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Die Erfindung betrifft eine transportable Schweissstromquelle, mit einem deren elektrische Bauteile enthaltenden, kastenförmigen Stromquellengehäuse und mit einer die von den elektrischen Bauteilen erzeugte Wärme aus dem Gehäuseinnenraum nach aussen abführenden Kühleinrichtung, die einen im Gehäuseinnenraum angeordneten Innenlüfter aufweist.
Die in der Schweisstechnik verwendeten Schweissstromquellen sind Schweissumformer und Schweissgleichrichter für die Gleichstromschweissung und Schweisstransformatoren für die Wechselstromschweissung. Wenigstens durch diese aktiven elektrischen Bauteile der Stromquelle wird Wärme erzeugt, die aus dem Stromquellengehäuse abgeführt werden muss. Diesbezüglich war es bisher üblich, in der Gehäusewandung des Stromquellengehäuses Lüftungsschlitze bzw. vergitterte Luftschächte auszubilden und innerhalb des Stromquellengehäuses einen Innenlüfter vorzusehen, durch welchen die Aussenluft durch das Stromquellengehäuse gefördert wird, so dass die Abwärme der aktiven elektrischen Bauteile aus dem Gehäuse abgeführt wird und diese gekühlt werden.
Für transportable Stromquellen, die beispielsweise auf Baustellen benutzt werden und den dort herrschenden Umgebungsbedingungen, insbesondere Feuchtigkeitsbedingungen, ausgesetzt sind, sind jedoch die im Gehäuse untergebrachten elektrischen Stromquellenbauteile nicht ausreichend gegen die durch die Lüftungsöffnungen in das Gehäuse eindringende Feuchtigkeit geschützt, wodurch Schutzart- und Sicherheitsvorschriften verletzt werden können.
Durch die Erfindung wird eine transportable Schweissstromquelle geschaffen, bei welcher die elektrischen Stromquellenbauteile im Stromquellengehäuse feuchtigkeitsgeschützt untergebracht sein können und gleichzeitig für eine hinreichende Wärmeabfuhr der beim Betrieb der Stromquelle im Inneren deren Gehäuses erzeugten Abwärme gesorgt ist.
Gemäss der Erfindung weist die transportable Schweissstromquelle der eingangs angeführten Bauart die Besonderheit auf, dass in dem nach aussen feuchtigkeitsgeschützt isolierten Stromquellengehäuse zwischen einem Teil der Gehäusewandung und dieser entlang im Abstand von ihr verlaufenden Luftleitblechen ein sich über den grössten Teil der Seitenwände des Stromquellengehäuses erstreckender Luftzirkulationskanal ausgebildet ist, wobei der Innenlüfter in einer in den Luftleitblechen ausgebildeten, vom Gehäuseinnenraum in den Luftzirkulationskanal führenden Eintritts- öffnung angeordnet ist, und dass die Kühleinrichtung einen die Wärme abführenden, von einem Kühlmittel zwangsdurchströmten Wärmeaustauscher aufweist, dessen kühlend wirkende Seite als von dem Innenlüfter beströmte Kühlfläche ausgebildet ist,
von welcher der Luftzirkulationskanal entlang wenigstens einer Seitenwand des Stromquellengehäuses begrenzt ist. Dadurch kann der die elektrischen Stromquellenbauteile enthaltende Gehäuseinnenraum luft- und feuchtigkeitsgeschützt gegen die Gehäuseaussenseite isoliert sein, wobei mittels des Innenlüfters die im Gehäuseinnenraum vorhandene Luft in diesem dauernd umgewälzt wird und zirkuliert, so dass die Abwärme der aktiven elektrischen Bauteile auf die Innenluft übertragen und in dem Luftzirkulationskanal über die Kühlfläche des Wärmeaustauschers an ein durch diesen hindurchströmendes oder ihn beströmendes Kühlmedium übergeben und mit diesem aus dem Stromquellengehäuse abgeführt wird und somit die im Gehäuseinnenraum zirkulierende Innenluft rückgekühlt wird.
