AT93542B - Flüssigkeitsbehälter mit Kühlvorrichtung, insbesondere für Transformatoren. - Google Patents

Flüssigkeitsbehälter mit Kühlvorrichtung, insbesondere für Transformatoren.

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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Flüssigkeitsbehälter mit   I (iihlvonichtung,   insbesondere für Transformatoren. 



   Die bekannten Ausführungsformen von Flüssigkeitsbehältern mit   Kühlvorrichtung   beruhen viel- fach darauf, dass die Flüssigkeit in Umlauf versetzt und einer aussen z. B. von Luft bestrichenen Kühl- vorrichtung   zugeführt   wird. Wird der Umlauf der   Flüssigkeit durch   deren Eigenwärme bewirkt, so kann die Kühlvorrichtung unmittelbar an die Gefässwand angebaut oder mit dieser vereinigt werden, was geringen Platzbedarf, aber wegen der unsichere Führung des Flüssigkeitsstromes oft unzureichende Kühl- wirkung ergibt. In Fig. 1 ist die bekannte Bauart mit Henkelrohren, in Fig. 2 der ebenfalls bekannte
Rippenkessel dargestellt.

   In beiden Ausführungen zirkuliert die Flüssigkeit nach dem Thermosyphonprinzip und wird durch den aussen aufsteigenden Luftstrom   rückgekühlt.   In diesen wie in allen übrigen
Figuren sind die Strömungen durch Pfeile angedeutet. 



   Die vorliegende Erfindung, von der in den Fig. 3-5 ein Ausführungsbeispiel im Aufriss, Kreuzriss und Grundriss dargestellt ist, vereinigt die Vorteile beider Ausführungsarten, nämlich geringen Platzbedarf und wirksame, zwangläufige Kühlung. Dies wird dadurch erreicht, dass der Kühler aus Umlaufrohren gebildet wird, die die Form von Rippen R erhalten und unmittelbar an die Wand des Behälters B angebaut werden. Zweckmässig wird ein   rippenartig   gewelltes Blech an der Behälterwand befestigt, so   dass zwischen beiden   parallel laufende Rohre entstehen. Die Behälterwand wird also nicht, wie beim
Rippenkessel, durch die dünnen Rippenwände ersetzt, sondern bleibt als gemeinsame Trennwand zwischen Kühhippen und Behälter bestehen.

   Sie schliesst so die rippenförmigen Taschen zu Rohren ab, die mit dem Innenraum durch Öffnungen L verbunden sind ; die unteren Enden der Umlaufweg münden durch Öffnungen N gemeinsam in einen vom Innenraum abgetrennten Querkanal A, aus dem die Flüssigkeit durch die beispielsweise mittels der Riemenscheibe S angetriebenen Pumpe P abgesaugt und an geeigneter
Stelle 0 dem Innenraum wieder zugeführt wird. Zur besseren Verteilung der gekühlten Flüssigkeit kann deren Wiedereinführung an nicht benachbarten Stellen erfolgen. Auch kann der Behälter einen doppelten Boden erhalten, der nach dem Innenraum zu   siebartig durchlöchert   ist und in den die rückgekühlte Flüssigkeit eingeleitet wird.

   Zur   gleichmässigeren   Verteilung des Flüssigkeitsstroms können die Öffnungen im Innenboden gegen die von der Einführungsstelle entfernten Teile zu grösser werden. Zur Verstärkung der Kühlwirkung wird längs der Rohre R ein   künstlich   erzeugter Kühlluftstrom unterhalten. Zur Führung dieses Luftstromes ist der Behälter von einem Mantel   M   umgeben. 



   Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist in Fig. 6 beispielsweise dargestellt. Hier ist die Pumpe in den Behälter hinein verlegt. Diese Pumpe ist dem Wesen nach irgendeine der bekannten Kapselpumpen, u. zw. im gezeichneten Beispiel eine Zahnradpumpe. Um einen alle Kühlrohre gleichmässig   durchfliessenden   Flüssigkeitsstrom zu erhalten, erstreckt sich die Pumpe über die ganze Breite des Behälters, wobei sie die Stelle des oben beschriebenen Querkanals   A   einnimmt. Sie fördert gleichzeitig so viele parallel verlaufende Flüssigkeitsströme als Umlaufrohre vorhanden sind. 



