AT93431B - Projektionsapparat, insbesondere für Reklamezwecke. - Google Patents

Projektionsapparat, insbesondere für Reklamezwecke.

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AT93431B
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projection apparatus
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  • Projection Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Projektionsapparat, insbesondere für   Reklamezwecke.   
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 mit dem bei Projektionsapparaten üblichen Kondensorsystem ausgerüstet und jenseits des Bildträgers ist gegenüber dem Metallrohr n das Linsensystem y feststehend angeordnet, das zur Projektion des jeweiligen zwischen Metallrohr n und Linsensystem r stehenden Bildes dient. 



   Unmittelbar neben dem Metallrohr n ist ebenfalls feststehend ein als Solenoid ausgebildeter Elektromagnet s mit hin und her beweglichem Eisenkern t gelagert, der zur Fortschaltung des Bilderträgers dient. Der Eisenkern t ist mittels einer Lasche u mit einem bei v drehbaren Hebel w verbunden, dessen äusseres Ende eine nach aussen   abgeschrägte   in Richtung des Pfeiles   y nachgiebige Klinke a ;   bildet, die jedoch durch eine Feder z dauernd in die aus den Fig. 1 und 3 ersichtliche mit dem übrigen Teil des Hebels w gleichaxige Lage zurückgeführt wird. In gewisser Entfernung von dem Solenoid s ist dann noch ein Stab 2 starr angeordnet, auf dem eine Hülse 3 in Längsrichtung des Stabes 2 verschiebbar ist, die durch eine Feder   4   dauernd nach innen gezogen wird.

   Die Hülse   3 ist   mit einer Anschlagnase 5 versehen, deren Wirkungsweise weiter unten näher erläutert werden wird. Eine in der Spannung einstellbare Feder 6 zwischen Metallrohr n- und Hebel w sucht letzteren dauernd in die in den Fig. 1 und 3 gezeichnete Endlage zu ziehen, bei der der Eisenkern t am weitesten aus dem Solenoid s heraussteht. Die dargestellte Bewegungsvorrichtung arbeitet mit Zapfen   ?   zusammen, die in geeigneter Entfernung voneinander an dem Umfang der Grundplatte des Bilderträgers angeordnet sind. Die Projektionslampe p und das Solenoid s könnten hintereinander in den Stromkreis eingeschaltet sein, doch ist es unter Umständen   zweckmässiger,   sie parallel zueinander zu schalten, wie dies in Fig. 6 angedeutet ist.

   In den Hauptstrom kreis ist bei dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 6 noch eine Blinkuhr 8 eingeschaltet, die nach dem   Anschluss   des Projektionsapparates an die Stromquelle in den gewünschten Zeitabständen einen Strom durch den Apparat schickt. 



   Dieser Stromschluss hat zur Folge, dass die Projektionslampe p zum Aufleuchten gebracht wird und gleichzeitig das Solenoid s Strom erhält. Infolgedessen wird der Eisenkern t in das Solenoid s hineingezogen und hiedurch der Hebel   w aus   der in den Fig. 1 und 3 gezeichneten Anfangsstellung in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung gedreht, bei der dann die Klinke $ hinter den nächsten Zapfen 7 des Bildträgers greift. Beim Vorbeigehen an diesem Zapfen schwingt die Klinke $ entgegen der Feder   z   aus. Hört nunmehr der Stromschluss auf, so erlischt die Projektionslampe p, gleichzeitig hört die Erregung des Solenoids s auf.

   Die Feder 6 tritt infolgedessen in Wirkung und zieht den Hebel w aus der Stellung nach Fig. 4 in die Stellung nach Fig. 3, wobei der Hebel w den Bildträger an dem Zapfen, gegen den er anliegt, um eine Bildbreite weiterdreht, so dass nunmehr ein neues Bild    od.   dgl. zwischen Kondensor und Linsensystem zu liegen kommt. Die Bewegung des Bildträgers ist dadurch begrenzt, dass der Zapfen gegen die in Rich- 
 EMI2.1 
 der Nase 5 der Hülse 3 zusammenwirkenden Anschlag 9 des Hebels w nach aussen verschoben wird. 



   Bei der nächsten Einschaltung des Stromes wiederholt sich das Spiel von neuem, indem zunächst die von dem Hebel w freigegebene Hülse 3 durch die Feder 4 einwärts gezogen wird und hiedurch aus dem Weg der Zapfen 7 tritt, so dass bei der folgenden Schaltbewegung der bisher von der Hülse 3 festgehaltene Zapfen an dieser Hülse vorbeigehen kann. Die Einrichtung kann auch so getroffen sein, dass das Solenoid mit dem Eisenkern auf der einen Seite des Lampengehäuses und das schwingende Bewegungsgestänge für den Bildträger auf der andern Seite des Lampengehäuses angeordnet ist und das Bewegunggestänge mit dem Eisenkern des Solenoids durch eine   einfache Hebelübertragung   verbunden ist. 



