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Schalleiter für Apparate zur Wiedergabe von Tonen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat zur Wiedergabe akustischer Schallaufzeichnungen. welcher Apparat eine derartige Verstärkung schwacher, von einer Membran erzeugter Tonschwingungen
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wiedergegeben werden, welche zur getreuen Wiedergabe der Toneigenschaften der zur Originalaufnahme verwendeten Stimmen oder Instrumente erforderlich sind.
Zu diesem Zweck besitzt der Schallwiedergabeapparat gemäss der Erfindung eine Schallver-
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liegende Sehwingwand bildet, eine fünfte, offene Seite der anderen offenen Seite anliegt, um die Schallwellen austreten zu lassen und eme sechste Seite, eine der letztgenannten, offenen Seite gegenüberliegende Sehwingwand bildet. Hiebei ist zwischen der Eintrittsöffnung der mechanischen Kehle und der anliegenden, der Austrittsöffnung gegenüber liegenden Wand ein Absatz vorgesehen, so dass an dieser
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Gaumenplatte angeordnet.
Gemäss der Erfindung ist der vorliegende Schallwiedergabeapparat ferner mit einem, einen im allgemeinen vieleckigen Querschnitt aufweisenden Schallttichter mit festen Wänden versehen, dessen Innenflächen konkav sind und von einer verhältnismässig kleinen Eintrittsölinung nach aussen im Querschnitt zunehmen.
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und einige weitere Ausführungsteile von Einzelheiten.
Fig. 1 ist ein Aufriss eines Schallwiedergabeapparates gemäss der Erfindung, wobei ein Teil des Gehäuses im Schnitt dargestellt ist. Fig. 2 ist ein teilweiser Grundriss des Apparates nach Fig. 1. fui ist ein lotrechter Mittel-Längsschnitt durch den Schallarm und die Tonverstärkungseinrichtung. Fig. 4
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mechanischen Kehle verwendeten Gaumenplatte. Fig. 6 bis 10 sind verschiedene Ansichten einer Ausführungsformen eines Schalltrichters.
Der Schaltkasten 30, Fig. l und 2. trägt in bekannter Weise die Schallplattenscheibe. welche auf dem Kasten drehbar, angeordnet und zur Aufnahme der Schallplatte 32 in üblicher Weise eingerichtet
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mit der in der Schalldose 36 angeordneten Membran 3J verbunden. Der am freien Ende die Schalldose tragende Arm j7 ist in dem am Sehallkasten 30 befestigten Lagerring 38 schwingbar gelagert und, die Tonsehwingungen gehen vom Schallarm in die Schallverstärkungseinrichtung durch die mechanische Kehle und endlich in den Schalltrichter, von wo die in üblicher Weise austreten.
Die bisherigen Apparate zur Verstärkung der Tonschwingungen benützen sämtlich den Schalltrichter eines trompetenartigen Musikinstrumentes, wobei eine in Schwingung befindliche Luftsäule
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sieh der charakteristische Trompeten-oder Hornton. Es ist ersichtlich, dass diese falsche, bisher bei Ton- wiedergabemaschinen angewandte Tonverstärkungsmethode nicht auf eine getreue Wiedergabe der Toneigenschaften von Stimmen oder Instrumenten, wie sie auf den Tonträgern aufgezeichnet sind. hinzielen. sondern bei dieser Methode erhalten die Stimmen und Instrumente etwas Tromeptenartiges.
Bei dem vorliegenden Tonverstärkungsapparat sind die sich fortlaufend erweiternden. meistens runden Schalltrichter umgangen und kommt dafür eine Reihe kastenartiger Teilstücke, wie in Fi". 1. 3 und 4 gezeigt, zur Anwendung. Diese Teilstücke sind in geeigneter, relativer Stellung zu einander angeordnet. so dass die Grundschwingungen aller Orehesterinstrmnente, deren Töne wiedergegeben werden. hiedurch vermehrt und im richtigen Verhältnis zueinander abgegeben werden, um alle Töne aller zur Tonaufzeichnungen benutzten Instrumente harmonisch und voll wiederzugeben.
Obwohl schon ein einziges Teilstüek, besonders mit dem später beschrichenen Schalltrichter mit
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ziehen, so dass alle. zu je einem der verschiedenen Register, wie Sopran, Alt. Tenor und Bass gehörenden Töne oder Laute ein dem betreffenden Register entsprechenden Teilstück finden werden. Im dargestellten Beispiel nach Fig. 1, 3 und 4 ist eine Reihe von fünf Teilstücken 39,40, 41,-S und 43 gezeigt. wovon 41.
- S und 4-3 als Beispiele der gewöhnlichen, ungeänderten Teilstücke betrachtet werden können, deren
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Das Teilstück 40 mündet in das nächst grössere Teilstück 47. Die kleineren Teilstücke besitzen die dicksten Wände, weil die in ihnen stattfindenden Schwingungen die stärksten sind. Die Wände des Teil-
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Mündung des letzten Teilstückes 4. 3 führt unmittelbar in das engere Ende des besonderen Schalltrichters 45.
In den meisten Fällen genügen fünf Teilstücke zur Wiedergabe eines ganzen Orchesters : doch kann diese Zahl bis auf sieben erhöht werden.
Jedes Teilstiiek besteht aus einem kastenförmigen Gebilde von quadratischem Querschnitt, dessen
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den ungeänderten Teilstücken befindet. Es ist ersichtlich, dass die Eintrittsöffnnng für die mechanische Kehle 40 durch die Austrittsöffnung des TeilstÜckes. 39 gebildet wird. Dieses Teiistück bildet bei 50 einen Absatz, hinter dem ein dünnes Luftpolster an der der Austiittsüffnnung der Kehle gegenüberliegenden
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Teilstücke ähnlich gebaut, mit der Ausnahme, dass der obere Teil der Begrenzung der mechanischen Kehle durch eine Gaumenplatte 46, Fig. 3 und a, gebildet ist. Diese Platte 46 besitzt entsprechend den Kanten 44 der ungeänderten Teilstücke eine gleichartig abgerundete Kante 47.
Die genaue Stellung der Gaumenplatte 46 wird auf dem Einstellwege ermittelt, da ihre Stellung in gewissem Masse die wiederzugebenden Töne beeinflusst. Die Vorderkante 47 Überragt die anderen drei Kanten der Austrittsöffnung um etwas.
Durch Versuche wurde festgestellt, dass die Anwendung einer oder mehrerer solcher mechanischer
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werden, so dass die wiedergegebenen Töne in ähnlicher Weise wie die Töne der menschlichen Stimme beim Singen mit Wiedertönen im Gaumen des Mundes verändert werden können.
Fig. 6 bis 10 zeigen eine Ausführungsform des besonderen Schalltrichters. Derselbe besitzt vier konkave Wände und in der Hauptsache die Form einer Hälfte eines Violinkörpers mit Ausbauchung auf der oberen und unteren Seite und ist ans wiedertönendem Holz, z. B. jenem der Pechtanne, hergestellt.
Er erweitert sich allmählich vom Ende 52 gegen die : Mündung 53, was ein allmähliches Vermehren des Tones bewirkt. Die konkaven, vertikalen Wände 54 und die konkave Decke und Boden 55 verdichten
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geeigneter Weise darin in Stellung befestigt.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Schalleiter für Apparate zur Wiedergabe von Tönen, der aus mehreren der Grösse nach zunehmenden Teilstücken mit flachen Wänden besteht, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber jeder Wand eines
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