AT139890B - Vorrichtung zur ununterbrochenen Reinigung des Schotters von Eisenbahnstrecken. - Google Patents

Vorrichtung zur ununterbrochenen Reinigung des Schotters von Eisenbahnstrecken.

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AT139890B
AT139890B AT139890DA AT139890B AT 139890 B AT139890 B AT 139890B AT 139890D A AT139890D A AT 139890DA AT 139890 B AT139890 B AT 139890B
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Maurice Henri Lemaire
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Maurice Henri Lemaire
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Description


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   Zur Reinigung des Schotters benutzt man bereits verschiedene   mechanische, auf   Fahrgestellen aufmontierte Vorrichtungen mit Mitteln zum Hochheben des Schienenstranges sowie zum Reinigen und   Wiederaussehütten   des Schotters, aber deren   Verarbeitungsgeschwiudigkeit   ist eine geringe ; manche können nur auf zweigleisigen Strecken verwendet werden, womit dann der Verkehr auf beiden Gleisen stillgelegt wird, oder es erfolgt das Ausgaben und   Aufnehmen   des Schotters in zwei S :

   ufen mittels zweier verschiedener   Vorrichtungen.   Eine andere Einrichtung zeigt zwar Förderung des Schotters in einer Stufe, bei dieser Maschine erfolgt jedoch die Arbeit nicht ununterbrochen, sondern in kurzen Abschnitten, da der Sehienenstrang nicht hochgehoben werden kann und die Maschine nach jedem Arbeitsgang frisch montiert werden muss. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur ununterbrochenen fortlaufenden Reinigung des Schotters von Eisenbahnstrecken, die ein rasches und einfaches und den verschiedenen Arbeitsbedingungen bequem anzupassendes Arbeiten ermöglicht. 



   Die Maschine gemäss der Erfindung unterscheidet sich gegenüber eingangs erwähnten bekannten Einrichtungen mit zwei Arbeitsgängen vortei Ihaft dadurch, dass das Ausgraben und Aufnehmen in einem einzigen Arbeitsgang erfolgt. Die Bagger, u.   zw.   eine Reihe von verschieden einstellbaren Baggern, gehen beim fortschreitenden Arbeiten unter den Schwellen hindurch und   führen   den entnommenen Schotter direkt der Reinigungsvorrichtung zu, wodurch die Arbeitsweise vereinfacht und eine grössere Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht ist. 



   Ein weiterer Unterschied gegenüber bekannten Einrichtungen zum Reinigen des Schotters von Eisenbahnstrecken liegt in der Anordnung einer Reihe von Baggern, die mit Bezug aufeinander sowohl der Höhe als auch der Breite nach verschieden einstellbar sind, so dass die Fläche und die Tiefe der Arbeit, je nachdem es sich bloss um eine oberflächliche Reinigung oder um eine gründliehe Umlagerung des ganzen Sehotterbettes   od.   dgl. handelt, entsprechend eingestellt werden kann. 



   Die Maschine besteht aus einem starren auf Fahrgestellen gelagerten   Trägerbalken,   der in seinem mittleren Teil von einer Reihe von Baggern umschlossen ist und zwischen den Fahrgestellen Hubvorrichtungen trägt, durch die bei fortschreitender Bewegung des Wagens der   Sehienenstrang   fortschreitend selbsttätig in Form eines Bogens zwischen den Fahrgestellen in genügendem Masse angehoben wird, um den Durchgang und das Arbeiten der Bagger unter dem   Schienenstrang und   deren dauerndes Kreisen um den Träger während der Fortbewegung des Wagens zu ermöglichen, und aus einer Vorrichtung zum Sieben des durch die Bagger gehobenen Schotters und zu dessen Wiederausschiitten nach der Reinigung auf die Strecke in fortlaufender Weise und einer Vorrichtung zum Glattstreichen, Nivellieren und Zusammenpressen des Schotters,

   um den Schotter auf dem Damm gleichmässig zu verteilen, bevor der Schienenstrang sich wieder in seine normale Lage senkt. 



