AT89810B - Verfahren und Vorrichtung zur Verdichtung des Kältemittels von Kompressionskältemaschinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verdichtung des Kältemittels von Kompressionskältemaschinen.

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AT89810B
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Austria
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displacer
pressure
compressing
compression refrigeration
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Karl Feuchtinger
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Karl Feuchtinger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezweckt, eine Kompressionskältemaschine ohne Antriebsmaschine und ohne Verdichter zu betreiben,   indem   die zur   Kompression notwendige Drucksteigerung   des Kältemittels durch 
 EMI1.2 
 durch darauffolgende Abkühlung. Dieser Vorgang des Erhitzens und Abkühlens wird so wie bei einer   Heissluftmaschine   durch einen   Verdrängerkolben   bewirkt, u. zw. in Verbindung mit dem Regenerationsverfahren. 



   Eine solche   Kältemaschine   ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. In den vertikalen Zylindern 
 EMI1.3 
 die mit Kanälen versehen sind. Die drei Zylinder werden unten geheizt und oben gekühlt. Infolgedessen stellt sieh im Verdränger und in dessen   Kanälen   ein Temperaturgefälle ein, indem die Temperatur von unten nach oben   abnimmt.   Jeder der drei Zylinder hat ein selbsttätiges Saug-und Druckventil, die aber nicht an den Zylindern selbst. sondern an den auf ihnen sitzenden Kurbelwellengehäusen angebracht sind. Die Ventile samt den die Verdränger betätigenden Organen sind vollkommen eingekapselt. 



   Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende : Bewegen sich die   Verdränger   auf und ab. so werden wegen der dabei   auftretenden Temperaturänderungen   des in den Zylindern eingeschlossenen Kältemittels auch   Druckänderungen   in diesem hervorgerufen. Befindet sich z.

   B. in einem Zylinder der Verdränger unten, das Kältemittel also im oberen. gekühlten Zylinderteile, so wird jetzt der Druck im 
 EMI1.4 
 drängers ein und strömt aus deren oberen. kälteren Enden in den oberen. gekähltenZylinderteilaus ; gelangt der Verdränger in seine unterste Stellung, so hat der Druck des Kältemittels wieder sein Minimum erreicht. 
 EMI1.5 
 sehr langsam, und   vernachlässigt   man den   schädlichen     Temperaturausgleich durch Wärmeleitung   sowohl im Verdränger als auch in der Zylinderwand, so wird der Vorgang des   Auf-und Abwärtsbewegens   des 
 EMI1.6 
 sich einstellt.

   Es brauchen also die durch das Auf-und Abwärtsbewegen des Verdrängers hervorgerufenen Druckänderungen des   Kältemittels,   ideale Verhältnisse vorausgesetzt, zu ihrem beständigen Wechsel keine Wärmezufuhr von aussen. 



     Diese Drnekänderungen wirken nun   auf die Ventile. Sobald der Druck des Kältemittels im Zylinder 
 EMI1.7 
 sich dieses, und beim weiteren   Abwärtsbewegen   des Verdrängers tritt   Kältemittel   durch das Saugventil in den Zylinder ein : bewegt sich der   Verdränger   nach   aufwärts,   so wird der Druck solange bei konstantem Volumen steigen, bis er imstande ist, das Druckventil zu   öffnen   und hierauf wird ein weiteres Aufwärtsbewegen den teilweisen Austritt des   Kältemittels   durch das Druckventil bewirken. 
 EMI1.8 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Verfahren zur Verdichtung des Kältemittels von Kompressionskältemaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass durch Temperaturänderungen des   Kältemittels   bei   konstantem Volumen Druekänderungen   desselben hervorgerufen werden, welche sein Ansaugen, Verdichten und Weiterfördern ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Druchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Temperaturänderungen des Kältemittels ein an sich bei Heissluftmaschinen bekannter Verdränger mit Regenerationswir1.'lwg verwendet wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch. gekennzeichnet, dass die Verdichtung des Kältemittels durch mehrere, aneinander gebaute Vorrichtungen nach Anspruch 2 stufenweise erfolgt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen kleinen. einseitig wirkenden, zum EMI2.2 in Verbindung steht, wobei die Maschine durch die Druckänderungen, die dieser Verdränger hervorruft, in Tätigkeit erhalten wird. EMI2.3
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