AT91869B - Verfahren zum Konservieren von Stoffen animalischen Ursprungs (Fleisch, Geflügel, Fischen u. dgl.). - Google Patents

Verfahren zum Konservieren von Stoffen animalischen Ursprungs (Fleisch, Geflügel, Fischen u. dgl.).

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AT91869B
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pump
pressure
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air chamber
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Richard Ihlenfeld
Georg Dipl Ing Scheib
Max Koch
Hans Guentherberg
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Richard Ihlenfeld
Georg Dipl Ing Scheib
Max Koch
Hans Guentherberg
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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


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   Es ist beim Konservieren   von Fleisch. Geflügel. Fischen, Leichen u. dgl. bekannt,   die konservierende Substanz in einer das Pulsieren der   Aorta nachahmenden Weise durch   die Blutgefässe zu treiben oder mittels Düsen in das Gewebe einzuführen ; auch hat man vorgeschlagen, das Fleisch von aussen nach innen unter Druckschwankungen der Einwirkung der Konservierungsflüssigkeit auszusetzen. 



   Die bekannten Verfahren der ersten Art lassen die Anwendung eines so hohen Druckes nicht zu. wie ihn ein zur völlig sicheren Konservierung notwendiges vollständiges Durchdringen sämtlicher Zellengewebe mit der   Konservierungsflüssigkeit   bedingt. Die bei diesen Verfahren erreichbare   Druckhöhe   wird bei der   Nachahmung   des Blutkreislaufes durch den inneren Widerstand bestimmt, den das System der   Blutgefässe   bietet. Wird die konservierende Substanz in das Gewebe eingepresst, so ist die erreichbare   Druckhöhe   durch den Widerstand der Zellen begrenzt, welche bei einer bestimmten   Druckhöhe   aufreissen und eine weitere Drucksteigerung unmöglich machen.

   Die Verfahren der zweiten Art können noch viel weniger ein völliges Durchdringen des Zellengewebes erreichen, da sich unter Druck von aussen nach innen die Zellen   schliessen ;   die hiebei angewendeten Druckschwankungen führen in der bisher bekannten Ausführungsart ebenfalls zu keinem Erfolg, da sie viel zu langsam und in viel zu grossen Zeitabständen vor sich gehen. 



   Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren zum Konservieren von   Stoffen animalischen Ursprungs (Fleisch, Geflügel, Fischen usw. ) in ganzen Tierkörpern oder Teilen   davon besteht darin, dass eine flüssige oder gasförmige konservierende Substanz unter   regulierbarem,   von dem Widerstande der Blutgefässe und der Zellen   unabhängigen,   beliebig hohen, ruhenden oder oszillierenden Druck an beliebigen Stellen in das Innere des zu konservierenden Gegenstandes eingepresst wird. während gleichzeitig von aussen ein ruhender oder oszillierender   Flüssigkeits-oder Gasdruck   auf den konservierenden Gegenstand ausgeübt wird.

   Die konservierende Substanz kann bei ganzen Tierkörpern in das eine Ende einer durchschnittenen Hauptschlagader eingepresst und nach Durchlaufen des Tierkörpers unter Aufrechterhaltung des Druckes durch Drosselung aus dem andern Ende der Hauptschlagader wieder ausgeführt, werden. Die zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung besteht aus Leitungen. die von einem Vorratsbehälter zu einer Pumpe, von da zu einem Windkessel, von da einerseits zu Düsen, anderseits zu einem geschlossenen Behandlungsbehälter führen. Sicherheitventilen in den Leitungen zu den Düsen und dem Behandlungsbehälter, Rückleitungen von den Sicherheitsventilen zu dem Vorratsbehälter und einem in die Leitung zum Behandlungsbehälter eingeschalteten Druckregler.

   Durch die Anwendung des gleichzeitig mit der Innenbehandlung auf den konservierenden Gegenstand wirkenden äusseren Druckes ist es möglich, den Innendruck auf eine beliebige Höhe zu steigern und damit ein sicheres und gleichmässiges Durchdringen aller Zellen der zu   konservierenden Gegenstände   zu erreichen. 