   Eine besonders vorteilhafte   Ausführungsform.   hat folgende Merkmale : Nach Übergang aus der Transportstellung in die Arbeitsstellung'wird das gewöhnlich zur Fortbewegung auf den Schienen dienende Fahrgestell hochgehoben oder beiseitegeschoben, wohingegen der Siebwagen während der Ausführung der Reinigung sich auf dem Schotter selbst mittels Gestellen mit Raupenketten fortbewegt, die über die Schwellen   hinweggreifen.   Um bei dieser   Ausführungsform   die Bagger in Tätigkeit treten zu lassen, wird 
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 der Maschine fortschreitend hochgehoben wird und die Bagger unter ihm sich hindurehbewegen. Diese führen während der Vorwärtsbewegung der Vorrichtung einen fortgesetzten Umlauf um das Metallgestell des Wagens und um den Schienenstrang selbst aus.

   Bei dieser Ausführungsform ist für den Siebwagen nur eine geringe Länge erforderlich, denn die Strecke ist unter dem Balken vollständig frei, so dass dessen Länge nicht durch die Länge des Deformationsbogens der Strecke bedingt ist. Die Bagger sind mit Bezug aufeinander bzw. mit Bezug auf den Trägerbalken   der'Höhe   und Seite nach verschieden einstellbar. und sie sind allenfalls auch auf ausschiebbaren Rahmen montiert, die zur Berücksichtigung der Schienenabmessungen in Transportstellung zusammengeschoben werden können. 



   In den Zeichnungen ist   der Erfindungsgegenstand durch Ausführungsbeispiele sehematisch   veranschaulich. 
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 der Maschine in Transportstellung. Fig. 12 zeigt dieselbe Maschine in Arbeitsstellung. Fig. 13 zeigt die Maschine nach Fig. 12 in vergrössertem Massstabe. Fig. 14 und 15 zeigen die Gestelle der Raupenketten im Schnitt, u. zw. längs Linie   6-/in Fig.   11 und längs Linie x-y in Fig. 13. Fig. 16 zeigt schematisch die Anordnung zum Greifen und Hochheben   des Schienenstranges, u.   zw. im Schnitt längs Linie    < /-/ ;   der Fig. 13. Fig. 17 gibt eine vergrösserte Einzeldarstellung aus Fig. 16. Fig. 18 gibt eine Vorderansicht einer Hubvorrichtung. Fig. 19 und 20 zeigen Bagger im Schnitt längs Linien   der   Fig. 11   lind a-b   der Fig. 13.

   Fig. 21 ist eine schematische Vorderansicht eines der aussehiebbaren Rahmen, die die Bagger tragen. Sie entspricht einem Schnitt längs Linie   c-d   der Fig. 13. Fig. 22 und 23 zeigen die Einrichtung zum Glattstreichen, Nivellieren und Pressen des Sehotters, die erste im Schnitt längs Linie o-p in Fig. 13, die zweite in Draufsicht. 



   Die in den Fig. 1-8 dargestellte Reinigungsmaschine enthält einen starren Balken   1,   der beispielsweise auf zwei Fahrgestellen 2 mit Achsen und Rädern aufmontiert ist, die auf den Schienen fahren können. 



  Auf dem Balken 1 sind eine bestimmte Zahl von Hubeinrichtungen 3 zum Anheben der Schienenstrecke befestigt (vier in dem abgebildeten Beispiel). Die Fig. 6 und 7 zeigen eine der   Hubeinrichtungen : ; in   vergrössertem   Massstabe.   Sie enthält beispielsweise ein Gestell 4, das gleitbar auf dem Balken 1 montiert ist. Es verschiebt sich in lotrechter Richtung mittels einer Zahnstange   5,   die im Eingriff mit einem Zahnrad 6 eine Winde bildet. Die Zahnstange 5 ist am Rahmen 4 befestigt, wogegen das Zahnrad 6 in geeigneter Weise am Balken 1 sitzt. Mit einer Handkurbel 7 oder irgendeinem andern   Betätigungsorgan   wird das Rad 6 gedreht. 



   Unten am Rahmen befinden sich zwei Traversen 8, die unabhängig voneinander sich nach rechts und links vom Rahmen, beispielsweise mittels Zahnstangen 5   und Zahnrädern 6a   oder mittels irgendeines andern Antriebsorgans, bewegen können. Am Ende jeder Traverse 8 sind zwei Rollen 9 befestigt 
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Um die Rolle 9 auf der Innenseite der Schiene laufen zu lassen, ist die innere Lasche entfernt, und die äussere Lasche 13 ist provisorisch mittels flachköpfiger Bolzen 14 gehalten. 
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 Richtung verstellt werden kann, wobei die von ihm eingenommene Höhe mittels einer Zahnstange Je im Eingriff mit einem mit Kurbel versehenen Zahnrad 6e, das auf dem Rahmen 16 sitzt, oder mittels irgendeiner andern Vorrichtung eingestellt wird. Auf dem Gestell 18 sitzen Führungsrollen 19 zum Führen einer endlosen Kette 20 mit Bechern 21.

