AT88598B - Reihenschlußkollektormaschine. - Google Patents

Reihenschlußkollektormaschine.

Info

Publication number
AT88598B
AT88598B AT88598DA AT88598B AT 88598 B AT88598 B AT 88598B AT 88598D A AT88598D A AT 88598DA AT 88598 B AT88598 B AT 88598B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
winding
slots
compensation
turns
field
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bergmann Elektricitaet Ag
Filing date
Publication date
Application filed by Bergmann Elektricitaet Ag filed Critical Bergmann Elektricitaet Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT88598B publication Critical patent/AT88598B/de

Links

Landscapes

  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    ReihenschlusskolIektormaschine.   



   Wenn man bei einer   Wechselstromreihenschlusskollektormaschine   die Feldwicklung und die Kompensationswicklung gleichmässig über den Umfang verteilt, so treten, da die beiden
Wicklungen senkrecht zueinander liegen müssen, in einem Teil der Nuten Ströme gleicher
Richtung, in einem anderen Teile Ströme entgegengesetzter Richtung auf. Soweit die gesamte
Feldstromstärke und die gesamte Kompensationsstromstärke in den einzelnen Nuten einander gleich sind, hebt sich für die Nuten mit entgegengesetzter Stromrichtung dabei die Wirkung der beiden Wicklungen nach aussen vollkommen auf. Es ist demgemäss auch bereits vorgeschlagen worden, diese Wicklungsteile mit entgegengesetzter Stromrichtung vollkommen fort zu lassen und die beiden Wicklungen zu einer gemeinschaftlichen, zu beiden geneigten
Wicklung zusammen zu fassen.

   Alsdann ist aber die Maschine nur für eine Drehrichtung brauchbar, oder es muss, um sie für beide Drehrichtungen verwenden zu können, eine zweite entsprechende kombinierte Wicklung angebracht werden und jeweils nach der gewünschten Drehrichtung die eine oder die andere der beiden Wicklungen eingeschaltet werden. Um die Drehrichtung zu wechseln, ist also eine Wicklungsumschaltung erforderlich. Ausserdem ergibt die unsymmetrische Wicklungsausführung komplizierte Wickelköpfe, die praktisch ausserordentlich ungünstig sind. 



   Alle diese Schwierigkeiten worden durch eine Wicklungsausführung entsprechend der Erfindung auf einfachste Weise behoben. Die Feldwicklung wird darnach nur über einen Teil der von der Kompensationswicklung besetzten Nuten verteilt. und zwar derart gleichmässig, dass für jeden Pol so viele Nuten mit entgegengesetzter Stromrichtung in den Feldund Kompensationswindungen vorhanden sind als einfach belegte Nuten, während zugleich die Differenz zwischen der Zahl der Feldwindungen und der Kompensationswindungen in den doppelt belegten Nuten der Zahl der Kompensationswindungen in den einfach belegten Nuten entspricht.

   Auf diese Weise lässt sich ohne weiteres eine symmetrische Wicklungsanordnung erzielen, die für beide Drehrichtungen brauchbar ist, so dass die Umsteuerung einfach durch Verschiebung der Bürsten vorgenommen werden kann, ohne dass eine Umschaltung von Wicklungsteilen erforderlich ist. Auch wickeltechnisch ist die neue Wicklungsanordnung sehr günstig, da sie kurze und einfache Wickelköpfe liefert. 



   In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung näher erläutert und zugleich in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht. 



   In Fig. i ist angenommen, dass auf jeden Pol sechs Nuten 2,3,   4,   5, 6,7 bzw.   8,     9,   10, 11, 12, 13 entfallen. Von diesen sechs Nuten sind zwei, nämlich 2,7 bzw. 8. 13 nur mit einer Kompensationswindung belegt, während die übrigen vier 3, 4, 5, 6 bzw. 9, 10, 11, 12 neben der Kompensationswindung noch zwei Feldwindungen enthalten. 



  Bei zweien 3,   4   bzw. 9, 10 dieser doppelt belegten Nuten ist dabei die Stromrichtung in den Kompensationswindungen entgegengesetzt der Stromrichtung in den Feldwindungen. Die eine Feldwindung wird demgemäss in ihrer Wirkung durch eine Kompensationswindung aufgehoben und diese beiden Windungen können darnach einfach weggelassen werden. So gelangt man zu der Wicklungsanordnung nach Fig. 2, wonach von den auf einen   Pol ent-   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 mit einer Windung belegt sind. 



