AT94067B - Schutzschaltung für Wechselstromgeneratoren. - Google Patents

Schutzschaltung für Wechselstromgeneratoren.

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AT94067B
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Schutzschaltung für Wechselstromgeneratoren. 



   Wenn in Hochspannungsanlagen ein Netz über einen Transformator aus einem Generator gespeist wird, so können Störungen dadurch eintreten, dass ein Kurzschluss   zwischen Ankerwindungen   des Generators auftritt oder ein Überschlag von einer Spule nach dem Gestell erfolgt. Es ist auch möglich, dass die Spannung von Oberspannungsseite auf Unterspannungsseite des Transformators überschlägt bei gleichzeitigem Erdschluss auf der Oberspannungsseite. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung, durch die beim Auftreten eines solchen Fehlers dieser durch ein Signal angezeigt oder die Abschaltung des Generators selbsttätig herbeigeführt wird. 



  Die Erfindung besteht darin, dass der   Null-oder Stempunkt   des Generators, der Nullpunkt der Unterspannungsseite des Transformators und das geerdete Gehäuse des Generators zu einem Knotenpunkt verbunden sind, wobei in jede der drei Zuleitungen zu dem Knotenpunkt ein Widerstand eingeschaltet ist und wobei die Verbindungsleitung dieses   Knotenpnnktes   mit dem Nullpunkt der Unterspannungsseite des Transformators oder die Verbindungsleitung mit dem Nullpunkt des Generators mittelbar oder unmittelbar das Relais enthält, welches die Abschaltung des Generators herbeiführt. Es können auch beide Verbindungsleitungen gleichzeitig je ein Relais enthalten. 



   In der Fig. 1 der Zeichnung ist die Schaltung beispielsweise dargestellt. 



   Die Ankerspulen des Generators 11 sind zu einem Nullpunkt 12 geführt, der über den Widerstand 13 mit dem Knotenpunkt 14 verbunden ist. Dieser Knotenpunkt ist über Widerstand 15 mit dem Gehäuse des Generators 11 und über Widerstand 16 und Leitung 17 mit dem Sternpunkt 19 der Unterspannungsseite 18 des Transformators verbunden.   Zwischen Oberspannungsseite 20 und Hochspannungsnetz   22 liegt der Hauptschalter 21. In die Leitung 17 zwischen den Punkten 14 und 19 ist mittels Stromwandlers 23 das Relais 24 geschaltet, welches beim Ansprechen die Kontakte 25 im Stromkreis einer Signalvorrichtung oder des Auslösers 26 schliesst, der den Hauptschalter 21 öffnet. Parallel zum Auslöser 26 kann noch eine Huppe 27 liegen, die man durch Einfügung eines Selbsthaltekontaktes beim Ansprechen des Relais 24 dauernd ertönen lassen kann. 



   Tritt in dem Generator ein Windungskurzschluss oder ein Überschlag zwischen einer Spule und Erde ein, so fliesst in der Leitung 17 zwischen den Punkten 14 und 19 ein Strom, der mittels des Relais 24 die Abschaltung des Generators herbeiführt. Die Widerstände   13,   15 und 16 haben den Zweck, das Ansteigen des Stromes in der Leitung 17 über ein zulässiges Mass zu verhindern. 



   Wenn der Auslöser 26 anspricht, so wird gleichzeitig der Stromkreis des Auslösers 28 für das Generatorfeld 29 mittels der Kontakte 30 geschlossen. Der Auslöser 28 spricht an und legt den Hebel des Feldreglers 31 um, wodurch das Feld ausgeschaltet und dann kurzgeschlossen wird. 



   Arbeiten mehrere Generatoren auf gemeinsame Sammelschienen, an die die Haupttransformatoren gemeinsam angeschlossen sind, so kann man eine Drosselspule vorsehen, wie dies in Fig. 2 für einen einzelnen Generator dargestellt ist. Der Stempunkt   33   dieser Drossel tritt dann an die Stelle des Stern-   punktes 29   des Transformators in der Schaltung nach Fig. 1. Im übrigen ist die Schaltung und ihre Wirkungsweise dieselbe wie bei Fig. 1 beschrieben. Die Drosselspule kann auch für mehrere Generatoren gemeinsam sein,

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schutzschaltung für Weehselstromgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, dass der Nullpunkt EMI2.1 oder beide Nullpunkte ein Relais eingeschaltet ist, das ein Signal oder einen Auslöser betätigt.
    2. Ausführungsform der Schutzschaltung nach Anspruch 1 für mehrere ohne Transformator unmittelbar auf die Sammelschienen, an welche die Haupttransformatoren gemeinsam angeschlossen sind, arbeitende Generatoren, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Drosselspule in bekannter Weise ein künstlicher Nullpunkt geschaffen wird, der mit dem Knotenpunkt über das Relais verbunden ist. EMI2.2
AT94067D 1920-08-25 1921-05-21 Schutzschaltung für Wechselstromgeneratoren. AT94067B (de)

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