AT89431B - Schalleiter für Apparate zur Wiedergabe von Tönen. - Google Patents

Schalleiter für Apparate zur Wiedergabe von Tönen.

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AT89431B
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Description


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  Schalleiter für   Apparate zur Wiedergabe von Tonen.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat zur Wiedergabe akustischer Schallaufzeichnungen. welcher Apparat eine derartige Verstärkung schwacher, von einer Membran erzeugter Tonschwingungen 
 EMI1.1 
 wiedergegeben werden, welche zur   getreuen   Wiedergabe der Toneigenschaften der zur Originalaufnahme verwendeten Stimmen oder Instrumente erforderlich sind. 



   Zu diesem Zweck besitzt der Schallwiedergabeapparat   gemäss   der Erfindung eine Schallver- 
 EMI1.2 
   liegende Sehwingwand   bildet, eine fünfte, offene Seite der anderen offenen Seite   anliegt, um   die Schallwellen austreten zu   lassen und eme sechste   Seite, eine der letztgenannten, offenen Seite gegenüberliegende   Sehwingwand   bildet. Hiebei ist zwischen der Eintrittsöffnung der mechanischen Kehle und der   anliegenden, der Austrittsöffnung gegenüber   liegenden Wand ein Absatz   vorgesehen, so dass   an dieser 
 EMI1.3 
 Gaumenplatte angeordnet.

   Gemäss der Erfindung ist der vorliegende   Schallwiedergabeapparat ferner mit   einem, einen im allgemeinen vieleckigen Querschnitt aufweisenden Schallttichter mit festen Wänden versehen, dessen   Innenflächen   konkav sind und von einer verhältnismässig kleinen Eintrittsölinung nach aussen im Querschnitt zunehmen. 
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 und einige weitere Ausführungsteile von Einzelheiten. 



   Fig. 1   ist ein Aufriss   eines   Schallwiedergabeapparates gemäss der Erfindung, wobei ein Teil   des Gehäuses   im Schnitt   dargestellt ist. Fig. 2 ist ein   teilweiser Grundriss des Apparates nach   Fig.   1. fui   ist ein lotrechter Mittel-Längsschnitt durch den Schallarm und die Tonverstärkungseinrichtung. Fig. 4 
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 mechanischen Kehle verwendeten Gaumenplatte. Fig. 6 bis 10 sind verschiedene Ansichten einer Ausführungsformen eines Schalltrichters. 



   Der Schaltkasten 30,   Fig. l und 2. trägt   in bekannter Weise die Schallplattenscheibe. welche auf dem Kasten drehbar, angeordnet und zur   Aufnahme   der Schallplatte 32 in üblicher Weise eingerichtet 
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 mit der in der Schalldose 36   angeordneten   Membran   3J verbunden. Der am   freien Ende die   Schalldose   tragende Arm   j7 ist in   dem am Sehallkasten 30 befestigten Lagerring 38 schwingbar gelagert und, die Tonsehwingungen gehen vom Schallarm in die Schallverstärkungseinrichtung durch die mechanische Kehle und endlich in den Schalltrichter, von wo die in üblicher Weise austreten. 



   Die bisherigen Apparate zur Verstärkung der Tonschwingungen benützen sämtlich den Schalltrichter eines trompetenartigen Musikinstrumentes, wobei eine in Schwingung befindliche Luftsäule 
 EMI1.7 
 

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 EMI2.1 
 sieh der   charakteristische Trompeten-oder   Hornton. Es ist ersichtlich, dass diese falsche, bisher bei Ton-   wiedergabemaschinen angewandte Tonverstärkungsmethode nicht   auf eine getreue Wiedergabe der Toneigenschaften von Stimmen oder Instrumenten, wie sie auf den Tonträgern aufgezeichnet sind. hinzielen. sondern bei dieser Methode erhalten die Stimmen und Instrumente etwas Tromeptenartiges. 



   Bei dem   vorliegenden Tonverstärkungsapparat   sind die sich fortlaufend erweiternden. meistens runden Schalltrichter umgangen und kommt dafür eine Reihe kastenartiger Teilstücke, wie in   Fi".   1. 3 und 4 gezeigt, zur Anwendung. Diese Teilstücke sind in geeigneter, relativer Stellung zu einander angeordnet. so dass die   Grundschwingungen   aller   Orehesterinstrmnente,   deren Töne wiedergegeben werden. hiedurch vermehrt und im richtigen   Verhältnis   zueinander abgegeben werden,   um     alle Töne aller   zur   Tonaufzeichnungen   benutzten Instrumente harmonisch und voll wiederzugeben. 



   Obwohl   schon ein einziges Teilstüek,   besonders mit dem später beschrichenen Schalltrichter mit 
 EMI2.2 
 ziehen, so dass alle. zu je einem   der verschiedenen Register, wie Sopran, Alt. Tenor   und Bass gehörenden Töne oder Laute ein dem betreffenden Register   entsprechenden   Teilstück finden werden. Im dargestellten Beispiel nach Fig. 1, 3 und 4 ist eine Reihe von fünf Teilstücken 39,40,   41,-S und 43 gezeigt. wovon 41.   



