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Die Erfindung hat den Zweck, die vom Projektionsapparat auf den Schirm geworfene Lichtmenge möglichst gross zu machen und das Flackern des Bildes möglichst zu verringern.
Es wurden bisher Kinematographenblenden der verschiedensten Art bekannt, z. B. solche mit halbtransparenten Blättern aus gefärbter Gelatine, aus Zelluloid oder aus transparentem bzw. halbtransparentem Glas mit unebener oder gerillter Fläche, die alle den Zweck haben, den grellen Kontrast zwischen der völligen Unterbrechung der Beleuchtung durch undurchsichtige Blendenblätter und der vollen Beleuchtung des Schirmes während der Projektion der Bilder abzuschwächen.
Weiters wurden Blenden mit zwei oder mehreren Blättern bekannt, von welchen eines oder beide aus transparentem oder halbtransparentem, die Lichtstrahlen nicht völlig absperrendem, sondern blos abschwächendem und zerstreuendem Material bestehen. Es wurde auch vorgeschlagen, eines der Blendenblätter mit einer konkaven oder sonstwie geformten geeigneten Linse zu versehen. Das die Linse tragende Blatt ist ausserdem mit einer Anzahl von Schlitzen versehen, welche auf einer Seite der Linse eine Art Kamm bilden, dies zu dem Zwecke, um eine allmählige Zerstreuung des Lichtes herbeizuführen, auf welche eine dunkle Periode folgt,, sodann eine Periode scharfer Beleuchtung und schliesslich eine weitere dunkle Periode.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist sowohl das während des Bildwechsels abdeckende Blatt wie auch das Hilfsblatt, welches das Flimmern verringert, mit einer die Form eines Kreisausschnittes aufweisenden Öffnung versehen, in welchem eine die gleiche Form besitzende Platte aus lichtdurchlässigem oder halbstransparentem Materiale. wie Zelluloid, Glimmer o. dgl., das ungefähr so wie Milchglas wirkt, eingesetzt ist. Die äusseren, radial verlaufenden Ränder der Blätter sind rechtwinklig zur Blattfläche abgebogen. Zwischen die Ränder werden die transparenten Platten eingeschoben und durch einen scharf eingepassten Rahmen festgehalten. Die völlig undurchsichtigen Randstreifen der Blätter sind möglichst schmal gehalten.
Um das durch die Bilder auf den Schirm geworfene Licht zu konzentrieren, kann auf dem Hilfsblatte eine Verstärkungslinse angebracht werden, und zwar beispielsweise in der Mitte, so dass dann von der Platte nur rechts und links Streifen bleiben. Die Linse ist von genügender Giösse und zweckmässig in eckiger Form aufgeführt. Das Licht wird also durch dieses Hilfsblatt vorerst teilweise zerstreut, sodann konzentriert und sodann wieder zerstreut. Die Platte des Hilfsblattes kann auch ganz entfallen und die ganze Öffnung des letzteren durch eine Linse ausgefüllt werden. Die Blende kann auch statt mit einem mit mehreren Hilfsblättern ausgestattet und aus Aluminium oder sonstigen, starken aber leichtem Material hergestellt werden.
In der Zeichnung stellt Fig. i die Blende in der Vorderansicht und Fig. 2 in der Seitenansicht dar.
Der Rahmen a des Abdeckblattes umgibt einen sektorförmigen Ausschnitt, welcher von einer durchscheinenden oder halbtransparenten Platte aus Zelluloid, Glimmer o. dgl. abgedeckt ist. Diese wirkt ungefähr so wie Milchglas. Durch dieses Blatt wird das Licht während des Bildwechsels zerstreut, Das Hilfsblatt c ist ähnlich konstruiert.
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D ; e Platte zerfällt hier in zwei seitliche Teile b, die samt der in der Mitte angebrachten, eckig geformten Verstärkungslinse d vom Rahmen h gehalten werden.
Die Blätter a und c werden zweckmässig aus einem Stück hergestellt und ragen von dem mittleren, kreisförmigen Blendenteil f ab. Die radialen Ränder e der Blätter sind so
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aufruhen. Die Befestigungsrahmen h passen genau zwischen die Blatt. änder, ihre gekrümmten Leisten sind mittels Schrauben o. dgl. an der Blende befestigt. Damit die Linse festsitzt, sind in den Rahmenleisten und Blättern entsprechende Vertiefungen i vorgesehen. Die Linse d kann auch die ganze Fläche des Hilfsblattes einnehmen.
Die Blende wird auf der Welle mittels der. in der Nabe j sitzenden Schraube befestigt. Die Nabe bildet einen Körper mit der Scheibe k, an welche die mit mehreren Einstellöchern m versehende Blende mittels der Schraube 1 angeschraubt wird. Eine weitere Sicherung der Befestigung bildet die auf dem Gewindefortsatz o sitzende Mutter n.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Kinematqgraphenblende, gekennzeichnet durch ein Abdeckblatt mit einem Ausschnitt, in welchen eine sektorförmige, durchscheinenden oder halbtransparente, wie Milchglas wirkende Platte aus Zelluloid, Glimmer o. dgl. eingesetzt ist sowie durch ein bzw. mehrere Hilfsblätter von mehr oder minder ähnlicher Form, versehen mit einer aus zwei Teilen bestehenden Platte aus halbtransparentem Material und einer zwischen den beiden Plattenteilen in der Mitte angeordneten Verstärkungslinse.