AT91285B - Maschine zum Entrinden, Säubern oder Glätten von Hölzern. - Google Patents

Maschine zum Entrinden, Säubern oder Glätten von Hölzern.

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AT91285B
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Carl Busch Thorne
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Carl Busch Thorne
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Description


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  Maschine zum Entrinden,   Säubern   oder   Glätten   von Hölzern. 



   Es sind Maschinen zum Entrinden von Hölzern bekannt. bei welchen die Hölzer innerhalb eines in Drehung oder Bewegung versetzten Behälters oder Gerippes so dureheinandergerollt und-geworfen werden. dass durch deren Reibung aneinander die Entrindung erfolgt. In einem Falle wird eine mit einem durchbrochenen Mantel versehene Trommel, die entweder in einen Flüssigkeitsbottich taucht oder mit einem flüssigkeitsdichten äusseren Mantel versehen ist, in Drehung versetzt. In einem zweiten
Falle werden auf Rollen sehleifenartig aufgehängte Bänder oder Ketten in Umlauf oder in eine Hin-und
Herbewegung versetzt, wodurch die in der Schleife liegenden Hölzer in Bewegung geraten und sich aneinander reiben. Diese Maschinen haben den Nachteil, dass der Behälter bzw. die Bänder samt der ganzen Holzlast bewegt werden müssen.

   Dies ist bei grösseren Maschinen in Anbetracht des grossen
Gewichtes, der durch die Holzbewegung auftretenden Stösse usw. nicht gut   durchführbar.   Ferner ist die Arbeitsweise nur eine unterbrochene, weil die Behälter od. dgl. beschickt und entleert werden müssen. 



   Demgegenüber bildet den Gegenstand der Erfindung eine Maschine zum Entrinden von Hölzern. wie Baumstämmen oder Stücken hievon, bei welcher der die Hölzer aufnehmende Behälter feststeht und ausserhalb desselben Vorrichtungen vorgesehen sind, die durch Bodenöffnungen in den Behälter hineinragen oder eintreten und die Hölzer im Behälter in fortschreitende und drehende Bewegung ver- setzen, wobei die Hölzer sich aneinander reiben. Durch die Benutzung eines feststehenden Behälters wird die Maschine dauerhafter. Da ferner bloss Teile der Holzlast zu bewegen sind. werden die Betriebs- kosten verringert. Des weiteren ist die Möglichkeit zur Erzielung einer ununterbrochenen Arbeitsweise gegeben, weil die Bewegung der Hölzer auch zu ihrer Austragung aus dem Behälter benutzt werden kann. wenn gleichzeitig neue Hölzer zugeführt werden.

   Diese Arbeitsweise ermöglicht auch die Hintereinander- schaltung mehrerer Behälter, so dass die Hölzer durch die zum Entrinden erforderliche Bewegung zugleich aus einem Behälter in einen nachfolgenden übergeführt werden. Die Maschine kann ferner zur Befreiung der Stämme von anhaftendem Eis, zur sonstigen Säuberung oder zur Glättung schon entrindeter Hölzer dienen. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, u. zw. ist
Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, die die Behälter nach Abnahme der Seitenwände darstellt, so dass die Hölzer sichtbar sind, Fig. 2 eine Oberansicht, Fig. 3 die Darstellung eines der Daumen, die die Be- wegung der Hölzer hervorbringen, Fig. 4 ein Querschnitt durch die Maschine und Fig. 5 die Ansicht des
Endes, an dem die Stämme zugeführt werden ; die Fig. 6 bis 10 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Vorrichtungen, mit denen die Stämme in den Behältern in Bewegung gesetzt werden : Fig. 11 ist eine schematisch gezeichnete Oberansicht einer Ausführungsform des Antriebes der Daumen ; Fig. 12 ist eine Einzeldarstellung eines Behälters mit einer zweckmässigen Gestaltung der Rückwand ;

   Fig. 13 ist eine schematisch und in verkleinertem Massstab gezeichnete Darstellung der Abfallrinne mit einer
Fördervorrichtung für den Abfall. 



