AT86870B - Arbeitsklaue für Arm- und Handamputierte. - Google Patents

Arbeitsklaue für Arm- und Handamputierte.

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AT86870B
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Austria
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claw
arm
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belt
slot
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Alfred Thiele
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Alfred Thiele
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


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   Die bekannten Arbeitsklauen für Arm-und Handamputierte sind Klauen im wahren Sinne des Wortes, weil sie zangenartige Metallkörper darstellen, die trotzdem, dass sie gefüttert sein können, einen starren Angriff ergeben. Dadurch leiden aber die erfassten Gegenstände, so dass es z. B. in der Landwirtschaft nicht möglich ist, dass ein Arbeiter mit gesunder Hand das Gerät oder Werkzeug benutzt, welches vorher einem Armamputierten zur Arbeit diente, weil durch das Erfassen des Stieles, eines Gerätes oder Werkzeuges mit der Arbeitsklaue der Holzstiel abgescheuert wird, so dass er rauh wird und Splitter und Schiefer aufweist, die in der menschlichen Hand störend bei der Arbeit wirken müssen. 



  Diesem Übelstand hilft die neue Klaue ab und dabei ermöglicht sie es, einen starken aber auch einen feinen Gegenstand, beispielsweise einmal einen Stiel der Sense, das andere Mal eine Schnur zum Binden der Garben leicht und fest zu erfassen. Dabei ergibt sich beim Halten des Stieles noch der Vorteil, dass der Stiel sich, während er gehalten wird, noch drehen und seitlich bewegen kann. Eine Beschädigung des Stieles kann nicht eintreten, weil er nicht starr, sondern elastisch und dennoch fest in der Klaue gehalten ist. 



   In der Zeichnung ist die Arbeitsklaue in Fig. i in Vorderansicht zur Hälfte im Schnitt und in Fig. 2 von der Seite gesehen dargestellt. 



   An einem hülsenförmigen Träger a, der in eine, am Arm angeordnete Hülse gesteckt wird, sitzt zu beiden Seiten, schiefwinklig nach aussen führend, je eine Führung b, in der ein Gleitstück c verschiebbar ist, das am vorderen Ende in Scharnierlappen d ausläuft. 



  Je eine Platte e ist gleichfalls mit Scharnierlappen f ausgestattet und durch Bolzen g am Gleitstück c drehbar befestigt, während sie mit einem über das Scharnier hinausgehenden   Schwanzstück   h in einen Schlitz i geführt ist, der sich vorn in einer Verlängerung der Führung b befindet.

   Durch eine Blattfeder 1, welche am Gleitstück c festsitzt und die mit ihrem überragenden, freien Teil hinter dem Bolzen g unten bzw. innen an jeder Platte e anliegt, wird jede der Platte e ständig nach aussen gedrückt und sobald der Zug an den Platten   e   nachlässt, gehen durch den Federdruck beide Platten e nach aussen und da der Schwanz   h   im Schlitz i die Verlängerung k der Führung b gehalten ist, so werden die Platten e auch nach vorn geschoben, was möglich ist, weil das Scharnier an jeder Platte e vom Gleitstück c, das in der Führung b verschiebbar ist, getragen wird. Am vorderen Ende jeder Platte e ist ein Riemen   m   befestigt und dieser geht durch einen Schlitz p, welcher sich in der Scheibe o befindet, die die Hülse a abdeckt.

   Diese Lederriemen   m   gehen durch die Hülse a und sind dann mit dem Zugorgan, welche die Klaue zu betätigen hat, in Verbindung gebracht. Erfolgt der Zug an den Riemen m, welche hinter der Hülse a vorteilhaft verbunden sind, so schliesst sich die Klaue, wie in der Zeichnung dargestellt, und es kann ein Gegenstand entweder zwischen den Riemen gefasst werden, wie in Fig. i der im Schnitt dargestellte Bolzen, oder bei feineren Gegenständen wird mit den äusseren Enden der Platten e, also in Richtung der Mittellinie der Klaue, gefasst. Um einen sicheren Griff zu gewährleisten, kann noch eine Gummiauflage auf den Riemen m angeordnet sein.

   Lässt der Zug an den Riemen   m   nach, so öffnet sich durch die starken Blattfedern die Klaue bis zu der in Fig.   i   punktiert angegebenen Stellung der beweglichen Teile. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Arbeitsklaue für Arm-und Handamputierte, dadurch gezeichnet, dass an einem hülsenförmigen Träger (Åa) Führungen (b), schiefwinklig nach aussen gerichtet, befestigt sind, in denen je ein Gleitstück (c) verschiebbar lagert, welches um ein Scharnier (d, f, g,) drehbar eine Platte (e) trägt, die am freien Ende mit einem Riemen (m) in Verbindung steht, welcher durch die Mitte der Klaue, zurück nach der Befestigungshülse (a) und durch einen Schlitz (p) einer Deckplatte (o) zum Betätigungszug führt, während die Platte (e), welche durch eine am Gleitstück sitzende Feder (1) nach aussen gedrückt wird, am anderen Ende einen Schwanz (h) besitzt, der in einem Schlitz (i) geführt ist, welcher sich in einer feststehenden Verlängerung (k) der Führung (e) befindet, zum Zwecke,
    durch Zug an dem Riemen (nz) die beweglichen Klauenteile ein-und gegeneinander ziehen zu können und dadurch Gegenstände zu fassen, durch Nachlassen am Zug aber ein selbsttätiges Öffnen der Klauen zu erzielen, **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT86870D 1920-05-31 1920-05-31 Arbeitsklaue für Arm- und Handamputierte. AT86870B (de)

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