Bei dem erfindungsgemäss vorgesehenen Wärmeaustauscher handelt es sich somit um einen sogenannten mittelbaren Wärmeaustauscher, bei welchem das abzukühlende Medium (die Innenluft) von dem die Wärme aufnehmenden Kühlmedium durch eine wärmeleitende Wand getrennt ist. Derartige Wärmeaustauscher sind daher der Art nach mit sogenannten rekuperativen Wärmeaustauschern vergleichbar.
Die Kühlung der im Luftzirkulationskanal zirkulierenden Innenluft kann mit Hilfe der Aussenluft als Kühlmedium erfolgen. Vorzugsweise weist hiezu der Wärmeaustauscher einen in der Seitenwand des Stromquellengehäuses ausgebildeten, zur Gehäuseaussenseite hin offenen Luftkanal auf, in welchen ein Aussenlüfter eingeschaltet ist. Auch kann an der Aussenseite des Stromquellengehäuses ein Rückkühler ausgebildet sein, an welchen der Wärmeaustauscher angeschlossen ist und dem ein Aussenlüfter zugeordnet ist. Gemäss einer besonders zweckmässigen Ausgestaltung der erfindungsgemässen Schweissstromquelle sind der Aussenlüfter und der Innenlüfter gemeinsam auf einer durch die Gehäusewandung hindurchgeführten Abtriebswelle eines im Gehäuseinnenraum angeordneten Lüftermotors, angeordnet.
Der Wärmeaustauscher kann jedoch auch als Innenwärmeaustauscher im Gehäuseinnenraum angeordnet und von einer Kühlflüssigkeit durchströmt sein. Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft bei Schweissstromquellen eines umlaufgekühlten Schweissbrenners, weil dann der Wärme-
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austauscher in den Vorlauf'der Kühlflüssigkeit des Schweissbrenners eingeschaltet sein kann und daher eine gesonderte Umwälz- und Rückkühleinrichtung für das den Wärmeaustauscher durchströmende Kühlmedium entfallen kann.
Der Luftzirkulationskanal verläuft entlang der Gehäusewandung des Stromquellengehäuses und ist dort zum Gehäuseinnenraum hin durch Luftleitbleche begrenzt. In der bevorzugten Lösung weist die Gehäusewandung mindestens im Bereich des Luftzirkulationskanals an ihrer Innenseite und Aussenseite Kühlrippen auf.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand repräsentativer Ausführungsformen näher erläutert, die aus den Fig. 1 bis 3 der Zeichnungen ersichtlich sind. Die Fig. 1 bis 3 zeigen jeweils in schematischer Darstellung beispielhafte Ausführungsformen erfindungsgemässer Schweissstromquellen im Horizontalschnitt durch das Stromquellengehäuse. Die in dem Stromquellengehäuse untergebrachten elektrischen Bauteile sind nicht dargestellt. Sie werden in an sich bekannter Weise in dem Gehäuse- innenraum --2-- des Stromquellengehäuses --1-- verteilt angeordnet.
Bei allen dargestellten Ausführungsformen sind im Gehäuseinnenraum --2-- des Stromquellen- gehäuses-l-entlang der Gehäusewandung --14-- verlaufende Luftleitbleche --19-- ausgebildet, die mit dem ihnen benachbarten Teil der Gehäusewandung --14-- einen oder mehrere Luftzirkulationskanäle --6-- bilden. In einer in den Luftleitblechen ausgebildeten, vom Gehäuseinnenraum - in den Luftzirkulationskanal --6-- führenden Eintrittsöffnung sitzt ein Innenlüfter --3--, der von einem elektrischen Antriebsmotor --18-- im Innenraum --2-- des Stromquellengehäuses - angetrieben wird.