   Eine Riemenscheibe 22 oder irgendein anderes Organ dient zum Antrieb der Becherkette 20. Diese Riemenscheibe ist beispielsweise am Ende der die Rollen 19 tragenden Achse aufgekeilt. 



   Ein Transportband 23 auf dem Balken 1 wird durch irgendein   Motorsystem   angetrieben und nimmt den von den Bechern 21 entleerten Schotter auf. Es ist in irgendeiner Form unter dem oberen Ende der Bagger   15   angeordnet und führt den durchzusiebenden Schotter zu einem Drehsieb oder irgendeinem 

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 andern Sieb 24 auf dem Balken 1. Letzteres wird mit einer   Riemenscheibe     25   durch irgendeinen Antriebsmotor angetrieben. 



   Unter dem Sieb befindet   sich ein trichterförmiges   Gefäss 26, das die   Ruckstände,   Erde und sonstige für den Schotter ungeeignete Bestandteile, aufnimmt. Dieses Gefäss besitzt zur Entleerung des ausgesiebten Materials unten eine Öffnung 27, die sich über einem zweiten, quer zu den Schienen laufenden Transportband 23a befindet. Letzteres wird durch irgendeinen Motor mit grosser Geschwindigkeit angetrieben und reicht nach aussen bis nach 28 (Fig. 5). 



   Am Ende des Siebes 24 empfängt ein quer auf dem Balken 1 befestigtes Gefäss 29 den Schotter. 



  Wie in den Fig. 1 und 5 dargestellt ist, besitzt dieses Gefäss einen Behälter   80   mit zwei   anschliessenden   Röhren   81.   Diese haben eine geneigte Lage und befinden sich genau über je einer Schiene. 



   Die Wirkungsweise dieser Reinigungsmaschine ist folgende :
Der Siebwagen wird auf der Sehienenstreeke zu dem gewünschten Punkte gebracht. Mittels der Zahnstange 5 und des Zahnrades 6 bringt man die Hubvorriehtungen 3 in die Höhe der Schienen. 



  Die Rollen 9 werden mittels der Zahnstangen 5a und Zahnräder 6a gegen die Wulste der Schiene geführt. 



  Darauf stellt man die Höhe der Vorrichtungen 3 so ein, dass die mittleren höher kommen als die äusseren. 



  Der Schienenstrang wird auf diese Weise über eine gewisse Länge hin bogenförmig angehoben. Durch Herunterkurbeln der Zahnstangen 5e mittels 6e senkt man die Baggergestelle 18 und bringt die Becherketten. die vorher beiderseits der Gestelle 18 in eine für die Anfahrt erforderliche Stellung hochgehoben waren, in Arbeitsstellung. 



   Darauf werden die Bagger 15 und die Transportbänder   23 und 23 a   in Bewegung gesetzt und der Wagen in Pfeilrichtung vorwärtsgeschoben. Die Bagger senkt man fortschreitend in dem Sinne, dass der erste die oberflächliche Schicht und   schliesslich   der letzte die unterste Schicht der Schienenstrecke aufgreift. In dem Masse, wie der Wagen sich vorwärtsbewegt, heben die   Vorrichtungen   3 mit ihren in Eingriff mit den Schienen befindlichen Rollen 9 den Schienenstrang. Der zur Reinigung durch die Bagger   hoehbeförderte   Sehotter wird auf das Transportband 23 entladen, das ihn wiederum dem Sieb 24 zuführt. 



   Ungeeigneter Sehotter und   Rückstände   fallen durch das Sieb in den Trichter 26 und weiter auf das Transportband   23 a.   Dieses schleudert, da es quer zu den Schienen steht und sich mit grosser
Geschwindigkeit bewegt, das ungeeignete Material seitlich vom Schienenwege weg. 