   Soll die Flüssigkeit zugleich als Isoliermittel wirken (wie. z. B. Öl), so hat die Zahnradpumpe mit den üblichen metallenen Laufrädern den Nachteil, dass bei deren Abnutzung durch Reibung entstandene kleinste Metallteilchen nach und nach die Flüssigkeit durchsetzen und in ihrer Isolierfähigkeit bedeutend verschlechtern. Dieser Nachteil würde sich an der erfindungsgemässen Anordnung, bei der das Nachsehen der Pumpenlaufräder infolge ihrer axial langen Bauart erschwert ist und daher seltener stattfindet, unangenehm fühlbar machen. Er wird von Grund auf beseitigt durch Verwendung von Laufrädern aus elektrisch nicht leitendem Material. Zweckmässig wird deren Profil z.

   B. aus dünnen Platten von Press- 
 EMI1.1 
 

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 Man erhält so eine sehr einfache und wenig empfindliche Bauart der Pumpe, die sich für den vollkommenen Einbau in den Behälter besonders eignet. 



   Eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens zeigt Fig. 7 im Grundriss. In dieser ist die Umlaufpumpe als Schraubenpumpe gebaut. Diese ist einfach, hat weite Durchtrittsquerschnitte 
 EMI2.1 
 wo sie den zu kühlenden Apparat oder Transformator auf verschiedenen Seiten von unten nach oben bestreicht. Als Antriebsyorrichtung sind in diesem Beispiele 2 Riemenscheiben   zu   gedacht. 



   Es besteht. kein Hindernis, die in den Figuren nur für eine Behälterwand gezeichnete Kühlvorrichtung auch an mehreren oder allen Wänden anzubringen. 



   Der   Vorzug. der erfindungsgemässen Anordnungen   ist ihr knapper Zusammenbau bei guter Kühlwirkung. Die ganze Einrichtung : Behälter, Pumpe und Kühler bildet eine Einheit, die als Ganzes versandt, aufgestellt und wieder entfernt werden kann. Ausserdem sind die eigentlichen Behälterwände eben und von genügender Wandstärke,   bieten-daher für.   den Inhalt einen guten mechanischen Schutz. 



  Die Kühlerwände können dagegen dünn sein, so dass eine rasche   Wärmeabfuhr   stattfindet. 



   Besondere Verwendungsmöglichkeiten sind beispielsweise die als Ölbehälter für ölgekühlte Lager, als Behälter für   wärmeentwickelnde   Apparate jeder Art, ebenso als Transformatorkessel, sowohl für stationäre als auch fahrbare Transformatoren. Bei der letztgenannten Verwendungsart, besonders bei Lokomotivtransformatoren, spielt der geringe Platzbedarf wegen des beschränkten Innenraumes der Lokomotiven eine ausserordentlich wichtige Rolle. Von gleicher Bedeutung ist in diesem Falle die Möglichkeit des gemeinsamen Ein- und Ausbaues sämflicher Konstruktionsteile. 
 EMI2.2 
 
1. Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für Transformatoren, mit an die Behälterwand angebauten Umlaufrohren, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand (B) zugleich einen Teil der Begrenzungsfläche der Umlaufrohre (R) bildet.

Claims (1)

  1. 2. Flüssigkeitshehälter nach Anspruch 1, mit innerhalb des Behälters liegender Umlaufpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbreite der als Kapselpumpe ausgebildeten Umlaufpumpe annähernd der ganzen Breite einer Behälterwand entspricht.
    3. Flüssigkeitshehälter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Pumpe, deren reibende Teile aus elektrisch nichtleitendem Material bestehen.
    4. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Zahnradpumpe, deren Laufräder aus gestanzten, auf die Welle aufgereihten Blättern aus Pressspan oder Isolierpappe zusammengesetzt sind.
    5. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die rück- EMI2.3 der einzelnen Umlaufbahnen ungefähr gleich sind, indem z. B. längere Umlaufbahne grössere Durchtrittsquerschnitte besiten.
    7. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1, 2,3, 4,5 oder 6, gekennzeichnet durch einen siebartig durchlöcherten Einsatzhoden, durch den die rückgekühlte Flüssigkeit wieder in den Behälter eingeführt wird.
    8. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch ungleiche Grösse der Einführungsöffnungen die Verteilung der rüekgekühlten Flüssigkeit beeinflusst ist.
    9. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1, 2, 3, 4,5, 6,7 oder 8, gekennzeichnet durch einen den Behälter von aussen umgebenden Mantel zur Führung eines Kühlmittels. EMI2.4
AT93542D 1921-03-24 1921-03-24 Flüssigkeitsbehälter mit Kühlvorrichtung, insbesondere für Transformatoren. AT93542B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942942C (de) * 1942-08-06 1956-05-09 Aeg Kuehlanordnung fuer Transformatoren grosser Leistung und hoher Spannung
DE3309724A1 (de) * 1983-02-22 1984-08-23 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau Kuehlsystem einer elektrischen apparatur

Cited By (3)

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