleichzeitig zur Stromzufuhr an die Widerstandselemente des Heizkörpers dienen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen für die Heizkörpereinheiten, die gleichzeitig zur Zufuhr des Stromes dienen, nachgiebig ausgebildet sind, um die Auswechslung oder Einfügung von solchen Einheiten zu gestatten.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen für die Gesamtgruppe der Heizkörper verstellbar mit Bezug auf die Ebene angeordnet sind, in welcher das Bogenmaterial wandert, um so die Bestrahlung durch den Heizkörper stärker oder schwächer gestalten zu können.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Heizkörper in Stützen befinden, die mit Reflektionsflächen versehen sind, um das Bogenmaterial bei seiner Wanderung mit Bezug auf den Heizkörper oder umgekehrt bei der Wanderung des Heizkörpers mit Bezug auf das Bogenmaterial durch Reflektion stärker zu bestrahlen.
AT94313D 1920-12-22 1920-12-22 Vorrichtung an Druckpressen zur Trocknung der von der Druckpresse kommenden Bogen. AT94313B (de)

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