   Fig. 3 gibt die in der Fig. i veranschaulichte Wicklungsanordnung für die entgegengesetzte Drehrichtung wieder. Es ist dabei nichts weiter geändert, als dass die Feldwicklung 
 EMI2.2 
 doppelt belegten Nuten 3,   4, 5,   6 bzw. 9, 10, 11, 12 die Stromrichtung in den Feld-und Kompensationswindungen entgegengesetzt, so dass diese sich teilweise aufheben. Lässt man alsdann wieder in jeder Nut die Windungen mit entgegengesetzter Stromrichtung weg, so erhält man eine Wicklungsordnung entsprechend der Fig. 4. 



   Vergleicht man die Fig. 2 und 4 miteinander, so ersieht man ohne weiteres, dass die Wicklungsanordnung in beiden Fällen genau die gleiche ist, jedoch in bezug auf die mit + und-bezeichneten Bürsten verschoben. Man kann also von der Fig. 2 ausgehend zur Fig. 4 gelangen, indem man einfach die Bürsten entsprechend verschiebt. Daraus ergibt sich, dass die Maschine ohne Umschaltung der Feldwicklung einfach so umgesteuert werden kann, dass man die Bürsten von den Stellungen   x   aus nach der einen oder anderen Richtung um zwei Nuten verschiebt. 



   Die so erhaltene Wicklung ist in wickeltechnischer Beziehung ausserordentlich günstig. 



  Sie bildet eine ganz gewöhnliche einachsige Wicklung, wie sie z. B. bei Einphasengeneratoren 
 EMI2.3 
 weiden. Man spart auf die Weise sehr viel Kupfer und ausserdem wird die Raumausnutzung in axialer Richtung verbessert, was besonders bei Bahnmotoren, bei denen immer die Gesamtbreite vorgeschrieben ist, wesentliche Bedeutung hat. 



   Eine Geschwindigkeitsregelung durch Bürstenverschiebung ist bei dieser Wicklungsordnung nur in engen Grenzen möglich, da die Bürsten nicht über die benachbarten Nuten hinweggeschoben werden dürfen, also nur ein geringer Verschiebungsbereich zur Verfilgung steht. Dieser Verschiebungsbereich lässt sich ab erin einfacher Weise vergrössern, indem man je zwei Nuten 2, 3 und 4, 5 bzw.   8,   9 und 10 11 mit einer Windung zu einer grösseren Nut mit zwei Windungen zusammenfasst, wie dies die Fig. 6 zeigt. An die Stelle der einfach 
 EMI2.4 
 



   Die Kompensationswicklung braucht nicht über alle Nuten gleichmässig verteilt zu sein, wie dies bisher angenommen wurde. So kann z. B. eine Anordnung nach Fig. 7 in 
 EMI2.5 
 dass die äusseren Nuten 5, 6, 8, 9 bzw. 12, 13, 1, 2 je zwei Feldwindungen aufweisen, die mittleren 7, 14 dagegen drei. Durch Weglassen der entgegengesetzte Ströme führenden Windungen in den einzelnen Nuten erhält man daraus eine Wicklungsordnung nach Fig. 8, bei der für jeden Pol vier Nuten eine und drei Nuten drei Windungen enthalten. 



   Eine weitere   Abänderungsmöglichkeit   bringt die Fig. 9 zum Ausdruck. Es sind darnach in den nur mit Kompensationswindungen belegten Nuten weniger Kompensationswindungen enthalten als in den gleichzeitig mit Feldwindungen belegten Nuten. Dabei ist wieder angenommen, dass zu jedem Pol sechs Nuten 2, 3, 4, 5, 6,7 bzw. 8, 9, 10, 11, 12, 13 gehören. Von diesen sind die äusseren 2,7 bzw.   8,   13 mit je einer Kompensationswindung belegt, während die übrigen neben drei Feldwindungen je zwei Kompensationswindungen aufweisen.

   Beim Weglassen der einander entgegenwirkenden Windungen jeder Nut ergibt sich daraus die Wicklungsanordnung der Fig.   10,   die sich von der früheren der Fig. 2 oder Fig. 4 nur dadurch unterscheidet, dass die beiden mittleren Nuten   3,     4   bzw. 9, 10 für jeden Pol mit fünf Windungen belegt sind. 