Die in dieser Weise im Gehäuseinnenraum --2-- umgewälzte Innenluft kühlt
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--5-- eines Wärmeaustauschers --4-- ab,lationskanal --6-- eingeschaltet ist, so dass die Kühlfläche von der zirkulierenden Innenluft beströmt wird.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 erstreckt sich der Luftzirkulationskanal --6-- entlang des grössten Teiles der Seitenwände des Stromquellengehäuses --1--. Entsprechend sind an der Gehäusewandung --14-- ein oder mehrere Luftkanäle --15-- ausgebildet, die nach aussen offen sind
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tet und angeordnet, dass die Innenluft im Luftzirkulationskanal --6-- und die Aussenluft in den Luftkanälen --15-- im Gegenstrom zueinander strömen.
Der Innenlüfter --3-- und der Aussenlüfter --16-- sitzen gemäss Fig. 1 auf einer gemeinsamen Abtriebswelle --17-- des gemeinsamen Antriebsmotors --18--.
Gemäss Fig. 2 wird durch den Innenlüfter --3-- ein Wärmeaustauscher --10-- angeblasen, der über durch die Gehäusewand --14-- dicht hindurchgeführte Leitungen mit einem Rückkühler --8-- zu einem geschlossenen Wärmeaustauschkreis zusammengeschaltet ist, in welchem mittels einer im Gehäuseinnenraum --2-- angeordneten Pumpe --11-- ein Wärmeträgermedium zirkuliert. Die Pumpe - kann einen gesonderten Antriebsmotor haben oder über ein Getriebe vom Antriebsmotor --18-- des Innenlüfters --3-- angetrieben sein. Der Rückkühler --8-- ist im Abstand von der zugeordneten Seitenwand des Stromquellengehäuses --1-- angeordnet.
Zwischen dem Rückkühler --8-- und der Gehäusewand ist ein Aussenlüfter --9-- angeordnet, der ebenfalls auf der entsprechend durch die Gehäusewand dicht hindurchgeführten Abtriebswelle --17-- des Lüftermotors --18-- sitzt.
Über nicht gezeigte Ansaugöffnungen wird vom Aussenlüfter --9-- Aussenluft angesaugt und gegen den Rückkühler --8-- geblasen, so dass das darin strömende Wärmeträgermedium rückgekühlt wird.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 ist im Gehäuseinnenraum --2-- entlang einer Seiten-
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der von einer Kühlflüssigkeit durchströmt wird. Bei einem mit Wasserumlaufkühlung arbeitenden Schweissbrenner kann der Wärmeaustauscher --12-- in den Vorlauf des Kühlwassers des Schweissbrenners eingeschaltet sein. Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird der Wärmeaustau-
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scher -12-- ähnlich wie der Wärmeaustauscher -10-- in Fig. 2 von dem die Innenluft im Gehäuseinnenraum --2-- durch den Luftzirkulationskanal --6-- zirkulierenden Innenlüfter --3-- angeblasen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Transportable Schweissstromquelle, mit einem deren elektrische Bauteile enthaltenden, kastenförmigen Stromquellengehäuse und mit einer die von den elektrischen Bauteilen erzeugte Wärme aus dem Gehäuseinnenraum nach aussen abführenden Kühleinrichtung, die einen im Gehäuseinnenraum angeordneten Innenlüfter aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem nach aussen feuchtigkeitsgeschützt isolierten Stromquellengehäuse (1) zwischen einem Teil der Gehäusewandung (14) und dieser entlang im Abstand von ihr verlaufenden Luftleitblechen (19) ein sich über den grössten Teil der Seitenwände des Stromquellengehäuses (1) erstreckender Luftzirkulationskanal (6) ausgebildet ist, wobei der Innenlüfter (3) in einer in den Luftleitblechen ausgebildeten, vom Gehäuseinnenraum (2)
in den Luftzirkulationskanal führenden Eintrittsöffnung angeordnet ist, und dass die Kühleinrichtung einen die Wärme abführenden, von einem Kühlmittel zwangsdurchströmten Wärmeaustauscher (4,10, 12) aufweist, dessen kühlend wirkende Seite als von dem Innenlüfter (3) beströmte Kühlfläche (5) ausgebildet ist, von welcher der Luftzirkulationskanal (6) entlang wenigstens einer Seitenwand des Stromquellengehäuses (1) begrenzt ist.