   Der ausgesiebte Schotter verlässt das Sieb 24 und fällt in das Gefäss 30, aus dem es sich durch die   Röhren 31 entleert,   Diese sind so eingestellt, dass der Schotter dann auf die Schienen fällt und auf diese Weise auseinandergestreut und gleichmässig zwischen den Schienen verteilt wird. Nach Vorbeifahren des Wagens braucht man nur noch den Schotter glattzustreichen und zu stopfen und die inneren Lasehen wieder anzuschrauben, die vorher entfernt worden waren, damit die Rollen   der Hubvorriehtungen   über die Schienen gleiten konnten. In den Kurven wird der Schienenstrang unter dem Wagen an seiner richtigen Stelle gehalten, indem man die Hubvorrichtungen 3 in geeigneter Weise seitlich verschiebt. 



   Die Verwendung dieser Reinigungsvorrichtung ist einfach und wirksam. Ausserdem erreicht man mit ihr bei der Reinigung des   Sehotters   eine ökonomische Arbeitsgestaltung und einen beträchtlichen Zeitgewinn. Die Fortbewegungsgeschwindigkeit der Maschine kann leicht   150 In in   der Stunde erreichen. 



   In den Fig. 9 und 10 ist eine Abänderung der Hubvorrichtung dargestellt. Sie besteht aus zwei auf dem Balken 4 befestigten Teilen 32 und 33. Diese besitzen einen nach oben und seitlich auf irgendeine geeignete Weise verschiebbaren Rahmen 34. Unten an diesem Rahmen sind zwei an ihren Enden 37   und-M   herabgebogene Längsträger 35 und 36 befestigt. Auf diesen Trägern sitzt eine Anzahl Rollen 39, drehbar befestigt, deren gegenseitiger Abstand kleiner als die Breite einer Schwelle ist. In diesem Fall wird der   Sehienenstrang   vorher mit Hilfe von Winden hochgehoben, worauf die genannten Träger unter die Schwellen geführt werden. Die Einrichtung wird dann in gewünschter Höhe und Neigung festgestellt.

   In dem Masse, wie der Siebwagen vorrückt, wird der Schienenstrang durch den vorderen Teil 33 hochgehoben, wobei die Schwellen über die Rollen hinweggleiten. Zum Schluss gleitet der Schienenstrang über den hinteren Teil 32 und legt sich schliesslich wieder auf den durchgesiebten Sehotter. 



   Die Bagger und das Sieb arbeiten in derselben Weise, wie oben beschrieben. In den Kurven behält der Schienenstrang wegen der Rollen 40, die sieh gegen die Schienen pressen, seine   Krümmung   unter dem Wagen. 



   Es sei noch bemerkt, dass die Abmessungen der ganzen Vorrichtung innerhalb der Normalgrenzen für Eisenbahngefährte bleiben, so dass sie anstandslos an allen Stellen des Eisenbahnnetzes verwendet werden kann. 



   In der in den Fig. 11-23 dargestellten Abänderung besteht die Reinigungsmasehine aus einem starren Metallträger 1, beispielsweise in Gitterkonstruktion. In Transportstellung ruht dieser Träger auf zwei auf den Schienen V fahrenden Fahrgestellen 2 und   2a.   An diesem Träger sitzen Gruppen von   Schraubenwinden     41   mit elektrischem, hydraulischem oder   pneumatischem   Antrieb, mit denen der Träger hochgehoben werden kann, um ihn aus der Transportstellung in die Arbeitsstellung zu bringen. Zu dieser Umstellung ist der Trägerwagen mit   Raupenkettengestellen 42, 42 a ausgerÜstet,   u. zw. in der beispielsweisen Abbildung mit zwei solchen. Jedes von ihnen sitzt am Träger in der Art eines Fahrgestelles, in dessen Tragzapfen 43 in gewünschtem Sinne gedreht werden kann.

   Das vordere Gestell 42 

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 verschiebbarer Spindeln 46. Diese Anordnung ist getroffen, um in Laufstellung über den Schienenstrang seitlich hinauszugreifen, wie das in Fig. 15 dargestellt ist. Die Geschwindigkeit der Motoren 44 ist zu regulieren, so dass man in den Kurven eine Raupenkette schneller als die andere laufen lassen kann. 



   Die Hubvorrichtungen für den Schienenstrang, wie sie in Fig. 16-18 dargestellt sind, bestehen im allgemeinen aus zwei Paaren   48-48 a,   die in geeignetem Abstand auf dem Träger angeordnet sind. Jede dieser Vorrichtungen enthält eine Art Greifer zum Greifen des Kopfes der Schiene R. Diese Greifer stellen eine Zange mit Scharnier dar und werden aus zwei zusammengesetzten Teilen 49 und 50 gebildet. 



