AT92581B - Einrichtung zum Fördern von Abraum aus Tagbauen. - Google Patents

Einrichtung zum Fördern von Abraum aus Tagbauen.

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Stephan Froelich & Kluepfel
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  Einrichtung zum Fördern von   Abraum   aus Tagbauen. 



     In Tagbauen erfolgt   die Gewinnung des Abraums in der Regel durch Baggerarbeit und die Weiterförderung mittels Gleisbahn, ausnahmsweise werden auch Schwebebahnen oder Kabelkrane verwendet. 



  Es ist wiederholt versucht, vom Bagger-Bahnbetriebe abzukommen und die Gewinnungsförderarbeit nur auf hydraulischem Wege zu bewerkstelligen. Zum Teil wird auch die Richtung verfolgt, nur die Bahn- förderung mit ihren riesigen Unkosten zu beseitigen und den Abraum unter Wasserzusatz in Rohrleitungen   nach der Abladestelle zu spülen, während im ersten Falle der Abraum durch Abspritzen vom gewachsenen  
Stoss hereingewonnen wird, soll im zweiten Falle der Bagger für die Gewinnungsarbeiten beibehalten werden. 



   Die   räumliche   Ausdehnung und die Art der fraglichen Betriebe, sowie die Menge der zu fördernden Massen haben bisher verhindert, dass erfolgreiche Ergebnisse in der angedeuteten Richtung erzielt worden sind ; bisher ist es nicht gelungen, die gleichen beträchtlichen Mengen, die beim Bagger-und Bahnbetrieb gewonnen und gefördert werden, auch mittels des hydraulischen Verfahrens zu erfassen und zur Ablagerung zu bringen. 



   Die wesentlichste Ursache dieses Misserfolge ist die, dass die Gewinnungsorte ständig ihre Lage ändern, entsprechend dem Vorschreiten der   Gewinnungsarbeiten,   da man noch keinen Weg fand, um die an sich bekannten und zum Teil auch bereits bewährten Fördermittel für grosse Sand-oder Schlammmengen ortsveränderlich zu machen, weil sie Fundamente,   Krr tantrieb   und Rohrleitungen erheblichen
Querschnittes gebrauchen. Man hat dieser Schwierigkeit dadurch aus dem Wege zu gehen versucht, dass man das gewonnene Gut zu seiner Spülstelle gefahren, die Bahnförderung also zum Teil beibehalten hat, ohne jedoch dadurch eine wesentliche Senkung der Betriebskosten erzielt zu haben. Andere Bestrebungen gingen dahin, an der Abraumgewinnungsstelle einen langgestreckten Spülwagen, an dem fahrbare Pumpen angeschlossen sind, anzuwenden.

   Der Spülwagen hatte dann den Zweck. den seiner Länge entsprechenden Weg des Baggers für die ununterbrochene Materialaufgabe zu benutzen. Diese Lösung ist aber auch keine restlose, weil nach Vollendung des der Länge des Spülwagens entsprechenden Baggerweges jedesmal der Spülvorgang unterbrochen und die Leitung leer, d. h. nur mit Wasser nachgespült werden muss. Hierauf müssen neue Rohrleitungsanschlüsse nach erfolgtem Verfahren des   Spül-   wagens ausgeführt und dann erst wieder kann mit dem Spülbetriebe begonnen werden. Das Verfahren ist auch nur für Baggerbetriebe verwendbar, es liegt auf der Hand, dass es beim Abspritzen des gewachsenen Stosses nicht brauchbar ist. 



   Nach dem neuen Verfahren soll eine ununterbrochene Gewinnung und Förderung des Abraumes dadurch erzielt werden, dass die gesamte Förderarbeit in zwei Arbeitsvorgänge zerlegt wird, wobei da3 Hereingewinnen des Abraumes entweder durch Baggerarbeit oder durch Abspritzen erfolgen kann. Dies geschieht in folgender Weise :
An einer Stelle, welche zu der Abraumgewinnung möglichst günstig liegt, wird das Hauptfördermittel, zweckmässig eine Kreiselpumpe oder ein Satz solcher, ortsfest angeordnet. Dieses Hauptfördermittel übernimmt die Hauptförderarbeit, also die Überwindung des grössten   Förderweges   bis zur Ablagerstelle des Abraumes. An die ortsfeste Pumpe ist eine oder sind mehrere Zubringerleitungen angeschlossen. die zur Aufgabestelle des Abraumes am Gewinnungsorte führen.

