AT86423B - Verfahren zur Herstellung von Metallkörpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallkörpern.

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George Ising
Heinrich Borofski
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George Ising
Heinrich Borofski
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  Verfahren zur Herstellung von Metallkörpern. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Metallkörpern aus mehreren Bestandteilen, die in bekannter Weise gemischt und verpresst werden. Dabei können die Gusskörper aus einem Metall mit einzubettenden Metallen oder mit Stoffen, die gegenüber dem Grundmetall durch Verschiedenartigkeit der Schmelzpunkte, des spezifischen Gewichtes usw. abweichen, hergestellt werden. 



   Auf dem Wege des Giessens lässt sich z. B. eine Metallzusammensetzung, bestehend aus Aluminium und Graphitpulver, nicht so herstellen, dass in das prozentuell überwiegende
Grundmetall die Graphitteilchen völlig gleichmässig eingebettet sind, ohne dass dabei der Festigkeitskoeffizient des Metalls   wesentliche herabgedrückt   wird. 



   Das vorliegende Verfahren ermöglicht das Vereinigen solcher verschiedenartiger Stoffe, und zwar dadurch, dass ein Grundmetall in einen formbaren (breiigen, teigigen) Zustand übergeführt und mit dem eingebrachten Metall oder einem Zusatzstoff durch Verrühren, Vermischen o. dgl. vermischt und in einer der Form des zu erzeugenden Körpers entsprechenden Pressform einem Pressdruck unterworfen wird, so dass die Zusatzstoffe zwischen -den Metallteilchen dauernd fest und gleichmässig verteilt eingebettet sind. Um zu verhüten, dass durch die Oxyde des Grundmetalles die Festigkeit des erzeugten Körpers herab- 
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 während dessen Ausübung geschehen. 



   Das vorliegende Verfahren eignet sich besonders für die Herstellung von graphitierten Metallen mit niedrigem Reibungskoeffizienten, die an Stelle der teuren Bronzen für Geschossdichtungsringe, Lagermetall usw. Verwendung finden können, gestattet aber andrerseits auch bei Anwendung harter Zusatzstoffe die Schaffung von Metallen mit sehr hohem Reibungskoeffizienten. wie sie als Schleifkörper und Bremskörper verwendet werden. 



   Die folgenden zwei Ausübungsbeispiele sollen zur Erläuterung des vorliegenden Verfahrens dienen :   I.   Das Grundmetall wird geschmolzen. Dann wird dieses geschmolzene Grundmetall desoxydiert, was z. B. durch Abziehen der Oxydhaut geschehen kann,. wobei durch eine Decke aus Kohlensäuregas o. dgl. einer neuen Oxydbildung vorgebeugt wird. Durch Abkühlen unter gleichzeitiger Zurührung des Zusatzstoffes wird das Grundmetall in einen breiigen Zustand übergeführt, und in diesem Zustande werden die Metallteilchen um die Zusatzstoffteilchen herum-und zusammengepresst. 



   2. Das Grundmetall wird zerkleinert und mit dem gleichfalls zerkleinerten Zusatzstoff vermischt. Dann wird das Grundmetall durch Einwirkung von Säure o. dgl. desoxydiert, worauf die Mischung durch Vorwärmen in einen teigigen Zustand übergeführt und dann verpresst wird. 



   Bei dem letztgenannten Verfahren kann die Vorwärmung des Grundmetalles durch Einwirken einer beliebigen Wärmequelle oder dadurch geschehen, dass der Pressdruck so gesteigert wird, dass durch die dabei-erzeugte Presswärme das Grundmetall in den erforderlichen breiigen Zustand übergeführt wird. 



   Man kann ein nach dem vorliegenden Verfahren erzeugtes Pressgut auch auf einen Grundkörper aufpressen, 

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Ausführungen des Verfahrens, bei denen Pressdruck und kritische Temperatur zusammenwirken, fallen unter die Erfindung, sofern es sich um die Vereinigung mehrerer verschiedenartiger, auf dem Wege des Giessens   nichttzu   vereinigender Stoffe handelt, von denen mindestens ein Metall den Zusammenhang der Masse herbeiführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : r. Verfahren'zur Herstellung von Metallkörpern aus mehreren Bestandteilen, die gemischt und verpresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmetall in einen breiigen, teigigen Zustand gebracht und ihm dann ein anderes Metall oder sonstiger Zusatzstoff durch Verrühren, Vermischen o. dgl. zugesetzt und die erhaltene Mischung verpresst wird, so dass die Teilchen zwischen den Grundmetallteilchen dauernd fest und gleichmässig verteilt-eingebettet sind.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der breiige, teigige Zustand des Grundmetalles. durch Abkühlen des flüssigen oder Vorwärmen des festen Metalles erreicht wird.
AT86423D 1917-10-25 1918-08-29 Verfahren zur Herstellung von Metallkörpern. AT86423B (de)

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