  Die Schienen werden durch Rollen 51, 52, die auf den beiden Schenkeln der Zange sitzen, hochgehoben. 



  Die Zangen können sich um Achsen 53 drehen und haben ein gewisses seitliches Spiel, demzufolge die Greifer sich auf verschiedene Abstände der Schienen und auf deren verschiedene Neigungen einstellen können. Sie werden durch hydraulische oder pneumatische Winden 54, 55 hochgehoben und hochgehalten. 



  Letztere sitzen auf einer Traverse 56. 



   Die Baggerketten 57,   58,   die sich um den Schienenstrang in geschlossenen Kurven drehen, werden durch Rollen getragen, die auf Achsen 59, 60, 61 sitzen. Sie gleiten über eine ausschiebbar Leiste   62 >    werden durch Zahnräder 63 angetrieben und durch sie einrahmende Vorrichtungen 64, 65 getragen. Jede dieser Vorrichtungen enthält hauptsächlich ein Traggestell 66, das in auf den Balken 67 und 68 des Trägers 1 (s. Fig. 21) eingeschnittenen Nuten gleiten kann. Traversen 69, 70 bilden Querverbindungen 
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 durch ein durch einen Motor 74 angetriebenes Doppelspill 72,   78 aufwärts   und abwärts bewegt. Die Motoren 74 laufen bei diesem   Hoch-und Hinabschieben synchron.   
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 in Rahmen 75,76, die beispielsweise mittels Rollen an der Innenseite der Traverse 70 gleiten können.

   Die Rahmen   75,   76 werden einander genähert (Transportstellung Fig. 19) oder entfernt (Arbeitsstellung Fig. 20) mittels irgendeiner geeigneten Vorrichtung, beispielsweise mittels Zahnstange und Zahnrad 77 oder pneumatischer, hydraulischer oder anderer Winden. 



   Der aus den Baggerbechern entladene Schotter wird durch ein Transportband 79 (Fig. 13) aufgenommen, das ihn zu einem rotierenden oder irgendeinem andern Sieb 80 befördert, das auf dem Träger   1   sitzt und durch ein Antriebssystem 81 bewegt wird. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist bereits. bei den Ausführungen nach Fig. 1-10 erklärt worden. 



   Die Vorrichtung zum Glattstreichen, Nivellieren und Zusammenpressen des Schotters besteht im wesentlichen aus einem   Gussstück   82, das eine V-Form hat, ganz ähnlich wie ein Schneepflug. Es wird an seinen Enden durch starke Spiralfedern 83 getragen, deren Höhe mittels Schrauben   84,   die sich in Trägern 85 drehen, eingestellt werden kann. Der untere Teil dieses Glattstreichers ist abgeschrägt, um den Schotter leicht verteilen, glattstreichen und zusammenpressen zu können. Diese Vorrichtung muss bei Transportstellung zusammengelegt werden können, um innerhalb der Abmessungen des Schienenstranges zu bleiben. Zu diesem Zwecke werden die Träger 85 an die Achse des Schienenstranges herangeschoben, u. zw. mittels der sie tragenden Arme 86, die im Innern einer Muffe 87 gleiten.

   Um auf diese Weise zusammengelegt werden zu können, drehen sich die Hälften   82-82   des V-förmigen Gussstückes um eine äussere Achse 88. Ausserdem sind an ihren hinteren Enden Kulissen 89 angebracht. Der Glattstreicher vermag sich um parallel zum Träger laufende Achsen 90 zu drehen, um sich leicht neigen zu können, wenn dem Schotter eine geeignete Überhöhung auf einer Seite gegeben werden soll. 



   Auf dem Siebwagen befindet sich für den Maschinisten eine Kabine 91. Die Lenkung der vorderen Raupenketten erfolgt von dieser Kabine aus. Die hinteren Raupenketten werden durch Steuerung des Steuerrades 92 gelenkt. Die gleiche Steuerung kann auf die Steuerräder 93 einwirken und damit das Absenken des Glattstreichers veranlassen. Die zum Antrieb der verschiedenen Vorrichtungen erforderliehe Energie wird beispielsweise durch einen Dieselmotor geliefert, der mit einem Generator zur Erzeugung des notwendigen elektrischen Stromes gekuppelt ist. Derselbe Motor kann ausserdem die zum Betrieb der Winden erforderlichen Luft-oder Wasserpumpen antreiben. 