   Sie sind ihrerseits mit Druckwasser-   förderern   bekannter Ausführung, die leicht beweglich sind und kein besonderes Fundament erfordern, ausgerüstet. Der Bagger oder der Abspritzapparat befindet sich aber naturgemäss in einem ständigen   Vorwärtsschreiten,   entsprechend der Leistung des Gewinnungsmittels, und da die Verbindung der Druck- 

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 dem Ausschalten eines Degenrohres und nach dem Zusammenschieben derselben jedesmal zwei neue Rohre eingebaut. Der Druekwasserförderer i sitzt unmittelbar am Aufgabetrichter des Baggers, während ein ebensolcher Apparat 2 mit zwei Zuführungsstutzen in die Förderleitung t eingebaut ist.

   Die Einrichtungen nach Fig. 4 und 5 lassen sich in verschiedenster Form anwenden, auch ist die Anwendung der   Zwischenfördermittel   unabhängig von dem Vorhandensein der ortsfesten Pumpe. 



   Während die bisher beschriebenen Einrichtungen in Verbindung mit einem Bagger arbeiten, zeigt Fig. 6 ein Verfahren, bei welchem der Abraum durch Abspritzen hereingewonnen wird. Der Druckwasser-   föraerer   5 befindet sich hier am Kopfe einer auszieh- und schwenkbaren Rohrleitung 3. Bei Verwendung eines einzigen Degenrohres, inFig. 6 rechts gezeichnet, würde nach dem Erreichen der ausgezogenen Länge desselben eine Unterbrechung des Betriebes eintreten, bis der Drehpunkt   4   weiter nach vorn auf den   Abbaustoss   zu verlegt ist.   Um   dies zu vermeiden, kann, wie in Fig. 6 links gezeichnet, zwischen dem Drehpunkt und der   Förderleitung   t oder zwischen ersterem una dem   Druckwasserförderer   ein Degenrohrsatz wie nach Fig. % eingeschaltet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Fördern von Abraum aus Tagbauen, dadurch gekennzeichnet, dass das abgebaggerte oder abgespritzte Gut leicht beweglichen, dem Abbau ununterbrochen oder schrittweise folgenden   Druekwasserförderern zugeführt   wird, die ihre Förderung einer ortsfesten Pumpe oder einem Pumpensatz übergeben, welcher die   Hauptfölderarbeit   übernimmt und das Gut bis zur Verwendungs-bzw. Ablager- - telle fördert.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut von der Gewinnungsstelle durch Zweischenfördermittel, wie Förderrinnen, Förderbänder, Spülrinnen oder ausziehbare Rohre (Degenrohre), nach den Druckwasserförderein gebracht wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Erzielung eines ununterbrochenen Betriebes und einer ununterbrochenen Verbindung zwischen der Gewinnungsstelle und den Druekwasserförderern bzw. der Förderrohrleitung zwei Zwischenfördermittel verwendet werden, die abwechselnd vorgefahren und betrieben werden.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet dass als Zwischenfördermittel zwischen der Gewinnungsstelle und den Druokwasserförderem oder zwischen letzteren und der Förderleitung zwei parallel geschaltete, längenveränderliche Rohre (Degenrohre) verwendet werden, die durch Umschaltvorrichtungen bekannter Art abwechselnd betrieben und mit der Förderleitung verbunden werden.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die parallel zur allgemeinen Richtung des Abbaustosses liegende Förderleitung Rohrweichen, Abzweigstücke oder Aufnahmetrichter in solchen Abständen voneinander eingebaut sind, dass diese der Nutzlänge der Zwisehenfördermittel entsprechen.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1 für Abspritzbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck- waqserförderer (3) am Ende einer ausziehbaren und verschwenkbaren Leitung (3) sitzt.
AT92581D 1921-08-05 1921-08-05 Einrichtung zum Fördern von Abraum aus Tagbauen. AT92581B (de)

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