   Die Maschine besteht aus in der erforderlichen Anzahl hintereinander angeordneten (beispiels- weise drei) muldenförmigen Behältern   1,     2,   3, die feststehen. Sie werden gebildet von   schrägstehenden,   gebogenen Vorderwänden 4, die sich zwischen den Seitenwänden 5 (Fig. 2) erstrecken und mit den unteren
Enden die Böden bilden, und von daran anschliessenden   Rückwänden   6, die nach aufwärts bis an die
Kanten der Seitenwände reichen und so schräg verlaufen, dass die Behälter an den oberen, offenen Enden 

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 ein einziger Behälter nötig sein. Die Zahl hängt von der Beschaffenheit der Rinde der zu bearbeitenden Stämme ab, insbesondere von der Grösse des Widerstandes, den die Rinde ihrer Entfernung entgegensetzt.

   Die Behälter sind zweckmässig mit Kesselblech ausgekleidet und bestehen aus Holz. Stahl oder Zement. Sie werden von den senkrechten Stützen   jazz   und den Trägern 11 getragen. In der Mitte über jedem Behälter ist ein   Spritzrohr-3   (Fig. 1) angeordnet, das mit einer Wasserzuleitung verbunden ist. 



    Am Zuführungsende   ist eine Plattform 12 eingebaut, von der aus eine geneigte Fläche 13 zum oberen Ende der Vorderwand 4 des ersten Behälters führt. \n das obere Ende der Rückwand 6 des ersten Behälters schliesst eine geneigte   Fläche   14 an. die zum zweiten Behälter   führt,   und von diesem leitet eine geneigte Fläche 15 zum dritten Behälter. An das obere Ende der Rückwand des letzten Behälters schliesst eine geneigte   Fläche   16 an, über die die Stämme nach ihrer Bearbeitung aus der Maschine herauswandern. 



  Über die Plattform 12 hinweg laufen endlose   Förderketten 17,   die die aufgelegten Stämme dem ersten Behälter zuführen. Sie werden von   Kettenrädern 18 und 19 angetrieben,   die am   Maschinengestell gelagert   sind. Dieses Gestell ist auf einem Fundament 20 aufgebaut. 



   Das Fundament trägt Lager 21 (Fig. 4), die mit Lagern   2, ? (Fig. 1) zusammen   die Wellen 2. 3 aufnehmen, auf denen die durch die Schlitze 8 und. 9 greifenden   Hebedaumen-32 sitzen.   Die Wellen 23 sind am Ende mit Antriebsrädern 24 (Fig. 2 und 4) versehen, die einen verhältnismässig grossen Durchmesser haben, um die Daumen langsam zu drehen. Ihren Antrieb erhalten die Räder 24 von   Triebrädern 27   
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 scheiben 28 erhalten, die durch Riemen 30 mit einem Motor   29   verbunden sind.

   Die   Hebedaumen 3 : 2   sind an beiden Seiten mit nach auswärts gewölbten   Flächen     38,   3, 34 (Fig. 3) verschen, die sich bei der
Drehung der Daumen vorne befinden und die in den Behältern liegenden   Stämme 85   wegdrängen, bis die Stämme über die Endkanten der Daumen hinweggleiten und auf die Rückseite der Daumen gelangen, die bei. 36 und   dz   entsprechend ausgerundet ist. 



   Unter den Schlitzen 8 und 9, durch die die Daumen-32 greifen, ist ein   Abfalltrog. ?   angeordnet (Fig. 1 und 4), der geneigt verläuft und den Abfall (Rinde, Bast   usw.)   sowie das Wasser auffängt und einem querlaufenden Trog 39 zuführt. In diesem ist eine   Fördervorrichtung   angeordnet (Fig.   13),   die aus Ketten   41,   besteht, die mit Blechen 42 besetzt sind und von Kettenrädern 4. 3 angetrieben werden. 



   Dadurch wird der Abfall stetig beseitigt. 



