<Desc/Clms Page number 1>
Automatisch wirkende Wurfvorriclttmg filr Mäuse-oder dgl. Fallen.
Die Erfindung betrifft eine automatisch wirkende Wurfvorrichtung für Mäuse- oder dgl. Fallen. bei welcher durch Spiralfederantrieb, nach jedesmaligem Fortschleudern des Tieres, die Vorrichtung zur
EMI1.1
(Netz oder Geflecht) nach Betreten bzw. Belastung derselben in einem kreisförmigen Bogen emporgeschleudert wird und sich hierauf in ihre frühere Lage verschwenkt. wobei unterhalb der Brücke 13 ein unter Federwirkung stellendes Trittbrett 14 samt Zahn 18 angeordnet ist, welch letzterer die Brücke 13 in ihrer Ruhelage festhält.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seiten- ansicht mit teilweisem Schnitt und Fig. 2 eine Draufsicht der Maschine.
Die Maschine besteht aus einem Triebwerk 1. das entweder mit einer Spiralfeder 2 oder dgl. oder einer ähnlichen Vorrichtung, z. B. einem Motor, in Bewegung gesetzt wird. In der Zeichnung ist ein Spiral- federtriebwerk dargestellt, das durch den Handgriff. ? aufgezogen werden kann. Die Spiralfeder 2 ist, wie dies bei Uhrwerken der Fall ist. mit einem grösseren Zahnrad 4 in entsprechender Verbindung, welches in ein kleineres Zahnrad. ? eingreift. Die Welle dieses kleineren Zahnrades J ist in dem Ständer 6 sowie in dem Bügel 7 gelagert und besitzt an ihren beiden Enden je einen Flügel 8. dessen Enden 9 nach aussen abgebogen sind. Zu beiden Seiten des Triebwerkes 7 sind Ständer 9 vorhanden. in denen Hebel 10, 11.
EMI1.2
diese eine nach abwärts gebogene Nase 19, 20.
Die ganze Vorrichtung ist in einem Gehäuse eingebaut. das durch die Zwischenwand 21 in zwei Teile geteilt ist. In dem Teile. in welchem sich das Trittbrett befindet (Eintritt) ist eine Öffnung 22 und eine Öffnung zum Einlegen der Lockspeise : M vorhanden. Das Gehäuse besitzt ferner ein Gefäss 24, das mit Wasser oder dgl. gefüllt ist.
Sobald eine'Maus oder dgl. durch die Eintrittsöffnung 22 zur Lockspeise kommen will, tritt sie auf die Brücke 13 und verschwenkt hiedurch das Trittbrett 14 derart, dass die Klinke 17 den Hebel 10 freigibt. Das Triebwerk 1 kann hiedurch zur Tätigkeit gelangen und setzt die Flügel 8 in Drehung, wobei das abgebogene Ende desselben die Hebel 10, 11 samt der Brücke 7- ? emporschleudert, so dass die auf dieser befindliche Maus oder dgl. in den Wasserbehälter 24 g-eworfen wird.
Bei weiterer Drehung der
EMI1.3
dieselben in die ursprüngliche untere Lage. wobei die Brücke 13 durch den Zahn 18 in dieser Lage festgehalten wird. so dass bei Betreten der Brücke 13 durch eine weitere Maus sieh der beschriebene Vorgang wiederholen kann. Auf diese Weise kann eine sehr grosse Anzahl von Mäusen oder dgl. durch diese Vorrichtung gefangen werden, ohne dieselbe nach jedesmaligem Fange von neuem einzustellen.
Diese automatische Wurfvorrichtung kann selbstverständlich nicht nur zum Fangen von schädlichen Tieren, sondern auch im allgemeinen als Wurfmaschine, z. B. für Raketen, Bomben, Handgranaten zur Anwendung gelangen und entfällt natürlich hiebei das diese Vorrichtung umschliessende Gehäuse samt Wasserbehälter.