   Das Verfahren wird in folgender Weise ausgeführt : Die konservierende Flüssigkeit oder ein geeignetes Gas wird von einer Pumpe unter Druck mit Hilfe von Düsen oder ähnlichen Vorrichtungen an 
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 Drucke eingeführt. Gleichzeitig wird auf den in einem verschliessbaren Behälter untergebrachten zu konservierenden Körper   äusserer Gegendruck   zur Einwirkung gebracht, der entweder ruhend (für kleinere Fleischstücke oder Tiere) oder oszillierend (für grössere Stücke oder Tiere) ist. Der angewendete ruhende Gegendruck soll gleich oder etwas geringer sein als der   Innendruek,   damit ein   völliges   Durchdringen der Zellen möglich ist und von innen nach aussen nur Spuren der konservierend wirkenden Substanz durch die Oberfläche des zu konservierenden Stoffes austreten können.

   Die Grenzen des oszillierenden Gegendruckes sind so zu wählen, dass die Schwankung nach oben den Innendruck etwas übersteigt, die Schwankung nach. unten nur Spuren von konservierend wirkender Substanz durch die Oberfläche des zu   konser-   vierenden Stoffes austreten lässt. 



   Bei einer zweiten Ausführungsform des Verfahrens wird konservierende Substanz in das eine Ende einer durchschnittenen Hauptschlagader des zu behandelnden Tieres unter   ruhendem   oder oszillierendem Druck   eingeführt, macht   den Weg durch den Körper, wie er dem Kreislauf   des Blutes entspricht.   tritt aus dem Körper an dem anderen Ende der durchschnittenen Hauptschlagader wieder aus und geht von da zur Pumpe zurück.

   Der Weg der konservierenden Substanz durch den Körper kann im Sinne des naturlichen Blutkreislaufes, im entgegengesetzten Sinne und im periodisch wechselndem Sinne erfolgen ; die Bewegung entgegen dem natürlichen Kreislauf wird dadurch   ermöglicht,   dass durch hohen Druck der konservierenden Substanz die im Herzen und den Adern befindlichen Klappen zerissen oder soweit deformiert werden, dass sie nicht mehr dicht   schliessen.   An der Anwendung des äusseren Druckes wird nichts geändert. 



   Die zur Anwendung gelangenden konservierenden Substanzen für die   Innenbehandlung     können   flüssig oder gasförmig sein ; von flüssigen konservierenden Substanzen kommen   Salzsäure. Wasserstoff-   superoxyd od. dgl. (etwa 2--4 Raumteile auf 1000 Raumteile Wasser), von gasförmigen konservierenden Substanzen Kohlensäure und Stickstoff od. dgl. für die Fleischkonservierung, Arsenik-, Borsäure-, 
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 äusseren Gegendruckes kann ausser den für die Innenbehandlung angegebenen konservierenden Substanzen auch keimfreies Wasser oder keimfreie Luft benutzt werden. Auch kann eine unter Gasdruck stehende Flüssigkeit angewendet werden.

   Für den inneren Druck sind für kleinere Tiere (Fische, junges Geflügel) etwa   5-10 kg für   den Quadratzentimeter, für grössere Tiere (Rinder, ältere Tiere) etwa 10 bis 
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 je   10-20% des   für den oszillierenden äusseren Gegendruck   gewählten Mittelwertes ausmachen.   Die den zu konservierenden Körper umgebende Flüssigkeit od. dgl. hat lediglich den Zweck, denselben gewissermassen auf der ganzen Oberfläche mit einem dicht anliegenden, mehr oder weniger elastischen Mantel zu umgeben,   der einerseits einZerreissen der Zellen durch die inneren Kräfte vor hindert, anderseits dureh seinen   äusseren Druck die äusseren Zellen, bei Teilen von Tieren auch die angeschnittenen Adern oder Gefässe. u. zw. auch die grösseren,   verschliesst.

   Das Oszillieren   des inneren Druckes soll das Pulsieren des Blutes lebender Tiere nachahmen. Die mit der Innenbehandlung verbundene Anwendung eines oszillierenden äusseren Druckes gleicht in ihrer Wirkung einem oszillierenden Kneten des zu konservierenden Fleisches od. dgl., wodurch ein Verschieben der unter Druck eingebrachten konservierenden Substanz in die be- 
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 Stoff durchdrungen sind. 



