AT86727B - Preß- und Stopfvorrichtung für Zigaretten. - Google Patents

Preß- und Stopfvorrichtung für Zigaretten.

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AT86727B
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Nathan Guttmann
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    Press-und Stopivorrichtung   für Zigaretten. 



   Es war bisher zur Herstellung von Zigaretten üblich, den Füllöffel an Stopfvorrichtungen allein axial verschiebbar zu lagern. Bei Strangmaschinen wird der aus einem Stück bestehende auf dem   Tabakstrangzuführungsrohr verschiebbar gelagerte Füllöffel,   während der Abtrennung der fertigen   Zigarette   mittels eines Messers, zurückgeholt, bei anderen Maschinen ist ausser einer feststehenden sichelförmigen Füllöffelhälfte ein diese ergänzender Einführungslöffel axial verschiebbar angeordnet.   Die* Beschneidung   der Strangzigarette während des Zurückholens des Füllöffels ist eine einseitige, wobei die fest an der Stopfvorrichtung   liegende, Papierhülse   von dem nachdrängenden Messer verletzt wird und der Tabak herausbröckelt, andrerseits werden die Zigaretten von dem Füllöffel bzw.

   einer Füllöffelsichel mittels des Stössers gewaltsam heruntergedrückt, wobei die   Zigarette   leidet. 



   Die angeführten Übelstände beseitigt die vorliegende Erfindung vollkommen. Die Vorrichtung soll zum Herstellen von Zigaretten dienen, die insbesondere denen von Hand hergestellten in der Güte ähnlich sind und dient vorzugsweise zur Herstellung mundstückloser Zigaretten kann aber auch für Mundstückzigaretten verwendet werden.

   Die   Zigarette   wird nicht mehr während oder nach dem Stopfen gewaltsam vom Füllöffel heruntergedrängt, vielmehr wird der Tabak mittels des Stopfers bei mundstücklosen Zigaretten so weit durch die Hülse geschoben, dass derselbe ein Stück am anderen Ende heraussteht, während diesseits der Stopfer durch Tabak von der Hülse getrennt ein Stück zurück stehen bleibt, bis die nunmehr bis zum Stopferende zurückeilende Press-und Stopfvorrichtung durch Austritt der Füllöffelhälften die in Ruhelage verbleibende   Zigarette   freigibt, um den beiderseits herausstehenden Tabak mittels Scheren abzuschneiden. 



   Aus der Zeichnung ist die beispielsweise Ausführungsform der Press-und Stopfvorrichtung näher ersichtlich, und zwar zeigt : Fig. i die Vorderansicht, Fig. 2 die Draufsicht und Fig. 3 die Seitenansicht. 



   Das Maschinengestell ist mit a bezeichnet. In Lagerböcken b ruhen Schienen c, auf denen der an sich bekannte sonst feststehende Press-und Stopfapparat d verschiebbar gelagert ist. Die obere Pressplatte   à1   steht in der einen Richtung unter Federwirkung   l,   in der anderen Richtung unter der Einwirkung einer in der Führung n laufenden Vorrichtung g, an welcher die Pressplatte   d1   sich abrollt. Die Vorrichtung g wird von einer Schaltkurve   h   betätigt. Der Press-und Stoffapparat d steht in der einen Richtung unter Federwirkung m, in der anderen Richtung unter der Einwirkung des Gestänges i, auf welch letzteres mittels der Kurve   k   eingewirkt wird. Die halbierten Stopflöffel e und der Stopfer f sind an sich bekannt.

   Der Stopfer f wird von einem Exzenter r bewegt, dessen Nocken in einem Schlitz s eingreift. Um den Stopfer in seiner Endstellung zu einer Rast zu veranlassen, ist der Schlitz s mit einer Aussparung t versehen, um den Nocken wirkungslos zu machen,
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt :
Die   Press-und   Stopfvorrichtung d hat nach der Zeichnung soeben mit dem Löffel die Zigarettenhülse verlassen und die   Zigarette   o in der Stopflage lassend freigegeben. Zwischen 
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 nächste   Zigarette   zukommenden Tabak zwischen die beiden Formathälften einbringen zu   können.   Hierbei War die Platte p aufgeklappt, die sich inzwischen wieder gesenkt hat und den Tabak während des Pressens zum Format hält.

   Der unter der Einwirkung des Gestänges i und der Kurve   k   stehende   Press-und   Stopfapparat d wird nunmehr freigegeben und mittels   Feder 11Z   in Pfeilrichtung bewegt, wobei dem Löffel die nächste Papierhülse aufgeschoben wird. Nunmehr beginnt der Stopfer f den Tabak aus dem Format durch die Hülse zu schieben, um in einem gewissen Abstand von der Hülse halt zu machen, worauf der Löffel aus der Hülse gezogen wird. Hierauf beginnt der vorbeschriebene Vorgang. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   i. Press-und Stopfvorrichtung für Zigaretten mit zurückgehendem   Füllöffel,   dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Pressbacken (d, d1) mit je einer feststehenden Füllöffelhälfte (e) versehen und zwecks Freigabe der in der Stopflage verbleibenden   Zigarette   und Abschneidens des an ihrem Ende frei herausstehenden Tabaks, in der Zigarettenachse verschiebbar gelagert sind.

Claims (1)

  1. 2. Press-und Stopfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Pressplatte (d1) in der einen Richtung unter Federwirkung (1) und in der anderen Richtung unter der Einwirkung der an der Pressplatte (O, J rollenden, in einem Lager (n) verschiebbar gleitenden Druckvorrichtung (g) steht, auf welch letztere (g) in Intervallen mittels einer Kurve (fut) eingewirkt wird.
    3. Press-und Stopfvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Exzenter (r) vorgetriebene Stopfer (f) durch aussetzende Einwirkung in der ein Stück vor der Papierhülse liegenden Endstellung so lange in Ruhelage verbleibt, bis der mit dem Press-und Stopfapparat zurückgehende Füllöffel (e) das Ende (f1) des Stopfers (f) freigegeben hat.
AT86727D 1919-06-16 1919-12-01 Preß- und Stopfvorrichtung für Zigaretten. AT86727B (de)

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