AT88086B - Verfahren zur Verwertung von Haus- und gewerblichem Müll. - Google Patents

Verfahren zur Verwertung von Haus- und gewerblichem Müll.

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  Verfahren zur Verwertung von   Haus- und gewerblichem Müll.   



   Gemäss der Erfindung wird für die Herstellung eines der Schlackenwolle ähnlichen Produktes Haus-oder gewerblicher Müll in der Weise nutzbar gemacht, dass nur der Feinmüll, d. h. die feinen Aschenbestandteile des Mülls niedergeschmolzen werden und sodann die abfliessende Silikatmasse in an sich bekannter Weise einem unter Pressdruck stehenden Dampf-oder Heissluftstrom derart ausgesetzt wird, dass filz-oder watteartig sich vereinigende Fäden entstehen. 



  Die bei dieser   Umwandlung   der   geschmolzenen   Massen sich bildenden   tropfenförmigen   Schlackenkörper werden hierbei in ebenfalls an sich bekannter Weise dadurch ausgeschieden, dass die Fäden gegen gitter-oder rostartige   Flächen   geblasen werden. Die Vorteile der gesonderten Behandlung des Feinmülls sind bereits aus der osteo. Patentschrift Nr. 64813 bekannt geworden. Wie in dieser   Patentschritt auseinandergesetzt mird, verursachen   die gröberen Bestandteile, wie Steine, Knochen, keramische   bcherben     usw.   nicht nur ein Zusammenbacken der Masse im Ofen, sondern bedingen auch eine höhere Glut.

   Um diesen Übelstand zu vermeiden, wird die Scheidung in
Grobes und Feines mittels einer Siebtrommel oder ähnlichen Ausscheidungsvorrichtung vorgenommen, die leinen Teile   gesondert angefangen   und zu Briketts verpresst, die im Gebläseofen geschmolzen werden, worauf die gebildete Silikatmasse zu Kunststeinen u. dgl. weiterverarbeitet wird. 



   In   ähnlicher Weise   arbeitet das vorliegende Verfahren, nur wird die abfliessende Silikatschlacke erfindungsgemäss in anderer Weise weiter verarbeitet, da das Verfahren auf Gewinnung anderer Produkte abzielt. 



   Für die Durchführung des Verfahrens bedient man sich zweckmässig eines schachtofenartigen   Aufbaues, desben S'hmelzraum der Feinmüll, gegebenenfalls   nach vorheriger Brikettierung, zugeführt wird, wobei das   Niederschmelzen nach   dem bekannten Reduktionsvorgang unter Ausscheiden des im   Feinmüll   etwa enthaltenen Eisens stattfinden kann. Zwecks Ausscheidung der bei der Fadenbildung entstehenden kleinen   Schlackenkörner   werden die Fäden gegen gitteroder rostartige Flächen geblasen, so dass nur die Fäden an diesen Flächen in Form eines Flors hängenbleiben, die harten Schlackentropfen dagegen   niederfallen.   Das so gewonnene filz-oder watteartige Produkt kann, wie die bekannte Schlackenwolle, verschiedenen Zwecken dienen, z.

   B. als Umhüllung ;,- oder Isolierungsmittel für Dampirohre, Dampfzylinder, Wasserleitungsrohre usw., zur Herstellung von Isolierschichten für Keller,   Bretterfussböden,   für die Zwecke der Papier-und Wattefabrikation u. dgl. Wesentlich für die Erfindung ist, wie bereits erwähnt, dass lediglich die feinen Aschenbestandteile des Mülls in der angegebenen Weise behandelt bzw. verarbeitet werden,   während   das bei der Sichtung verbleibende   Grobmüll wieder   anderen bekannten 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH :.
    Verfahren zur Verwertung von Haus-und gewerblichem Müll, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Niederschmelzen der feinen Aschenbestandteile des Mülls sich ergebende abfliessende Silikatmasse in an sich bekannter Weise durch unter Pressdruck stehenden Dampf-oder Heissluftstrom in ein aus filz-oder watteartig vereinigten Fäden bestehendes, der Schlackenwolle ähnliches Produkt überführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88086D 1915-08-30 1916-12-11 Verfahren zur Verwertung von Haus- und gewerblichem Müll. AT88086B (de)

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