   Die Zeichnung zeigt drei zur Ausführung des Verfahrens   geeignete Vorrichtungen in schematischer     Darstellung.   Fig. 1 und 2 sind   Aufriss   und Grundriss einer Vorrichtung, Fig. 3 und 4 Aufriss und Grundriss einer zweiten Vorrichtung, Fig. 5 und 6 sind Diagramme des auftretenden Druckes. Fig. 7 und 8 stellen den Grundriss einer dritten Vorrichtung dar. Fig. 9-13 sind Einzelheiten der Vorrichtung nach Fig. 7 und 8. Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 besteht aus einem   Vorratsbehälter   für haltbarmachenden 
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 mittels Saugleitung e mit dem Behälter a und mittels Druckleitung f mit dem Windkessel e verbunden. 'Von dem Windkessel c geht die in die beiden Zweigleitungen   hund l'geteilte Druckpumpe g   aus.

   Der Zweig h führt zu dem im Innern des Behandlungsbehälters d angeordneten Verteilungsstück k, an das mittels 
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 behälters   A   In der Zweigleitung i ist ein Druckregler il eingebaut, der als Drosselventil oder sonstige Drosselvorrichtung ausgebildet sein kann und ausser der Druckregelung die Verteilung des von der Pumpe geförderten haltbarmaehenden Stoffes auf die Leitungen h und i besorgt. In den Zweigleitungen h und i befindet sich ausserdem je ein Sicherheitsventil o und p mit je einem Überströmstutzen q und r, welche durch die Überströmleitungen s und t mit dem Behälter a verbunden sind. 



   Die Wirkungsweise der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist folgende : Die Pumpe b entnimmt durch die Saugleitung   e haltbarmae. henden Stoff   aus dem Behälter a und fördert ihn durch die 

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 wechselndem   Druck für   die Innen- und Aussenbehandlung Anwendung finden, wobei die Anzahl der Druckschwankungen nur von der Anzahl der   Pumpenhübe,   die   Grösse   der Druckschwankungen von dem   Verhältnis   des Pumpenvolumens zu dem in dem Windkessel enthaltenen Gasvolumen abhängig   ibt.   Bei Verwendung von nur einer einfach wirkenden Pumpe findet eine Phasenverschiebung   der Drucksehwan-   
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 und zwei Windkesseln ausgerüstet.

   1 ist der Behälter für haltbarmachenden Stoff, 2 und 3 sind die beiden Druckpumpen, 4 und 5 die beiden Windkesseln, 6 ist der   Behandlungsbehälter. ? und   sind die Sangleitungen, 9 und 10 die Druckleitungen zwischen den Pumpen 2 und. 3 und den   Windkesseln-/und J.   



    11 und 12   sind die Druckleitungen, die von den Windkesseln 4 und 5 ausgehen. Die Druckleitung 11 ist an das im Innern des Behälters 6 angeordnete mit den   biegsamen Rohren 7-7 und   den Düsen 15 ausgerüstete Verteilungsstück 13 angeschlossen ; die Druckleitung 12 führt unmittelbar in das Innere des 
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 leitungen 11 und 12. 20 und 21 sind die Sicherheitsventile für die beiden Druckleitungen 11 und 12: 22 und 23 sind Überströmstutzen der genannten Sicherheistsventile, woran sich die Überströmleitungen 4 und 25 zu dem Behälter 1   anschliessen.   



   Die Wirkungsweise der in Fig. 3 und 4 dargestellten   Vorrichtungen   ist folgende :   Das eine Pumpen-   
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 von hier weiter durch die an den Windkessel 15 angeschlossene Druckleitung 12 unmittelbar in das Innei e des Behandlungsbehälters 6. Die in die Verbindungsleitungen 16 und 17 der   Druckleitungen 77   und 12 
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 lung verlangten Druckunterschiedes und regeln zugleich die den Leitungen 11 und 12   entsprechenden   Durchflussmengen. Druckregler 18 tritt in Tätigkeit, wenn in der Leitung   72 zu hoher. Druckregler 79.   wenn in der Leitung 12 zu niedriger Druck herrscht.

   Die Sicherheitsventile 20 und 21 geben die von den Pumpen 2 und. 3 eventuell zuviel geförderte Flüssigkeit durch die   Pberströmstutzen     22 und 2 an die   Überströmleitungen 24 und   25   ab, welche sie in den Behälter 1   zurückführen.   
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 finden. Der wechselnde Druck mit und ohne Phasenverschiebung ist   durch entsprechende Kupplung   der Pumpen 2 und 3 zu erreichen. Sind z.