    - S und 4-3   als Beispiele der gewöhnlichen, ungeänderten Teilstücke betrachtet werden können, deren 
 EMI2.3 
 



   Das   Teilstück 40 mündet   in das nächst grössere   Teilstück 47.   Die kleineren Teilstücke besitzen die dicksten Wände, weil die in ihnen stattfindenden Schwingungen die   stärksten sind. Die Wände des Teil-   
 EMI2.4 
 Mündung des letzten Teilstückes 4. 3 führt unmittelbar in das engere Ende des besonderen Schalltrichters 45. 



   In den meisten Fällen genügen fünf Teilstücke zur Wiedergabe eines ganzen Orchesters : doch kann diese Zahl bis auf sieben erhöht werden. 



   Jedes Teilstiiek besteht aus einem kastenförmigen Gebilde von   quadratischem Querschnitt, dessen   
 EMI2.5 
 den ungeänderten Teilstücken befindet. Es ist ersichtlich, dass die   Eintrittsöffnnng für   die mechanische Kehle 40 durch die Austrittsöffnung des   TeilstÜckes. 39 gebildet   wird. Dieses   Teiistück bildet   bei 50 einen Absatz, hinter dem ein dünnes Luftpolster an der der   Austiittsüffnnung   der Kehle gegenüberliegenden 
 EMI2.6 
 Teilstücke ähnlich gebaut, mit der Ausnahme, dass der obere Teil der Begrenzung der mechanischen Kehle durch eine Gaumenplatte 46,   Fig. 3 und a, gebildet   ist. Diese Platte 46 besitzt entsprechend den Kanten 44 der ungeänderten   Teilstücke   eine gleichartig abgerundete Kante 47.

   Die genaue Stellung der Gaumenplatte 46 wird auf dem Einstellwege ermittelt, da ihre Stellung   in gewissem Masse   die wiederzugebenden Töne beeinflusst. Die Vorderkante   47 Überragt   die anderen drei Kanten der Austrittsöffnung   um   etwas. 



   Durch Versuche wurde festgestellt, dass die Anwendung einer oder mehrerer solcher mechanischer 
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 werden, so dass die wiedergegebenen Töne in ähnlicher Weise wie die Töne der   menschlichen   Stimme beim Singen mit Wiedertönen im Gaumen des Mundes verändert werden können. 



   Fig. 6 bis 10   zeigen eine Ausführungsform   des besonderen Schalltrichters. Derselbe besitzt vier konkave Wände und in der Hauptsache die Form einer Hälfte eines Violinkörpers mit Ausbauchung auf der oberen und unteren Seite und ist ans wiedertönendem Holz, z. B. jenem der Pechtanne, hergestellt. 



  Er erweitert sich allmählich vom Ende 52 gegen die   : Mündung 53, was   ein allmähliches Vermehren des Tones bewirkt. Die konkaven, vertikalen Wände 54 und die konkave Decke und Boden 55 verdichten 
 EMI2.8 
 

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 EMI3.1 
 geeigneter Weise darin in Stellung befestigt. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Schalleiter für Apparate zur Wiedergabe von Tönen, der aus mehreren der Grösse nach zunehmenden   Teilstücken   mit flachen Wänden besteht, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber jeder Wand eines 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. 2. Schalleiter nach Anspruch l. bei welchem ein oder mehrere Teilstücke winkling xi den andern, Teilstücken angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalleiter im rechten Winkel abgebogene. kastenartige Teilstücke mit drei Paar gleichen und zu einander parallelen Seitenwänden enthält, von welchen ein Paar aus undurchbrochenen Schwingwänden besteht, eine Seite des anderen Paares der Seitenwände eine Öffnung zur Aufnahme der Schallwellen von dem vorhergehenden Teilstücke besitzt, deren Grösse der Form des vorhergehenden Teilstückes entspricht und die andere Seite dieses Paares eine dem Schalleintritte gegenüber liegende Sehwingwand bildet,
    während von dem dritten Paar die eine EMI3.3 nachfolgenden Teilstücke zu ermöglichen und die andere Seite eine undurchbrochene Schwingwand bildet.
    3. Schalleiter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Eintrittsöffnung in dem winkelförmigen Teilstück an der Wand. die der Austrittsöffnung gegenüberliegt. ein Absatz (50) vor- gesehen ist. so dass an dieser Wand ein dünnes Luftpolster gebildet wird.
    4. Sehalleiter nach den Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, dass eine einstellbare Platte EMI3.4 gekennzeichnet, dass die beiden anderen gegenüberliegenden Wände des Sehalltrichters eine Ausbuchtung besitzen, älnlich wie der Oberteil und der Boden einer Violine, welche Ausbnchtung sich von der engeren xu der weiteren Seite des Schalltrichters erstreckt.
AT89431D 1915-03-11 1915-03-11 Schalleiter für Apparate zur Wiedergabe von Tönen. AT89431B (de)

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