AT8879B - Verfahren zur Vorrichtung zur ununterbrochenen Extraction von Gerbmaterialien. - Google Patents

Verfahren zur Vorrichtung zur ununterbrochenen Extraction von Gerbmaterialien.

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AT8879B
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broth
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Georg Ferdinand Boegel
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Georg Ferdinand Boegel
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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Apparat besteht im wesentlichen aus einer stehenden, nach unten sich erweiternden, unmittelbar über dem Boden   mit AustrittsöSnungen a   versehenen Siebtrommel b, deren hohle Achse c im mittleren Theil perforiert ist und die durch eine auf der Achse   büfestigtfl Riemscheibe   d in Umdrehung versetzt werden kann. Die Achse c wird von einem Siebcylinder f umgeben, dessen   obérer teil   bis auf Schlitze g geschlossen ist und zur Aufnahme der durch die Schnecke   zu   zugeführten Gerbmittel und Brühe dient. Umgeben wird die Trommel b von einem feststehenden Behälter i, der im vorliegenden Falle 
 EMI2.1 
 nach der   Transportschnecke h, bezw.   der Achse c führen.

   Letztere ist durch eine Zwischenwand in   Höhe   des Bodens    <    in zwei   Räume   getrennt, von denen der obere durch 
 EMI2.2 
 speisten Schale   Il'zugeführt wird.   



   Im zweiten Falle, beim Extrahieren   schwerer löslicher Gerbmittel. gestaltet   sich das   Verfahren folgendermassen : Man   bringt die zerkleinerten Gerbematerialien in mehrere 
 EMI2.3 
 wo sie gleichfalls durch die darin befindliche Gerbmittelschichte geschleudert wird und so fort bis zur letzten Centrifuge. Von hier gelangt die Brühe, je nachdem man mit voll-   ständiger oder halber Überleitung   arbeitet, in die Ablaufleitung oder zur Hälfte in die   Abtauflcitung   zur   Hälfte   in die letzte   Centrifuge zurück.

   Auf diese Weise kann eine sehr   intensive Extraction erreicht werden, ohne dass die Gerbstoffe in der geringsten Weise dabei zerstört werden. 
 EMI2.4 
 in zur vorigen Figur rechtwinkliger Ansicht dargestellte Apparat und zwar ist beispiels-   weise ein solcher mit vier Centnfugen gewählt.   
 EMI2.5 
 der   extrahierten Gerbemittel   und zum Füllen mit frischen Gerbmitteln bereitstoht. Auf diese Weise können die einzelnen zentrifugen der Reihe nach gefüllt werden, ohne dass   im Hetriehe eine längere Unterbrechung,   als die für die Umschaltung erforderliche, eintritt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur ununterbrochenen Extra@@@n von Gerbmaterialien, dadurch gekenn- EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
    2. Eine Ausführungsform des im Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens, darin bestehend, dass die herabsinkende Gerbmittelschicht in verschiedenen Höhen mit allmählich schwächeren Brühen und zuletzt mit Wasser behandelt wird, wobei die durch jede Schichte, mit Ausnahme der obersten, getriebene Brühe auf die Höhe der darüberliegenden Schichte gehoben und durch dieselbe getrieben wird.
    3. Das im Anspruch 1 und 2 gekennzeichnete Verfahren, sofern es sich um die Extraction schwerer löslicher Gerbmaterialien handelt, dahin abgeändert, dass die zu extrahierenden Gerbmittel in einer Reihe beliebig hintereinander zu schaltender Centrifugen in der ersten, welche zweckmässig die am meisten ausgelaugten Gerbmittel enthält, mit Wasser, in jeder folgenden aber mit der durch die vorhergehende Centrifuge und deren Gerbmittelinhalt geschleuderten Flüssigkeit behandelt werden.
    4. Das im Anspruch 3 gekennzeichnete Verfahren behufs intensiverer Auslaugung der Gerbmatcrialicn in den einzelnen Centrifugen dahin abgeändert, dass nicht der gesamte Inhalt jeder Centrifuge nach der folgenden gefördert wird, sondern nur ein EMI3.2 5. Zur Ausführung des im Anspruch 2 gekennzeichneten Verfahrens eine Vorrichtung, bestehend aus einem in mehrere übereinander liegende Abtheilungen getheilten.
    zum getrennten Auffangen der durchgeschleuderten Brühe dienenden Behälter (i) mit drehbar darin angeordneter, nach unten sich erweiternder Siebtrommel (b) mit oberer Füll-und unterer Entleerungsöffnung sowie hohler, den Abtheilungen entsprechend perfor@erter Achse (c), welche zweckmässig in mittlerer Höhe durch eine horizontale Wand in zwei Räume getrennt ist, um das Zuführen verschieden starker Extractionsflüssigkeit zu er- möglichen.
    6. Zur Ausführung des im Anspruch 3 gekennzeichneten Verfahrens eine Vorrichtung. EMI3.3
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