   B. die beiden Pumpen einfach wirkende und ihre Kurbeln um 180  versetzt, so wird die grösste Druckschwankung nach oben des einen Pumpensystems mit der grössten 
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 wie dies in Fig. 6 zu sehen ist ; sind die Kurbeln der beiden   Pumpen   nicht zueinander versetzt, so spielen sich die Druckverhältnisse nach Fig.   Ï   ab. 
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 doppelt wirkende Pumpe verwendet werden, wobei je ein Druckventil an einen der beiden Windkessel   anzuschliessen   ist. Die Druckregler 18 und 19 sind so einzustellen, dass sie die   verlangten Schwankungen   zulassen. Die Vorrichtung nach Fig. 7 und 8 dient zur   Ausführung   derjenigen Form des Verfahrens, bei der der konservierende Stoff im Kreislauf durch das Adersystem des   behandelten Tierkörpers geführt   wird.

   Der zur   Ausübung   des Innendruckes dienende Teil besteht aus dem Vorratsbehälter 26 fül konser- 
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 letzterer einmal den Weg von dem Behälter 26 durch die   Saugleitung. ? nach   der Pumpe 28 freigibt, das andere Mal die Verbindung der Pumpe 28 mit einer Rücklaufleitung 31 herstellt. Die Pumpe 28 hat eine während des Betriebes in weiten Grenzen verstellbare Umdrehungszahl, wie sie entweder durch elektrischen 

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 Antrieb oder durch Antrieb mit konischen Trommeln oder andere Mittel zu erreichen ist. Die Pumpe ist an die Druckleitung 32 mit dem Windkessel 33 angeschlossen.

   Die Verbindungsrohre 34, 41 für die 
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 Teile der Vorrichtung nach Fig. 7 sind : ein zweiter Behälter 70, eine Druckpumpe 71 mit Eckhahn 72. der einmal die Verbindung der Pumpe 71 mit dem Behälter 70 durch die Leitungen   73,   74 herstellt und das andere Mal den Saugraum der Pumpe 71 mit dem Behälter 75 durch Leitungen 76 verbindet ; ferner Druckleitung 77,   78,   letztere mit Windkessel 79, Eckhahn 80,   Rüekdruckleitung 81   und Ausgleich- 
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 ventile etc., sind vorzusehen. Die Saugleitung 76, 74 gestattet bei richtiger Einstellung des   Eckhahnes   72 mit Hilfe der Leitung 81 ein Entleeren des Behälters 75 in den Behälter 70, richtige Einstellung des Eekhahnes 80 vorausgesetzt.

   Zur Erzielung der gewünschten Temperatur sind die Behälter   26,   70, 75 mit Heizschlangen ausgestattet. Je nach Stellung des Hahnes 29 entnimmt die Pumpe 28 ihre Füllung entweder aus dem Behälter 26 oder aus der   Rücklaufleitung   31, drückt sie durch die   Druckleitung 32. 35, 36   
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 dem Behälter 26 zu entnehmenden Menge an konservierender Substanz   lässt sich im Innern   des zu konservierenden Körpers bzw. in Druck- und Rücklaufleitung jede gewünschte Spannung einstellen. Für eine verlangte Richtung des Kreislaufes von links nach rechts oder umgekehrt sind die entsprechenden Enden der Hauptschlagadern mit den entsprechenden Anschlussstücken 31, 40 za verbinden.

   Die Pumpe 71 nimmt ihre Füllung bei entsprechender Stellung des Eckhahnes 72 aus dem Behälter 70 durch Leitung 74, 
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 Substanz in den Behälter 75, bis hier ein gewünschter Druck erreicht ist. Die Pumpe 71 kann dann abgestellt werden. Eventuelles Sinken des   Aussendruckes   lässt sich durch Steigerung des Innendruckes mit Hilfe der Erhöhung der Tourenzahl der   Pumpe 2 (S hintanhalten, wodurch   der auf den Innendruck einge-   stellte Druckregler 83 konservierende Substanz in die Aussendruck-Druckleituns'7. S und in Behälter 75   übertreten lässt, bis sich hier der richtige Druck einstellt. 