   Wenn der erste Behälter mit den über die Plattform 12 zugeführten Baumstämmen ganz gefüllt ist und die Daumen 32 in Drehung versetzt werden, so drücken die Daumen jeweilig die Stämme, die in ihrem Bereich sind, beiseite und drehen sie zugleich. Dabei schaffen sie hinter sieh Raum, und in diesen   rücken   andere Stämme nach. Die von den Daumen in Drehung versetzten Stämme übertragen ihre
Drehung auf die benachbarten Stämme, und bei dieser Drehung wird eine starke Reibung der Stämme aneinander erzeugt, wodurch diese allmählich von der Rinde oder andern an der   Oberfläche   des festen
Holzes befindlichen Stoffen befreit werden. Die Drehung teilt sich allmählich sämtlichen im Behälter befindlichen Stämmen mit und ist am   stärksten   im mittleren Teile des Behälters.

   Bei der weiteren Zu- führung von Stämmen werden die in der Nähe der   Rückwand   6 befindlichen Hölzer   allmählich gehoben   und wandern über die   schrägen   Flächen   14   und 15 zum nächsten Behälter, in dem die Bearbeitung fort- gesetzt wird. Die Anzahl der hintereinander anzuordnenden Behälter muss, wie schon bemerkt, der
Beschaffenheit der zu bearbeitenden Stämme angepasst werden. Indessen ist zu beachten, dass eine Ver-   grösserung   der Behälterzahl zwar eine erhebliche Vergrösserung der   Reibungswirkung   mit sich bringt, dass anderseits aber auch zu viele Behälter zu einer   Schädigung   des Holzes führen können.

   Deshalb empfiehlt es sich unter Umständen, anstatt zahlreiche Behälter hintereinander anzuordnen, die Zeit- dauer zu verlängern, während der die Stämme in einem Behälter bearbeitet werden. Dies kann dadurch erreicht werden, dass man durch Regelung der Beschickung des Behälters den   Zeitpunkt verzögert,   in dem die Stämme aus dem einen Behälter in den andern hinüberwandern. Diese Massnahme ermöglicht es dem Bedienungspersonal, ganz nach den gegebenen Umständen zu verfahren und so mit Sicherheit ein möglichst gutes Ergebnis der Arbeit zu erzielen. 



   Die Wirkung der Maschine beruht darauf, dass durch geeignete Gestaltung der Hebedaumen 32 jeweilig Hohlräume geschaffen werden, in die die neu zugeführten Stämme hineinfallen, wodurch eine dauernde Bewegung aller im Behälter befindlichen Stämme herbeigeführt wird. Mit andern Worten, es wird ein ständiger Umlauf der Stämme erzielt. wobei jeder einzelne Stamm zu gegebener Zeit in
Berührung mit den Hebedaumen gelangt und dadurch gehoben und gleichzeitig gedreht wird.   Da,   hienach die Tatsache, dass die Stämme in Bewegung gesetzt werden, entscheidend für die Wirkungsweise der
Maschine ist, so ist es verständlich, dass man diese Bewegung auch durch andere mechanische Mittel herbeiführen kann als durch die beschriebenen Daumen. Solche Mittel sind beispielsweise in den Fig. 6 bis 10 dargestellt.

   Nach Fig. 6 dient dazu eine Maschine mit hin-und hergehendem Kolben. Sie besteht aus einem Zylinder    < 3 < S,   in dem durch irgendein Medium (Dampf, Explosivstoff   usw.)   ein Kolben ange- trieben wird. dessen Kolbenstange bei 40 an einem Gelenkstück 39 angelenkt ist, das seinerseits mittels 

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   des Lenkers-M gelagert ist und an einem   Stössel   4 : :

   fest angreift.   Dieser Stössel oder mehrere solcher   Stössel wirken auf   die   Stämme   in ähnlicher Weise wie die beschriebenen Daumen, weil die nach oben stossenden Stössel 42 durch ihren exzentrischen Angriff an den Hölzern diese nicht nur ein   Stück   anheben   und dadurch für andere Stämme   Platz schaffen, sondern dabei auch die Hölzer drehen, wobei diese Wirkung durch die vom   Lenker 47 verursachte seitliche (nach rechts gerichtete) Ausschwingung   der Stössel ver-   bessert wird. Nach Fis ;.   7 ist eine Anzahl von Rollen oder Walzen   43   vorgesehen, die auf beliebige Weise in Drehung versetzt werden und mit Stiften oder Zähnen besetzt sind, die an den Stämmen angreifen. 



