AT86072B - Vorrichtung zum Färben von Textilgut mit kreisender Flotte unter Verwendung zweiteiliger Behandlungsbehälter mit einer einzigen Förderschraube für die Flotte. - Google Patents

Vorrichtung zum Färben von Textilgut mit kreisender Flotte unter Verwendung zweiteiliger Behandlungsbehälter mit einer einzigen Förderschraube für die Flotte.

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AT86072B
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Eduard Esser & Co Textil Masch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Färben von Textilgut mit kreisender Flotte unter Verwendung zweiteiliger   Behandlungsbehälter.   mit einer einzigen. Förderschraube für die Flotte. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Vorrichtung zum Färben von Textilgut mit kreisender Flotte unter Verwendung zweiteiliger Behandlungsbehälter mit einer einzigen Förderschraube für die Flotte von derjenigen Art, wie sie durch das Patent Nr. 83700 geschützt ist. 



   Gemäss dem Stammpatente Nr. 83700 ist genau vor der Mitte der wirksamen Fläche der beiden Zellen des Behandlungsbehälters gemeinsamen Förderschraube zwischen den beiden Zellen, eine Trennungswand eingesetzt, die den Flottenstrom in zwei gleiche Flottenzweige teilt und zwangsweise die Teilströme durch die beiden Zellen treibt, auch wenn eine derselben leer ist.

   Diese Einrichtung ist gemäss der vorliegenden Erfindung insofern weiter ausgebaut, als beide Behandlungsbehälterteile in zwei oder mehr Zellen unterteilt sind. derart, dass die einander gegenüberliegenden Zellen der Behälterteile zwei oder mehr hintereinanderliegende Zellenpaare bilden, deren jedes gemäss dem Stammpatente mit der zugehörigen Förderschraube und Flottenstromteilwand versehen ist, wobei alle Zellenwände gleiche Höhe besitzen und niedriger sind als die Behälterwände, so dass die Flotte zwischen den Zellen überlaufen kann. 



   Man erhält so vier-und mehrzellige Behandlungsbehälter, bei welchen beliebige und beliebig viele Zellen mit Färbgut gefüllt oder leer sein können, ohne dass an dem zwangsweisen Flottenumlaufe durch die Zellen etwas wesentliches geändert wird. 



   Das ist von ausserordentlichem Vorteil wo es erforderlich ist, grosse Partien auf einmal in einem Bade zu behandeln, um ein in jeder Beziehung gleichartiges Gut ohne Nuancenunterschieden zu erhalten,
Verteilt man eine solche Partie nur in zwei Zellen, so erhalten letztere so erhebliche Dimensionen in Länge und Breite, dass die Erzielung gleicher Ausfärbung in Frage gestellt wird. Ferner lassen sich die Zellen oder in diese einzusetzenden Gutträger auch von geübten Leuten um so schwerer gleichmässig dicht mit dem Gute beschicken, je grösser sie sind, ganz gleich, ob es sich um loses Gut oder gesponnenes handelt : Ungleichheiten in der Packung ergeben aber ungleichen Widerstand für die Flotte und damit Ungleichheiten in der Ausführung.

   Da   schliesslich   die Bottichzellen mit der Heizkammer nur durch je eine Öffnung im unteren Teile der Trennungswand in Verbindung stehen, findet bei grossen Zellendimen- sionen in der Nähe des Verbindungsschlitzes eine lebhaftere Flottenströmung als in der Nähe der gegenüberliegenden Zellenwand statt. Schon geringe Unterschiede in der Flottenströmung wirken aber bekanntlich stark nachteilig auf die Gleichmässigkeit der Ausfärbung. Deshalb bedeutet die Verteilung grosser Partien auf mehrere kleinere Zellen eine grössere Sicherheit gegen ungleiche Ausfärbungen grosser Partien auf einmal. 



   In der Zeichnung sind zwei Auführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar 
 EMI1.1 
 

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 bottich gemäss der Erfindung, wobei die Fig. i und 4 senkrechte Querschnitte durch je ein Zellenpaar, die Fig. 2 und 5 senkrechte Längmittelsçhnitte und die Fig. 3 und 6 Draufsichten sind. 



   Bei beiden   Ausführungsformen   ist längs durchgehend in der Mitte durch die Trennungswände   d,   e der Heizraum abgeteilt. Die zu beiden Seiten des Heizraumes liegenden Behälterräume sind durch Trennungswände   g-zwei   bzw. dreifach unterteilt. Die Trennungswände   d,   e und q sind gleich hoch und niedriger als die Behälterwände a, um den Überlauf der Flotte innerhalb des Behälters von Zelle zu Zelle zu ermöglichen. Unten reichen die Trennungwände d, e nicht biszum'Boden, sondern lassen Durchlassspalte p frei. Zwischen den Trennungswänden d, e liegen die wagrechten Querwände f, h und die senkrechte Verbindungswand g. Diese Einbauten teilen den Heizraum in obere Kammern i und untere k, 
 EMI2.1 
 



   Wie beim Stammpatente wird der von jeder Flügelschraube   l   erzeugte Flottenstrom durch die genau vor der Mitte der Schraube liegende Teilwand   m   für jedes Zellenpaar b, c geteilt, gleichviel, welches die Stromrichtung ist. Ausserhalb der Zellen findet. dabei dauernd eine Durchmischung der Flotte und damit Vergleichmässigung statt.   Zweckmässig   wird das Gut in ausserhalb des Behandlungsbehälters zu füllenden Gutbehältern in die Zellen eingebracht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Färben von Textilgut mit kreisender Flotte unter Verwendung zweiteiliger Behandlungsbehälter mit einer einzigen Förderschraube für die Flotte nach Stammpatent Nr. 83700, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Behandlungsbehälters. in je zwei oder mehr Zellen, deren Trennwände gleiche Höhe haben und niedriger sind als EMI2.2
AT86072D 1913-12-27 1918-09-13 Vorrichtung zum Färben von Textilgut mit kreisender Flotte unter Verwendung zweiteiliger Behandlungsbehälter mit einer einzigen Förderschraube für die Flotte. AT86072B (de)

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DE86072X 1918-02-14

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AT86072B true AT86072B (de) 1921-10-25

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AT86072D AT86072B (de) 1913-12-27 1918-09-13 Vorrichtung zum Färben von Textilgut mit kreisender Flotte unter Verwendung zweiteiliger Behandlungsbehälter mit einer einzigen Förderschraube für die Flotte.

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