AT88349B - Gärverfahren. - Google Patents

Gärverfahren.

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AT88349B
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  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gärverfahren. 



   Den Gegenstand des Patentes Nr. 82838 bildet ein Verfahren zur Beseitigung der Karbonathärte des Wassers ; insbesondere für Extraktionszwecke bzw. zur Verbesserung der Extrakte für die Gärungsindustrie, das durch den Zusatz von Aluminiumsulfat, Ferrisulfat oder anderen zur Bildung von Alaunen befähigten Sulfaten dreiwertiger Metalle gekennzeichnet ist. 



   Statt das zur Extraktion bestimmte Wasser, wie beispielsweise das Maisch-, Zubrüh-und Anschwänzwasser der Bierbrauerei oder das Diffusionswasser der Zuckerfabrikation in dieser Weise zu behandeln, kann es für die Zwecke der Gärungsindustrie unter Umständen auch vorteilhaft sein, die bezeichneten Salze erst den zu vergärenden Extrakten zuzusetzen. So kann beispielsweise in der Melassehefefabrikation die Milchsäure vollständig durch Aluminiumsulfat ersetzt werden, das gleichzeitig als Bakteriengift wirkt, ohne die Hefe zu schädigen. Ebenso können die Salze auch als Zusätze zu der Getreidemaische oder Würze der Bier-, Spiritus-oder Hefefabrikation Verwendung finden.

   Wenn es sich in diesen Fällen nicht bloss um die Umsetzung schädlich wirkender Bestandteile des Wassers handelt, die Zusätze vielmehr gleichzeitig als Antiseptika wirken sollen, muss die angewendete Menge natürlich vermehrt werden. 



   Es hat sich herausgestellt, dass das Aluminiumsulfat und Sulfate anderer zur Alaunbildung befähigter dreiwertiger Metalle im Gärungsgewerbe allgemein und überall die neben oder an Stelle der Milchsäure verwendete Schwefelsäure zu ersetzen vermögen. Diese Sulfate sind der Schwefelsäure in der physiologischen Wirkung gleichwertig und darin überlegen, dass sie die Hefe weniger   schädigen   als die Schwefelsäure und ihre in Gärungsflüssigkeiten fast stets auftretenden Reduktionsstufen. Ein Kilo Aluminiumsulfat entspricht ungefähr der gleichen Gewichtsmenge englischer Schwefelsäure. 



   Es ist bereits versucht worden, Hauptmaischen der Spiritusfabrikation zur Verhinderung von Nebengärungen Zinksulfat, Zinkchlorid oder Mischungen beider oder eines dieser Salze mit Zinknitrat oder Alaun zuzusetzen   (Österr. PriviI. 48/4167).   Diesem Vorschlag liegt die Idee zugrunde, als Antiseptikum ein Zinksalz zu verwenden, wie ja auch daraus hervorgeht, dass Aluminiumsulfat, wahlweise mit Zinknitrat, nur neben Zinksulfat oder Zinkchlorid oder einem Gemisch dieser beiden Salze für geeignet gehalten wurde, zur Erzielung einer reinen Gärung beizutragen. Dass Aluminiumsulfat und Sulfate anderer zur Bildung von Alaunen befähigter dreiwertiger Metalle die Schwefelsäure als Antiseptikum im Gärungsgewerbe zu ersetzen vermögen, war hierdurch keineswegs nahegelegt. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Gärverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die neben oder an Stelle von Milchsäure verwendete Schwefelsäure ganz oder teilweise durch Aluminiumsulfat oder Sulfate anderer zur Alaunbildung befähigter dreiwertiger Metalle ersetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88349D 1914-06-04 1914-06-04 Gärverfahren. AT88349B (de)

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