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Vorsignalkontrolle.
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und La werden durch Rechen R (Fig. 1 bis 4) gefuhrt, die Bewegung des erstgenannten Lineals überdies durch die Backen H1 und H2 begrenzt.
2. Freistellung.
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im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers dreht (Fig. 5 und 6). Gleichzeitig mit der Achse A2 wird die
Zeitfalle F gedreht, und zwar kommt deren linker Behälter Qui etwas tiefer zu stehen als der rechte Quia,
Fig. 6. Mit der Achse A2 wird aber auch die Klinke S4 so gedreht, dass deren Ansatz al knapp oberhalb der Ausnehmung b1 des Segments Ks zu stehen kommt, Fig. 5, das Quecksilber wird aus dem vollen
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einer bestimmten Zeit X (etwa 10-30 Sekunden) zu gleichen Teilen in Qu, und Qu3 verteilt sein.
Qu, und Qu2 befinden sich im Gleichgewicht. Diese Zeit soll so bemessen sein, dass innerhalb ihrer das Haupt-und das Vorsignal auch unter ungünstigen Verhältnissen auf Frei"gestellt werden können und der Knebel zum Vorsignal jE in die Freistellung umgelegt werden kann.
Wird der Knebel K12 innerhalb der festgesetzten Zeit nach links umgelegt, so wird die Achse äg und die Bewegungsklinke S3 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gedreht und drückt das Segment K2 und das Schieberlineal L1 nach rechts,. Fig. 7.
Nach der vorgenannten Zeit X wird das Quecksilber in dem Behälter Qu, das Übergewicht bekommen und diesen abwärts zu drücken suchen. Dem wirkt aber die Klinke S4 entgegen, welche sich mit dem Ansatze al gegen das Segment Kas stützt und so verhindert, dass Qu, die Zeitfalle F bzw. die Klinke S4 abwärts dreht, Fig. 6 und 7.
Die Signale wurden ordnungsgemäss bedient.
Nach Passieren des Zuges wird der Knebel K12 in die Grundstellung gebracht, das Vorsignal auf "Langsam", das Hauptsignal auf"Halt"gestellt und der Knebel K11 in die Mittellage gebracht. Durch das Zurücklegen des Knebels K12 wird die Lage des Schieberlineals Li nicht geändert, Fig. 8. Hingegen bewegt der im Sinne des Uhrzeigers rückgestellte Knebel K11 vorerst mittels der Klinke S2 das Segment K3 und das Sehieberlineal La nach links, bis dieses mit dem Ansatz ? 3 des Segments KG auf die Klinke 85 drückt, Fig. 6.
Beim weiteren Umlegen des Knebels K11 wird die Klinke 85 durch S' nach links bewegt und so die Achse A2 und mit dieser die Zeitfalle F und die Klinke 84 im Sinne des Uhrzeigers in die Ausgangsstellung hochgedreht. Gleichzeitig drückt die Klinke 81 gegen das Segment K1 und bringt das Schieberlineal LI in die Grundstellung, Fig. 1 und 10. Das Quecksilber wird aus dem Behälter Qih durch das Rohr Hauptsächlich aber durch das entsprechend bemessene Rohr Ra innerhalb ein bis zwei Sekunden zur Gänze in Qu, fliessen, Fig. 10,Qu2 abwärts und die Klinke ssg gegen den linken Rand der Ausnehmung des Segments jE'j ; drücken (Fig. 4).
Die Luft entweicht aus Qu2 durch die Öffnung l2, Fig. 2.
Die Grundstellung ist wieder hergestellt.
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Um die Blockierung des Hauptsignals in solchen Fällen zu ermöglichen ist eine Notauslösung wie folgt vorgesehen.
Nach Abnahme einer-Plombe kann der Knebel K"nach rechts umgelegt werden. Durch Umlegung dieses Knebels nach rechts wird die Achse Aa und mit dieser Klinke S3 mit dem Ansatz a1 im Sinne des
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nehmungen bund b1 der Segmente KG und K5'Die Schieberlineale L1 und L2 sind frei, die Knebel u und K12 können in die Haltestellung gebracht und das Hauptsignal elektrisch verschlossen werden.
Nach dem Vorangeführten besteht demnach der unbedingte Zwang, dass das Vorsignal sogleich nach dem Hauptsignal in die Freistellung gebracht wird. Geschieht dies nicht, so kann das Hauptsignal erst nach Abnahme der Plombe der Notauslösung und nach deren Betätigung elektrisch verschlossen werden. Die Bewegung der Signale selbst wird durch die Vorsignalkontrolle in keiner Weise beeinträchtigt und es sind Störungen der Blockeinrichtung durch diese Kontrolle nicht möglich.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorsignalkontrolle, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsignal und das zugehörige Haupt- signal in einer derartigen Abhängigkeit stehen, dass das Vorsignal innerhalb einer festgesetzten Zeit nach dem zugehörigen Hauptsignal in die Freistellung gebracht werden muss.
2. Vorsignalkontrolle gekennzeichnet durch die Anordnung einer Zeitfalle (F), welche durch
Umlegen des Knebels zum Hauptsignal in die Freistellung betätigt wird und welche die elektrische Blokierung des Hauptsignals nach dessen Haltestellung verhindert, wenn das Vorsignal nicht innerhalb einer bestimmten
Zeit ebenfalls in die Freistellung gebracht und der zugehörige Knebel in diese Stellung umgelegt wurde.
3. Vorsignalkontrolle, gekennzeichnet durch eine Notauslösung, die betätigt werden muss, um die elektrische Blockierung des Hauptsignals nach dessen Haltstellung zu ermöglichen, wenn das Vor- signal nicht innerhalb der festgesetzten Zeit nach dem Hauptsignal auf"Frei"gestellt wurde.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.