   Diese Reinigungsmaschine wird folgendermassen arbeiten : Der Siebwagen wird in Transportstellung auf der umzuschotternden Strecke an die Stelle herangefahren, bei der die Arbeit beginnen soll. Um aus der Transportstellung in die Arbeitsstellung überzugehen, wird der Wagen durch die Winden 41-41 hochgehoben. Die Fahrgestelle 2 und 2a am vorderen und hinteren Ende des Fahrzeuges werden unter der Maschine heraus nach vorne und hinten geschoben und durch Kabel 94 gehalten. beiderseits des Buckels, der durch das Hochheben des Schienenstranges gebildet wird. 



   Die Raupenkettengestelle werden nach aussen in Arbeitsstellung gezogen, um über die Sehwellen hinwegzugreifen (Fig. 15). Daraufhin werden sie durch Betätigung der Winden 41 bis auf den Fahr- damm gesenkt. 



   Um die Bagger in Betrieb zu setzen, wird die Strecke an einem Punkt von Schienen freigemacht. 



   Der Schienenstrang wird vorn durch die Greifer 48 hochgehoben. Darauf lässt man den Träger auf den
Raupengreiferketten vorrücken, so dass das hochgehoben Ende des Schienenstranges in das Innere der 

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Ringe hineingelangt, die durchdie Baggerketten gebildet werden, die dazu vorher durch Herausschieben der Rahmen 75, 76 und leichtes Absenken mit dem Gestell 66 zusammengeschlossen worden sind. Sobald die Bagger vollständig in Eingriff mit der Strecke gekommen sind, beginnt man mit der Reinigung des Schotters, indem man sie in diesem Moment mittels der Motoren 71 in Bewegung setzt. 



   Der Glattstreicher des Schotters wird nach Auseinanderfaltung in Arbeitsstellung unter den Schienenstrang geführt. Sein Absenken erfolgt schrittweise. 



   Schliesslich kann man die Strecke von neuem hinter der Maschine   aufschienen   und gleichzeitig die hinteren Greifer 48 a in Tätigkeit setzen. Genau,   wie es für die Ausführung nach Fig. 1-10 beschrieben   worden ist, entfernt man die inneren Laschen der Schienen und hält die äusseren Laschen auf irgendeine geeignete Art, beispielsweise mit   Flachkopfbolzen,   fest, damit die Greiferrollen 52 an der Innenseite der Schienen laufen können. 



   Die umgekehrten Bedienungsvorgänge werden bei Beendigung der Arbeit ausgeführt. 



   Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Form der Ausführung und auch nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt. Man kann beispielsweise für die in Fig. 1-10 abgebildete Hubvorrichtung geneigte Rollen oder an Stelle eines Rollgestelles einen einfachen gewölbten Gleitschuh verwenden, über den dann die Schwellen gleiten, oder man kann auch eine Vorrichtung mit Rollen und Elektromagneten anwenden. Ebenso kann man jedes andere Hub-, Transport-und Siebsystem benutzen. 



  Die Vorrichtungen zur seitlichen und lotrechten Verstellung mittels Zahnstange und Zahnradf s können in gleicher Weise durch ein System mit Schrauben und Muttern, durch hydraulische oder pneumatische Winden oder jede andere Vorrichtung ersetzt werden. 



   Ebenso kann der beschriebene Apparat in seinen verschiedenen   Ausführungsformen   speziell zur Neuinstandsetzung der Schienenstrecke benutzt werden, d. h. also zu einer Arbeit, die darin besteht, 
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 solche Anwendung kann sowohl die Maschine finden, die sieh auf den Schienen selbst fortbewegt, als auch die Maschine, die sich auf Raupenketten fortbewegt. Es kann dazu genau so ein langgestreckter Wagen verwendet werden, ähnlich, wie er in den Fig. 1-10 dargestellt ist. 