   Soll ein und dasselbe Bild wiederholt gezeigt werden, d. h. keine Fortschaltung des Bildträgers stattfinden, so ist es zu diesem Zweck notwendig, den Schalter c zu öffnen und hiedurch den Stromkreis des Solenoids s zu unterbrechen. 



   Die Zeichnungen zeigen schliesslich noch die Anbringung einer Spiegelvorrichtung an dem Linsensystem r, dessen Spiegel 10 dazu dient, das projizierte Bild nach einer beliebigen Richtung hin abzulenken. 



  Der Spiegel 10 wird von einem um das Metallrohr n des Linsensystems r herumgelegten Ring 11 getragen, der um das Metallrohr gedreht werden kann und z. B. mittels einer Stellschraube 12 in einer bestimmten Lage festgestellt werden kann. Der konzentrisch zum Linsensystem angeordnete Ring 11 trägt ein Querstück   13,   das mit zwei Durchbohrungen sowie Stellschrauben 14 versehen ist. In diesen Bohrungen können zwei Stangen 15 hin und her verschoben und mittels der Stellschrauben 14 in einer bestimmten Lage festgehalten werden. Diese Stangen 15 tragen dann den Projektionsspiegel 10. 



   Es ist ersichtlich, dass es diese Anordnung gestattet, den Spiegel 10 durch Drehen des Ringes 11 in jede gewünschte Lage zu stellen, wobei der Spiegel noch durch Verschieben der Stangen 15 in dem   Querstüek   13 in der richtigen Entfernung gegenüber dem Linsensystem eingestellt werden kann. 



   Das ganze Apparatinnere kann schliesslich noch durch einen abnehmbaren und auf der Grundplatte   : festzulegenden Deckel 16 abgedeckt   werden, der mit   Luftlöchern   versehen ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Projektionsapparat, insbesondere für Reklamezwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die ZL projizierenden Reklamebilder (1) od. dgl. mit den sie haltenden, auf einer tellerförmigen drehbaren Grundplatte (f) angeordneten Stützen (i) zusammen ein trommelartiges Gehäuse bilden, innerhalb dessen die Bewegungsvorrichtung für den Bildträger und die Projektionslampe angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Projektionsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsvorrichtung für den Bildträger (f, i) und die Projektionslampe (p) von einem feststehenden, die Grundplatte (f) des trommelartigen Gehäuses durchdringenden Zapfen (d) getragen werden, durch dessen Innenbohrungen die Stromleitungen geführt sind.
    3. Projektionsapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bewegung des Bildträgers (f, i) bewirkende Elektromagnet als Solenoid (s) mit einem hin und her beweglichen, von einer Feder (6) in die Aussenstellung gezogenen Eisenkern (t) ausgebildet ist, der einen drehbar angeordneten, an seinem einen Ende mit einer nach der einen Seite hin nachgiebigen Klinke (x) versehenen Hebel (10) angreift, der mit an dem Bildträger (f) angeordneten Zapfen oder dgl. derart zusammen- arbeitet, dass bei jeder Schwenkbewegung des Hebels (w) der trommelförmige Bildträger jedesmal um eine Bildentfernung gedreht wird.
    4. Projektionsapparat nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen die Vorwärtsbewegung des Bildträgers begrenzenden feststehenden Stab (2), der in geeigneter Entfernung von dem Solenoid (s) angeordnet ist und eine von einer Feder (4) dauernd nach aussen geschobene Hülse (3) trägt, die jedoch bei Erreichung der Endaussenlage des Eisenkerns (t) durch einen Anschlag (9) des beweglichen Hebels (10) auswärts geschoben wird und sich hiebei in den Weg des von dem Hebel (w) mitgenommenen Zapfens (7) des Bildträgers stellt.
    5. Projektionsapparat nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasbilder (1) od. dgl. dergestalt angeordnet sind, dass sie durch ihre eigene Schwere in der richtigen Lage gehalten werden.
    6. Projektionsapparat nach Anspruch 1-5, gekennzeichnet durch eine Spiegelvorrichtung, deren Spiegel (10) konzentrisch zur Mittelachse des Linsensystems (r) gedreht bzw. geschwenkt werden kann.
    7. Projektionsapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel (10) von einem konzentrisch zum Linsensystem (r) angeordneten drehbaren Ring (11) getragen wird.
    8. Projektionsapparat nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die den Spiegel (10), mit dem drehbaren Ring (11) verbindenden Stäbe (15) od. dgl. derart an dem Ring (11) befestigt sind, dass der Spiegel (10) auch noch in der Richtung der Längsachse des Linsensystems (r) verschiebbar ist.
AT93431D 1922-01-26 1922-01-26 Projektionsapparat, insbesondere für Reklamezwecke. AT93431B (de)

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