   Der Apparat der Durchführung des Kreislaufes durch die Adern des behandelten Tierkörpers mit Richtungswechsel von links nach rechts oder umgekehrt in beliebig kurzen Zeitabständen ist in Fig. 7 mit enthalten. Einzelheiten zeigen Fig.   9-IS.   Für das Arbeiten mit Richtungswechsel sind vorgesehen : 
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 einander gekuppelt sind und durch die in Fig. 9-12 dargestellte Umsteuerungsvorrichtung von der Pumpenwelle durch Zahnräder, Daumen oder Rollen derart umgestellt werden, dass die Richtung des Kreislaufes sich in beliebigen, von der Umdrehungszahl der Pumpenwelle und dem Umsteuerungsantriebe abhängigen Zeitabständen selbsttätig ändert. 



   Der Kreislauf in der Richtung von links nach rechts ist in der Fig. 7 durch die ausgezogenen Pfeile 
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 konservierende Substanz an. Nach der durch die Umsteuerungsvorrichtung erfolgten   selbsttätigen Um-   stellung der Hähne 46. 47, 48 beginnt der Kreislauf von rechts nach links, wie er durch die gestrichelten Pfeile und Hahnstellungen festgelegt ist. Die Pumpe drückt also durch 32,   44,   41, 37 mit zugehörigem   Ansehlussstück   39 durch Körper 43 zu dem an 38 angeschlossenen   Anschlussstück   40, von da weiter durch 36, 45, 34 zum Drosselventil 42, von wo die konservierende Substanz durch 31. 30 wieder zum Saugraum der Pumpe 28 gelangt. 



   Fig. 9 zeigt die Kupplung der Dreiweghähne 46, 47, 48 mit Hilfe der Hebel 50 und Lenker 49. Die verlängerte Spindel 51 des Hahnes 46 trägt ein Zahnrad 52,'das mit einem Zahnsegment 53 in Eingriff steht. Auf der drehbar gelagerten Spindel 54 des Zahnsegments sitzt Hebel 55, der mit Hilfe des   Lenkers 56. Ubertragungsstück   57 und Führung 58 seine Bewegung von dem in Fig. 10 und 11 oder 12 dargestellten Umsteuerungsmechanismus erhält. Die Umsteuerung selbst besteht nach Fig. 10. 11, 12 aus einem Wechselgetriebe mit Zahnrad 59 auf Pumpenwelle 60, Rad 61 in der Schere 62, Rad   63   auf der eigentlichen Umsteuerungswelle 64 gelagert.

   Die Schere 62 ist an der Pumpe drehbar, aber zugleich feststellbar angeordnet, so dass zur Erreichung verschiedener Übersetzung zwischen Pumpenwelle 60 und Umsteuerungswelle 64 die Räder 59 und 61 nur ausgewechselt zu werden brauchen. Zahnrad 63 trägt eine um einen Zapfen drehbare Rolle 65, welche die in einem festgelagerten Halter drehbaren Daumen 66 verstellt. Die beiden Daumen 66 sind als Hebel ausgebildet und übertragen durch Lenker 67 mit Zapfen 
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 Übertragungsstange 57 zwei Einstellungen, wodurch bei entsprechender Hebelübersetzung die Hähne 46,   47. 48   so verstellt werden, dass dadurch die   Richtungsänderung   des Kreislaufes hervorgerufen wird. 



   Fig. 12 zeigt ein zweites Umsteuerungsgetriebe, nämlich mittels Rolle 68 und unrunder Scheibe 69, welche mit Zahnrad 63 verschraubt ist. Die Rolle erhält ihre Verstellung durch die Nute der unrunden Scheibe 69 und gibt sie weiter an die Übertragungsstange 57, so dass also während einer Umdrehung auch durch die unrunde Scheibe zwei Einstellungen der Dreiweghähne 46, 47, 48 und damit Richtungsänderungen 
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 hälter 84 mit federbelastetem Kolben nach Fig. 13 ersetzt wird. In den zylindrischen Behälter 84 ist der Kolben 85   eingepasst,   so dass er dicht   schliesst.   Er ist durch die Feder 86 belastet. Eine Spannvorrichtung für die Feder setzt sich aus dem Federteller 87, der Traverse 88 mit Gewinde, letztere durch Halter an dem Gehäuse 84 befestigt, und der Schraubenspindel 89 mit Handrad zusammen.

