AT91219B - Brenner für Quarzlampen. - Google Patents

Brenner für Quarzlampen.

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Quarzlampen Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Brenner für Quarzlampen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und Querschnitt für eine zweite Ausführungsform des Anodenpolgefässes. In Fig. 6 endlich ist das Verhalten des neuen Brenners im Gegensatz   z. i   der älteren   Ausftihrungsform   schaubildlich gezeigt. 
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 gefügten Teile abhängt, auf jeden Fall aber sehr gering ist. Das   Polgefäss   ist im übrigen in bekannter Weise mittels einer starkwandigen   Verengerung f   an das Quarzrohr angeschlossen. Die gesamte   Anordnung gewährleistet beste Zirkulation   des Quecksilbers und infolge davon die gleiche Wärmeabfuhr durch die Wandung, wie sie sonst bei voller   Q. lecksilberfüllung erreicht wird.

   Sie unterscheidet sieh   
 EMI2.2 
 Körper, Quarzbrocken od. dgl., weil diese den Wärmeausgleich im Polgefäss erschweren. 



   Das Anodenpolgefäss A erhält, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in der Mitte eine kleine Vertiefung g, derart, dass diese im wesentlichen die gerade zum   Kippzünden erforderliche Q'tecksilbermenge   aufzunehmen imstande ist. Zweckmässig wird das Gefäss in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise gestaltet. Das Gefäss ist nicht wie bisher zylindrisch geformt, vielmehr sind seine beiden Hälften mit schwacher Neigung nach oben gerichtet, wodurch gleichfalls eine Vertiefung g in der Mitte hervorgebracht wird. In dem   tiefereh Teil   sammelt sich stets das Quecksilber, das an den Wänden des leeren Polgefässes kondensiert. 



   Es empfiehlt sich bei der neuen Ausbildung des Anodenpolgefässes die übliche   Zusammendrüekung   des Leuchtrohres a dicht vor der Anode, die im übrigen auch eine gegen Bruch des Brenners empfindliche Stelle, bildete, zu vermeiden und das Leuchtrohr mit ungeändertem Querschnitt an die Anode anzusetzen, 
 EMI2.3 
 vor der Einmündung des Rohres a ein kleines   Quarzblättchen/t etwa   unter   450 Neigung   eingesetzt. Dieses Blättchen kann, wie Versuche ergaben, gegebenenfalls auch durch einen runden oder anders geformten Stab ersetzt sein. 



   An Stelle des Rohransatzes mit ungeändertem Querschnitt und des oben genannten Einsatzkörpers kann auch die Anordnung getroffen werden, dass das Leuchtrohr vor der Anode die gleiche runde dickwandige Verengung erhält, wie sie am Kathodenansatz zu anderem Zwecke besteht,   Anoden- l1nd   
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 jedoch dann an der Anode ein kleines Verbindungsrohr, das ganz eng sein kann, zwischen Leuchtrohr und Hohlraum des Anodengefässes zum Ausgleich der im Betriebe hier herrschenden Dampfdruckunterschiede vorgesehen. Bei dieser Ausbildung des Polgefässes kann dieses auch lotrecht gestellt werden. Fig. 4 und   5     veranscha@lichen hiefür   ein   Ausführungsbeispiel.   Es ist A' das hochgestellte Anodenpol- 
 EMI2.5 
 



   Wie die Betrachtung der Zeichnung ohne weiteres erkennen lässt, ist bei dem neuen Brenner nicht nur die nötige   Qjecksilbermenge auf ein Mindestmass herabgesetzt,   sondern es ist auch zugleich die Bruchgefahr durch   Q@ecksilberschlag wesentlich   beseitigt. Die beim Kathodenpolgefäss vorhandenen engen   Q@erschnitte wirken offensichtlich bewegungshindernd   ; ähnliches gilt von der Verengerung f1 bzw. der Platte   h   beim   Anodenpolgefäss, welch   letztere gewissermassen eine   Prellwand zur   Ablenkung und Zerteilung des Q-teoksilbers bildet. 



   Im Diagramm der Fig. 6 sind zur Veranschaulichung der Wirkungsweise des neuen Brenners der zeitliche Verlauf der Spannung und Stromstärke eingetragen. Es sind V und J Spannung und Stromstärke bei dem Brenner gemäss der Erfindung, V  und J  Spannung und Strom bei den bisher gebräuchlichen Brennern. Die Figur zeigt deutlich die erzielte Verbesserung, die für das Erreichen der vollen Spannung bzw. Helligkeit geltenden Volt- und Ampèrewerte werden bei der stark ausgezogenen Kurve des neuen Brenners um 5-10 Minuten früher erreicht, als bei der schwach ausgezogenen Kurve der bisherigen Brenner. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Brenner für Quarzlampen, dadurch gekennzeichnet, dass der grösste Teil des Innenraumes beider Polgefässe leer und nur der restliche Teil der   Polgefitsse   mit Quecksilber gefüllt ist, dessen Menge so gering bemessen ist, dass die Einbrennzeit, d. h. die Zeit, in welcher die volle Spannung erreicht wird. nur etwa 5 bis 8 Minuten   beträgt.  

Claims (1)

  1. 2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Quecksilber im Kathodenp01gefäss längs dessen Innenfläche in Form einer dünnen Schicht ausgebreitet ist.
    3. Brenner nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Kathodenpolgefäss eine dünne, möglichst allseitig gleich starke Schicht mittels eines allseitig geschlossenen und zweckmässig EMI2.6 mässig mittels aufgeschmolzener Quarztropfen im richtigen Abstand von der Gefässwandung gehalten wird. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 das Kippzunden erforderlichen Quecksilbermenge angefüllt ist.
    5. Brenner nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anodenpolgefäss in der Mitte nach unten durchgeknickt ist, 11111 die Vertiefung zu bilden.
    6. Brenner nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Brennerrohr an das Anodenpolgefäss mit vollem runden Querschnitt ansetzt und an dieser Anschlussstelle einen besonders angeschmolzenen, leicht ersetzbaren ein-oder mehrteiligen Einsatzkörper enthält, welcher zur Ablenkung des Lichtbogens und zugleich als Prellkörper bei Bewegung des Quecksilbers dient.
    7. Brenner nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennerrohr an seiner Anschlussstelle an das Anodenpolgefäss eine Verengung durch Verstärkung der Rohrwand aufweist. während das Anodenpolgefäss seine grösste Erstreckung in lotrechter Richtung besitzt und mit dem oberen Teil durch ein Ausgleichsröhrchen an den vor der Verengerung liegenden Teil des Brennerrohres angeschlossen ist. EMI3.2
AT91219D 1920-06-17 1921-06-15 Brenner für Quarzlampen. AT91219B (de)

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