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Befestignngseinrichtung für Glas-, Marmor-, Spiegel-u. dgl. Platten an Wänden und Decken.
Bei der Befestigung von Glas-, Marmor-, Spiegel-u. dgl. Platten an Wänden und Decken, insbesondere bei Waschbecken und Waschtischen, bestehen nach dem heutigen Stand der Technik besondere Schwierigkeiten und Mängel, die vielfach zu Beschädigungen oder Brüchen der Gegenstände führen und besonders geschultes Personal erfordern, die mit Umsicht und Sorgfalt arbeiten.
Gemäss der Erfindung werden diese Übelstände beseitigt. Die Erfindung ist an einem Ausführung- beispiel an Hand von Zeichnungen nachstehend näher erläutert, u. zw. zeigt :
Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Lager-und Befestigungsanordnung in Verbindung mit der zugehörigen, im Schnitt dargestellten Wand und Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht der Vorrichtung nach Fig. 1.
Gemäss der Erfindung besteht die Lager-und Befestigungsanordnung aus einem taschenartigen Hohlkörper. Auf der Zeichnung sind mehrere derartige Hohlkörper dargestellt. a ist eine Lagertasche, die mit der zugehörigen Wandstütze b aus einem Stück hergestellt ist. c und d sind zwei weitere, unter sich mit der Wandstütze b aus einem Stück bestehende Taschen und e ist eine freie in keiner unmittelbaren Verbindung mit der Wandstütze b stehende Lagertasche, die hauptsächlich am oberen Rande des zu befestigenden Gegenstandes, hier einer Siegelplatte/, Verwendung findet. Die Lagertaschen a. und c sind mit ihrem Hohlraum wagrecht gerichtet. Bei den Taschen d-und e ist dieser dagegen senkrecht.
Ferner besitzen im Ausführungsbeispiele alle Taschen gegeneinander geneigte Stützflächen (vgl. die Flächen y und gl). Deren Abstand ist so bemessen, dass die Ecken 11 des Spiegels, deren Begrenzung- flächen von Hause aus schon keilförmig zueinander verlaufen, mit weichem Material (Filz od. dgl. ) um- hüllt und dann vollständig spielfrei in die Taschen eingesteckt werden können. Auf diese Weise entsteht ein ausserordentlicher sicherer, bewegungsfreier Sitz der Gegenstände in ihren Lagern. Die gleiche Gestaltungsweise ist auch für die Horizontaltaschen a und c vorgesehen.
Bei derMontage wird dieTandstütze b zunächst an der Wand h befestigt und alsdann die Glasplatte i in der beschriebenen Weise in die zugehörigen Horizontaltaschen a und c eingesteckt. Die Platte braucht dann nur an ihrem einen Ende gehalten werden und besitzt zugleich eine zuverlässige Stützung in der Querrichtung und in der Längsrichtung gegen die Wandstütze b. Es braucht dann nur noch von der Seite her die zugehörige zweite Wandstütze mit ihren Taschen auf die Platte aufgesteckt und befestigt zu werden. Die Montage des Spiegels 1 gestaltet sich besonders einfach, in dem nach Befestigung von An- schlägen k an der Wand h der Spiegel in seine Taschen eingesteckt wird. Er verbleibt dann zunächst von selbst in dieser Stellung.
Es werden dann die obeten Taschen e auf den Spiegel aufgesteckt und an den Anschlägen k befestigt.
Die einzelnen Taschen können natürlich auch gegenüber den Wandstützen oder sonstigen Befestigungsmitteln selbständige Körper bilden, welche mit jenen Mitteln in geeigneter Weise verbunden werden.
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bisher durchbohrt werden müssen, eine Arbeit die sehr zeitraubend, mühsam und kostspielig ist. Es sind keine Befestigungsschrauben, welche durch die Bohrungen hindurch treten, mehr erforderlich und die Montage vollzieht sich in der denkbar einfachsten Weise durch einfaches Einsetzen der Platten in die unteren Taschen und Aufschieben der oberen Taschen auf die Platten, eine Arbeit, die bei entsprechendem Gewicht der Platten von einem Arbeiter leicht ausgeführt werden kann.