   Bei einer bestimmten   Einstelbl1g   der Federspannung durch die Spannvorrichtung erleidet die Feder 86 durch den Kolben 85 pro   Pumpenhub   eine gewisse   Zusammendrückung,   was für den Inhalt der Druckleitung 77, 78 sowie desBehälters 75 gleichbedeutend ist mit einer Drucksteigerung pro Pumpenhub. Die Höhe dieser Drucksteigerung pro Pumpenhub lässt sich durch Einstellen der Feder in den verlangten Grenzen halten. Die Anzahl der Drucksteigerungen in der Zeiteinheit ist von der Umdrehungszahl der Pumpe 71 abhängig und wird durch Verstellung der Umdrehungszahl der Pumpe 71 herbeigeführt.

   Durch etwaige Undicht-   heiten   des Kolbens 85 in den Federraum übergetretene konservierende Substanz kann durch Leitung 90 (Fig. 8 und 13) in den Behälter 70   zurückfliessen,   so dass die freie Kolbenbewegung nicht beeinträchtigt wird. Bei Arbeiten mit oszillierendem Gegendruck muss der   Eckhahn   72 die Verbindung zwischen 76 und 74 freigeben. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
L Verfahren   z, lm Konservieren   von Stoffen animalischen Ursprungs (Fleisch, Geflügel. Fischen   usw.)   in ganzen Tierkörpern oder Teilen davon, dadurch gekennzeichnet, dass eine flüssige oder gasförmige konservierende Substanz unter regulierbarer. von dem Widerstande der Blutgefässe und der Zellen unabhängigen, beliebig hohen, ruhenden oder oszillierenden Druck an beliebigen Stellen in das Innere des zu konservierenden Gegenstandes eingepresst wird, während gleichzeitig von aussen ein ruhender oder   os : illierender   äusserer   Flüssigkeits-oder Gasdruck   auf den zu konservierenden Gegenstand aus-   geübt   wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Konservieren ganzer Tierkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI5.2 anderen Ende der Hauptschlagader wieder ausgeführt wird.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass von einem Vorratsbehälter zu einer Pumpe, von da zu einem Windkessel Leitungen und von dem Windkessel je eine Leitung zu Düsen und einem geschlossenen Behandlungsbehälter führen, dass in beide letzteren Leitungen Sicherheitsventile eingeschaltet sind, von denen Rückleitungen zum Vorratsbehälter führen,. und dass in die Leitung zum Behandlungsbehälter ein Druckregler eingeschaltet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen zu den Düsen und zu dem geschlossenen Behandlungsbehälter je an besondere Windkessel und diese an besondere Pumpen angeschlossen und die genannten Leitungen durch zwei einander entgegengerichtete Druckregler verbunden sind, wobei die Pumpen so eingerichtet sind, dass sie mit oder ohne Phasenverschiebung arbeiten können.
    . Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Vorratsbehälter zu einer Pumpe, von da zu einem Windkessel und von da zu einem in einem geschlossenen Behälter ein Anschlussstück tragenden Schlauch, von einem zweiten ebensolchen Schlauch zu einem Drosselventil und zur Pumpe zurück Leitungen führen, die durch Anschluss der Hauptschlag- ader eines Tierkörpers an die Anschlussstücke zu einem Kreislauf zusammengeschlossen werden können, dass von einem Vorratsbehälter zu einer Pumpe,
    von da zu einem Windkessel und von da zu dem Be- handlungsbehälter andere Leitungen führen und dass beide Leitungssystems durch eine einen Druckregler enthaltende Leitung verbunden sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch Ï, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Pumpe zu dem einen Anschlussstück und von dem ändern Anschlussstück zum Drosselventil führenden Leitungen durch zwei mittels dreier Dreiweghähne absperrbare Querleitungen und die Dreiweghähne mit einem durch Wechselrader von der Pumpenwelle aus zu bewegenden 1 ! msteuerungsgetriebe verbunden sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass statt des Windkessels ein Behälter mit einem federbelasteten Kolben eingeschaltet ist.
AT91869D 1918-12-18 1921-03-19 Verfahren zum Konservieren von Stoffen animalischen Ursprungs (Fleisch, Geflügel, Fischen u. dgl.). AT91869B (de)

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