  Gemäss Fig. 8 sind Förderbänder 44 vorgesehen, die die Stämme im Behälter ein kurzes Stück aufwärts befördern und sie dabei drehen, weil die   Angriffsorgane dieser Förderbänder nicht   bis zur Mitte der Höl7er reichen und daher an diesen exzentrisch angreifen. Nach Fig. 9 ist eine Reihe von eckigen, zweckmässig dreieckigen, drehbaren Leisten 52 vorgesehen, deren Kanten wie kleine Daumen, ähnlich den   Daumen 8 : : in   Fig. 1, wirken.   Fig.] 0   zeigt eine bekannte, beispielsweise   durch Eurbeltriebe   in schüttelnde Bewegung versetzte Stange   53   (ähnlich einer   Fördervorrichtung),   die mit Zähnen 54 besetzt ist.

   Diese Zähne haben zweckmässig eine ungefähr   wagrecht   verlaufende wirksame   Vorderfläche und sind nach   hinten unterschnitten. 



   Fig. 11 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Antriebsvorrichtung für die   Hebedaumen- ?.   



  Eine Welle 55 ist parallel zur Richtung'der hintereinander angeordneten Behälter seitwärts von diesen gelagert. Sie wird von einem Motor 56 angetrieben, mit dem sie durch einen Riemenantrieb gekuppelt ist, der aus den Riemenscheiben 57 und   58   und dem Riemen 59 besteht. Kegelräder 60 übertragen die Drehung auf Kegelräder 61, die auf den Daumenwellen 62 sitzen. Die Daumen   ?   sind auf den Wellen 
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   mässiger   wird. 



   Nach Fig. 12 besteht die   Rückwand   des Behälters aus drei geneigt zueinander stehenden   Flächen 63,   
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Stamm 66 einen dickeren nicht in den Behälter zurückdrücken kann, weil die lotrechte Mittelebene durch den dünnen Stamm 66 immer seitlich von der lotrechten Mittelebene durch den dickeren Stamm 67 (in der Richtung auf den Behälter zu) verbleibt, so dass auch der dünne Stamm noch den dickeren   ständig   nach aufwärts in der Richtung zur   Überleitungsfläche   zum nächsten Behälter drückt. 



   Wegbeförderungsvorrichtungen für die bearbeiteten Stämme können auch zwischen den einzelnen   Behältern angebracht   werden. Dadurch kann die   Leistungsfähigkeit   der Maschine unter   Umständen   erheblich vermehrt werden, weil alsdann weiche Stämme, die früher als andere entrindet sind. nicht weite durch die Vorrichtung gehen, als notwendig ist, wodurch die Reibung der noch mit Rinde versehenen
Stämme aneinander nicht gestört wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Entrinden, Säubern oder Glätten von Hölzern, dadurch gekennzeichnet, dass durch Bodenöffnungen eines oder mehrerer feststehender Behälter zur Aufnahme der Hölzer ausser- halb dieser Behälter vorgesehene Bewegungsvorrichtungen in die Behälter hineinragen oder eintreten und die Hölzer in den Behältern in fortschreitende und drehende Bewegung versetzen.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwände der Behälter und zweckmässig auch deren Vorderwände so schräg verlaufen, dass die Behälter an den oberen offenen Enden am breitesten sind.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Bewegung der Hölzer hervor- rufende Vorrichtung eine Drehbewegung ausführt.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Bewe- gung der Hölzer Doppeldaumen vorgesehen sind, die bei jeder Umdrehung je einmal mit jedem Ende durch die Bodenöffnungen in die Behälter eintreten.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppeldaumen an den bei der Drehung voranlaufenden Flächen nach auswärts gewölbt sind.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwände der Behälter in verschiedenen übereinander liegenden Abschnitten verschieden stark geneigt sind.
    7. Maschine nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwände im oberen Teil stärker als im mittleren Teil geneigt sind.
    8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Behälter hintereinander EMI3.3 während ihrer Bewegung hinaufgeschoben werden, und über die-sie alsdann dem nächsten Behälter zurollen.
AT91285D 1919-03-29 1920-09-30 Maschine zum Entrinden, Säubern oder Glätten von Hölzern. AT91285B (de)

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