AT93105B - Kraftmaschine. - Google Patents

Kraftmaschine.

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AT93105B
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AT
Austria
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cells
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acid
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Vladimir Kotzeff
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Vladimir Kotzeff
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  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kraftmaschine.   
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Weise als Dampferzeuger ausgebildeten Zellenzylinder, deren je zwei durch   Überströmleitungen   4 mit- einander verbunden sind. Die Zellenzylinder 3 sind in   halbkreisförmigen Ausnehmungen   der Radkränze 22 befestigt. Die Kränze 22 sind mit ihren Naben 24 auf der Welle 1   aufgekeilt.   Die die gegenüberliegenden Zellen J verbindenden Leitungen 4 sind zwischen den   Radkränzen   22 untergebracht und vor und hinter der Welle 1 mit je einem steuerbaren Abschlussorgan 25 ausgestattet.

   Jedes solche   Abschlussorgan   25 ist in einer Rohrabzweigung 26 (Fig. 3) untergebracht und besteht aus einem federbelasteten Ventil 29,   dessenSpindel     den Deckel 33 derRohrabzweigungen26durchsetzt   und   anihremEnde eineRoIIeträgt.   



   Unterhalb der Radkränze 22 befindet sich die   Gasfeuerung 40,   die gleichzeitig mehrere Zylinder 3 beheizt. An der einen Seitenwand des Gehäuses 51 sind Öffnungen 53 (Fig. 2) ausgespart, durch die am Lagerblock 20 angeschraubte   Tragarme   reichen. An den Enden der Arme 45 sitzen ober-und unterhalb der Welle 1   Steueranschläge   46, die mit den Rollen 34 der Ventile 29 zusammenarbeiten. Die Anschläge 46 sind so geformt, dass gleichzeitig beide in eine Leitung   4   eingebauten Ventile 29 angehoben werden. 



   Um diese Maschine in Betrieb zu nehmen, wird wie folgt vorgegangen : Die in Fig. 1 auf der linken Seite gelegenen Zylinder 3 werden bis auf den mit 3h bezeichneten zur Hälfte mit Wasser gefüllt und die Feuerung 40 angezündet. Von den dadurch erwärmten Zylindern wird bei der Dampfbildung vorerst nur das Wasser des tiefstgelegenen Zylinders 3a in den Zylinder 3h strömen können, da nur die Ventile 29 der diese beiden Zellen verbindenden Leitung   4   durch die Anschläge 46 offen gehalten werden. Es wird 
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 zugelassen, derart, dass hintereinander alle mit Wasser geffillten Zellen über die Feuerung gelangen und gespannten Dampf ansammeln, so dass die   Überführung   des Wassers rasch vor sich gehen wird, sobald die Leitungen durch die Anschläge 46 freigemacht werden.

   Nach einer halben Umdrehung des Zellenrades werden schon solche Zellen über die Feuerung gelangen,, die mit   vorerwärmten   Wasser gefüllt sind und dadurch wird die nötige Dampfspannung in kürzerer Zeit von der Feuerung erzeugt werden können, d. h. es ist nicht mehr nötig, dass sich die Zellen so lange wie bei der ersten Umdrehung im Bereiche der Feuerung befinden. Man kann also eine immer höhere Drehzahl der Maschine zulassen und derart sehr bald auf die volle Betriebsdrehzahl übergehen. 



   Bei dem durch Fig. 4 veranschaulichten Schema einer solchen Maschine sind wie früher 1 die Welle, 
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 und 7 die zugehörigen Klappenventile. In die Zellenzylinder 3 sind sektorenförmige Behälter 60 eingebaut, deren Seitenwänden 61 durchbrochen sind, so dass das flüssige Treibmittel 3 in sie eindringen kann.   In dereinen Stirnwand jederZelle3isteineÖifnung62vorgesehen, dieindasInneredesBehälters 60   führt und durch einen Deckel 63 abgeschlossen werden kann. Als Druckmittel zur   Überführung   der   Treibflüssigkeit 3   aus einer Zelle in die andere dient ein Gas, das während der Bewegung der Zellen aus der Stellung 1 in die Stellung 11 in diesen Zellen selbst erzeugt wird. Hiezu werden die Behälter 60 mit einem festen Körper (z. B.

   Kreide, Marmor, Kalk)   gefüllt, der   mit andern, in der Treibflüssigkeit 5 löslichen Chemikalien oder einer Säure (z. B. Salzsäure) ein Glas   einwickelt.   Um ein Zerfressen der Wände der Zellen 3 durch die Säure zu verhindern, sind sie aus einem widerstandsfähigen Material (z. B. Blei) hergestellt oder durch einen säurefesten, nichtmetallischen Überzug geschützt. 



   Die beiden in den Zeichnungen dargestellten Maschinen wirken im wesentlichen in derselben Weise,nur ist die den   Hebedruck für   die Treibflüssigkeit erzeugende Energie im ersten Falle Wärmeenergie, im letzteren eine chemische Energie. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Kraftmaschine, bei der je zwei Zellen des zur Aufnahme des Treibmittels dienenden Zellensystems durch   Überströnmngsleitimgen miteinander   verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass in diese Überströmungsleitungen   (4)   steuerbare Abschlussorgane (z. B. Ventile   29)   eingebaut sind, so dass 
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Claims (1)

  1. 2. Kraftmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ortsfeste Anschläge (46) zur Betätigung der steuerbaren Abschlussorgane (29).
    3. Kraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellen (3).. der Maschine als Gaserzeuger ausgebildet sind, in denen während eines Teiles ihrer Wege durch chemische Reaktionen (z. B. zwischen einem festen Karbonat und einer Säure,) Gase entwickelt werden, wobei die flüssigen Reaktionskomponenten dem Treibmittel (5) selbst zugesetzt werden können.
    . 4. Kraftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zellen (3) Behälter (60) mit durchbrochenen Wänden zur Aufnahme des festen Agens derart angeordnet sind, dass diese Behälter (60) nur in bestimmten Stellungen der Zellen (.,') ion das Treibmittel (5) tauchen.
AT93105D 1920-12-23 1920-12-23 Kraftmaschine. AT93105B (de)

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AT93105B true AT93105B (de) 1923-06-11

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