   Schliesslich könnte auch der Siebwagen, anstatt auf Fahrgestellen oder Raupenketten sich vorwärts zu bewegen, einen Hilfsfahrweg benutzen, der die Strecke einrahmt und zur   Ausführung   der Arbeit provisorisch verlegt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur ununterbrochenen Reinigung des Schotters von   Eisenbahnstrecken   mit Hilfe eines auf der zu reinigenden Strecke fahrenden Wagens, bestehend aus einem starren auf Fahrgestellen gelagerten Trägerbalken, der zwischen den Fahrgestellen Hubvorrichtungen trägt, durch die bei fortschreitender Bewegung des Wagens der   Sehienenstrang   fortschreitend selbsttätig in Form eines Bogens zwischen den Fahrgestellen in genügendem Masse angehoben wird, um den Durchgang und das Arbeiten von Baggern unter dem Sehienenstrang zu ermöglichen, und aus einer Vorrichtung zum Sieben des durch die Bagger gehobenen Schotters und zum   Wiederausschütten   desselben nach der Reinigung auf die Strecke in fortlaufender Weise, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerbalken,

   zwecks Vornahme des Ausgrabens und   Aufnehmens   des Sehotters in einem einzigen Arbeitsgang, in seinem mittleren Teil zwischen den Fahrgestellen von einer Reihe von Baggern umschlossen ist, welche in bezug aufeinander sowohl der Höhe als auch der Breite nach verschieden einstellbar sind, so dass die Fläche und die Tiefe der Arbeit, je nachdem es sich bloss um eine oberflächliche Reinigung oder um eine gründliche Umlagerung des ganzen   Schotterbettes   od. dgl. handelt, entsprechend eingestellt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen (3) zum Anheben des Schienenstranges ein in der Senkrechten auf dem Trägerbalken mittels Zahnstangen (5) oder ähnlicher Einrichtungen bewegliches Gestell (4), querbeweglich und voneinander unabhängige Traversen (8) und am Ende dieser Traversen befestigte Rollen (9) besitzen, die zum Greifen und Halten des Schienenstranges an den Schienen während des Anhebens dienen.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bagger (15) auf Rahmen (18 bzw. 16) sitzen, die mit Vorrichtungen (5c, 6c bzw. 5b, 6b) zur vertikalen und seitlichen Verstellung der Bagger mit Bezug aufeinander bzw. mit Bezug auf den Trägerbalken (1) versehen sind, um die Reinigung des Schotters bei verschiedenen Höhen-und Breitelagen desselben bewirken zu können.
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen sich sowohl auf dem Schotterbett selbst während der Reinigungsarbeit vorwärtsbewegen kann als auch auf den Schienen, wenn die Maschine auf dem Transport ist, zu welchem Zwecke der Träger mit Raupenkettengestellen (42, 42a) versehen ist und mit Organen, wie Schraubenwinden (41), zum Anheben, um die gewöhnlichen Fahrgestelle (2, 2a) der Maschine hochheben oder beiseiteschieben zu können, während die Maschine dann auf dem Schotter ruht vermittels der Raupenkettengestelle, die über die Schwellen hinausgreifen, und sich während der Reinigungsarbeiten auf dem Schotter selbst vorwärtsbewegt.
    <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 auf denen die Bagger sitzen, ausschiebbar und zurückziehbbar sind, um das Profil der Strecke in Transportstellung freigeben zu können.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Raupenketten an einem ausschiebbaren Fahrgestell (46, 47) sitzen, um die Raupenketten innerhalb des Profils der Strecke zurückziehen zu können, wenn der Wagen in Transportstellung ist, und sie während der Reinigungsarbeiten für die Fortbewegung auf dem Schotter über die Schwellen hinaus zu spreizen.
    7. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vom Rahmen getragene Vorrichtung (82) zum Glattstreichen, Nivellieren und Zusammenpressen des Schotters, die gleichmässige Verteilung des gereinigten auf den Damm geschütteten Schotters gewährleistet, bevor sich der Schienenstrang wieder in seine normale Lage senkt.
    8. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Glattstreichen, Nivellieren und Zusammenpressen des Schotters aus seinem V-förmigen Gussstück ( & ) besteht, dessen den Schotter angreifende Teile abgeschrägt sind.
    9. Maschine nach den Ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Glattstreichen, Nivellieren und Zusammenpressen des Schotters von Federn (8, 3) getragen ist, die an einem zusammenschiebbaren Gestell (85, 86) befestigt sind, das die Vorrichtung in der Transportstellung innerhalb des Streckenprofils zurückzuziehen gestattet.
AT139890D 1930-07-28 1931-06-25 Vorrichtung zur ununterbrochenen Reinigung des Schotters von Eisenbahnstrecken. AT139890B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179974B (de) * 1959-04-29 1964-10-22 Frank D Campbell Fahrbare Bettungsreinigungsmaschine
EP0146681A1 (de) * 1983-08-05 1985-07-03 Speno International S.A. Verfahren zur Reinigung von Eisenbahnschotter und Maschine zu dessen Ausübung

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