AT93242B - Verfahren zur Herstellung eines schwefelhaltigen Produktes aus Toluol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines schwefelhaltigen Produktes aus Toluol.

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  Verfahren zur Herstellung eines schwefelhaltigen Produktes aus Toluol. 



   Es wurde gefunden, dass man durch Erhitzen von Toluol mit Schwefel bei Gegenwart von geringen Mengen Aluminiumchlorid zu einem schwefelhaltigen, öligen Produkt gelangt, das je nach den angewandten Mengenverhältnissen und Temperaturen verschiedenen Schwefelgehalt und Viskosität aufweist und sich als ausgezeichnetes Mittel gegen Skabies bewährt hat.   Zweckmässig   verwendet man nur   7-10O, ,   jedoch nicht mehr als 15% Aluminiumchlorid. 



   Friedel und Crafts haben diese Reaktion ("Comp.   rendus", 86,   S. 874   und Annal.   de chimie et   de physique"14, S 437) nicht mit Toluol, sondern lediglich mit Benzol ausgeführt. Sie erhielten Thiophenol,   Diphenylsulfid und   Diphenyldisulfid   und arbeiteten mit grossen Mengen Aluminiumchlorid   (13-85%).   



  Wie die Reaktion mit den Homologen des Benzols verlaufen würde, war nicht ohne weiteres vorauszusehen, da ja dem Aluminiumchlorid eine auf-und abbauende Wirkung zukommt und, wie gefunden wurde ; bei dem vorliegenden Verfahren bei Anwendung geringerer Mengen von Aluminiumchlorid die Reaktion besser verläuft. 



   Beispiel 1 : 6000 Gewichtsteile Toluol, 1500 Gewichtsteile Schwefel und 500 Gewichtsteile Aluminiumchlorid werden langsam am   Rückflusskühler   im Ölbade erhitzt und im Sieden erhalten, bis die Entwicklung von Schwefelwasserstoff und Salzsäure beendet ist. Die Mischung wird durch Eingiessen in Wasser vom   überschüssigen   Aluminiumchlorid befreit und nach der Entwässerung im Vakuum fraktioniert. 



  Man erhält nach dem Übergehen des   überschüssigen   Toluols bei 3 mm Druck etwa 500 Gewichtsteile eines zwischen   1500 und 2000 siedenden   hellgelben und etwa 1400 Gewichtsteile eines zwischen 200 und   2150 siedenden,   etwas dunkleren Öles. Ersteres enthält etwa 16, letzteres etwa   zozo   gebundenen Schwefels. Es hinterbleiben etwa 500 Gewichtsteile einer asphaltartigen, in der Kälte spröden schwarzen Masse. 



   Beispiel 2 : 6000 Gewichtsteile Toluol, 1500 Gewichtsteile Schwefel und 600 Gewichtsteile Aluminiumchlorid werden, wie oben angegeben, erhitzt und die Reaktionsmasse, wie oben weiter behandelt. Man erhält etwa 400 Gewichtsteile eines gelben Öles zwischen 150  und 200  bei 3   mm   Druck, etwa 1850 Gewichtsteile dunkelgelbes Öl zwischen   2000 und 2350 und   400 Gewichtsteile Asphalt. Die Öle enthalten etwa   18%,   der Asphalt etwa   22%   gebundenen Schwefels. 



   Dem Öl kann sein teeriger Geruch durch Schütteln mit Lauge entzogen werden. Es ist gegen
Säuren und Laugen unempfindlich und ergibt mit Oxydationsmitteln, wie Wasserstoffsuperoxyd, keine Schwefelsäure. Rauchende Salpetersäure zerstört es nur sehr schwer. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines schwefelhaltigen Produktes aus Toluol, dadurch gekennzeichnet, dass man Toluol mit Schwefel bei Gegenwart geringer Mengen von Aluminiumchlorid erhitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT93242D 1919-09-03 1920-08-23 Verfahren zur Herstellung eines schwefelhaltigen Produktes aus Toluol. AT93242B (de)

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