   Schliesslich kann es noch nicht in   Betracht kommen, dass   die Achse der Kompensations- 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Nuten 8, 9,10, 11, 12, 13,14 andrerseits gleichgerichtete Kompensationsströme führen, während die Feldwicklung auf die Nuten 6,7,   8,   9, 10 bzw. 13, 14, 1, 2,3 verteilt ist. 



  Diese Wicklungsanordnung vereinfacht sich, wenn man wieder die Windungen mit entgegengesetzter Stromrichtung in den einzelnen Nuten weglässt, entsprechend Fig. 12. Sie hat den Vorteil, dass das Hauptfeld für die Kommutierung ausgenutzt werden kann und sich infolgedessen die Anbringung besonderer Wendepole erübrigt. 



   Fig. 13 gibt ein Bild der Gesamtmaschine mit einer Wicklungsanordnung nach Fig. 5 bei zweipoliger Ausführung. Die Nuten sind darin in genauer Übereinstimmung mit der Fig. 5 durch die Ziffern i bis   12   bezeichnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Reihenschlusskollektormaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldwicklung über einen Teil (3, 4, 5, 6,9, 10,11, 12) der von der Kompensationswicklung besetzten Nuten gleichmässig verteilt ist, wobei die Differenz zwischen der Zahl der Feldwindungen und der 
 EMI3.1 
 entgegengesetzter Stromrichtung in den Feld-und Kompensationswindungen vorhanden sind, als einfach belegte Nuten (2, 7 bzw.   8,   13), wobei gegebenenfalls die in den gleichen Nuten   (3,   4 bzw. 9, 10) liegenden Leiter von entgegengesetzter Stromrichtung weggelassen werden (Fig. i bis 4).

Claims (1)

  1. Reihenschlusskollektormaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Nuten mit Windungen gleicher Stromrichtung zu grösseren Nuten zusammengefasst werden (Fig. 6).
AT88598D 1918-09-14 Reihenschlußkollektormaschine. AT88598B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88598B true AT88598B (de) 1922-05-26

Family

ID=1340

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88598D AT88598B (de) 1918-09-14 Reihenschlußkollektormaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88598B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3546226C2 (de)
DE2030663A1 (de) Hall Motor
AT88598B (de) Reihenschlußkollektormaschine.
DE1438568B2 (de) Wicklungsanordnung fuer einen polumschaltbaren einphasen wechselstrommotor
DE942703C (de) Polumschaltbarer Einphasenmotor
DE310906C (de)
AT45457B (de) Wechselstrom-Induktionsmotor.
DE435656C (de) Einrichtung zur Umsteuerung von Drehstrom-Reihenschlusskommutatormotoren mit Zwischentransformator
DE358963C (de) Umlaufende elektrische Kommutatormaschine mit Trommelanker
DE760637C (de) Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleich-und Wechselstromkommutatormaschinen
DE670277C (de) Polumschaltbare Zweischichtwicklung fuer das Polzahlverhaeltnis 3:4
AT89711B (de) Anordnung zum Steuern von Motoren.
AT92485B (de) Als Wechselstrommotor mit Kommutator ausgebildete Kraftübertragungskupplung nach dem Induktionstypus.
AT37750B (de) Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von Induktionsmotoren.
AT202643B (de) Stator für einen Einphaseninduktionsmotor
DE163869C (de)
AT47323B (de) Wicklungsanordnung für durch Änderung der Poizahl von n . 8 auf n . 6 Pole zu regelnde Wechselstrommotoren.
AT46803B (de) Mehrphasiger Induktionsmotor.
AT73207B (de) Einrichtung zur Polumschaltung von an Dreiphasennetzen angeschlossenen Mehrphasenmotoren.
DE560483C (de) Anordnung an stromwendenden elektrischen Maschinen
AT229962B (de) Induktionsmaschine änderbarer Drehzahl
AT79947B (de) Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen mit schnell veränderlichem Felde.
DE865613C (de) Gleich- oder Wechselstromkommutatormaschine, an der ein guenstiger Stromverlauf in den kommutierenden Spulen durch in den kommu-tierenden Kreis eingeschaltete Induktivitaeten erzwungen ist
DE385878C (de) Selbstregelnde Gleichstrommaschine veraenderlicher Drehzahl mit bewickelten Haupt- und Hilfspolen und zwischen diesen befindlichen Haupt- und Hilfsbuersten
AT46911B (de) Wicklung für Gleichstrommaschinen.