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Kettengarn-Druckmaschine.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kettengarn-Druckmaschine, bei der in an sich bekannter Weise der Farbstoff auf die Kettenfäden durch von Mustern gesteuerte Gegendruckglieder aufgetragen wird und die Kettenfäden in Berührung mit den Druckwalzen gehalten werden. Gemäss der vorliegenden Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, dass die Kettenfäden nach ihrem Bedrucken über eine Reihe von Waschtrögen geführt und durch absatzweise beeinflusste Arme in die in den Trögen vorhandene Waschflüssigkeit eingetaucht werden, worauf die Kettenfäden in eine Trockenkammer gelangen. Bei der vorzugsweise zur Anwendung kommenden Ausführungsform wird hierbei gegen die Kettenfäden ein Luftstrom gerichtet, um das an ihnen anhaftende Wasser abzustreifen.
Die an den Waschtrögen angeordneten Arme besitzen zweckmässig Schaufeln, die dazu dienen, die Kettenfäden abwechselnd und absatzweise in die Waschflüssigkeit einzutauchen, wodurch ein gründliches Auswaschen der Fäden erleichtert wird.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Fig. i eine Seitenansicht der Kettengarn-Druckmaschine, während Fig. 2 das Ende der Trockenkammer und die Vorrichtung zum Waschen der Kettenfäden veranschaulicht.
Die Kettenfäden t werden über geeignete Spannrollen und eine Zuführungswalze der Druckvorrichtung zugeführt, die aus einzelnen Farbkasten 10 besteht, die von einem auf Schienen laufenden Wagen 11 getragen werden. Ein jeder Farbkasten 10 besitzt eine Farbwalze, mit der geeignete Gegendruckglieder zusammenwirken, mittels welcher der Farbstoff auf die Kettenfäden aufgetragen wird, wobei die erwähnten Gegendruckglieder durch das übliche Jacquard-Muster beeinflusst und die Kettenfäden in Berührung mit den Druckwalzen gehalten werden.
Nach Verlassen des Druckapparates werden die Kettenfäden mit dem Farbstoff durch eine Dampfkammer geführt, damit sich die Farbe in die Fäden einziehen kann. Bei der dargestellten Ausführungsform ist hierzu eine Dampfkammer 24 vorgesehen. Die Kettenfäden gehen nach Passieren der Führungsrolle 17 über eine andere Führungsrolle 25, die an einem Arme an der Aussenwand der Dampfkammer sitzt. Von hier gehen die Fäden in die Dampfkammer und in dieser über Führungsrollen 26 hin und her, die zu gegenüberliegenden Seiten der Dampfkammer angeordnet sind. Dieser Dampfkammer wird Dampf durch Rohre 27 zugeführt. Nachdem die Fäden die Dampfkammer verlassen haben, gehen sie über eine Führungsrolle 28 hinweg und alsdann in den Waschapparat.
Letzterer besteht aus einer Reihe von Trögen 29, über die die Fäden zu einer Führungsrolle 30 geführt werden, die an dem anderen Ende des Waschapparates sitzt. Die Tröge 29 erhalten durch ein Rohr 31 einen kontinuierlichen Wasserzufluss. Das von jedem Troge überfliessende Wasser gelangt in einen darunter befindlichen Trog 32.
Zu jedem Trog gehört eine Querwelle 33, die nach entgegengesetzten Richtungen verlaufende Arme 34, 35 trägt. Diese Arme besitzen Schaufeln 36, die sich über die ganze Breite des Apparates erstrecken. Die genannten Arme werden durch Lenkstangen 37 in Schwingbewegungen versetzt, die mit geeigneten Exzentern 38 auf der Antriebswelle 39 zusammenwirken (s. Fig. 2). Sowie die Arme ausschwingen, wird zuerst die von den Armen 34 unterstützte Schaufel mit den Fäden in Eingriff treten und diese in das in den Trögen befind-
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liche Wasser eintauchen, worauf die an den Armen 35 sitzende Schaufel die Fäden erfasst und sie unter die Wasseroberfläche taucht.
Obgleich also die Fäden kontinuierlich über die Tröge hinweggeführt werden, so wird hierdurch der Ort des Eintauchens beständig ver- ändert, so dass sie einmal in einer Region und alsdann in einer anderen unter die Wasseroberfläche getaucht werden. Hierdurch wird das gründliche Auswaschen der Fäden wesentlich erleichtert. Durch Verwendung einer Reihe von unabhängigen Trögen in jedem Wasch-
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nicht in den anderen übergeführt werden kann.
Nach Verlassen der Waschbehälter werden die Fäden einem Luftstrome aus einem Rohre 40 ausgesetzt. Die Luftstrahlen aus diesem Rohre streifen das an der Oberfläche der Fäden befindliche Wasser ab. Dieses von den Fäden abgeführte Wasser wird in dem Troge 32 aufgefangen.
Die Fäden gelangen nach Passieren der Führungswalze 30 in eine Trockenkammen 41 und werden hier durch Rollen 42 hin und her geführt. Rohrschlangen 43 erstrecken sich quer durch die Trockenkammer und dienen als Heizvorrichtung, um das Trocknen der Kettenfäden zu unterstützen. Nach Verlassen der Trockenkammer gehen die Fäden über Führungswalzen 44, von hier über Führungsrollen 45, 46 und werden schliesslich auf den Kettenbäumen 47 aufgewickelt.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Kettengarn-Druckmaschine, bei welcher der Farbstoff in Berührung mit Druckwalzen gehalten und die Kettenfäden durch von Mustern gesteuerte Gegendruckglieder in Berührung mit den Farbwalzen gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenfäden über eine Reihe von Waschtrögen geführt und durch absatzweise beeinflusste Arme o. dgl. in die in den Trögen vorhandene Waschflüssigkeit eingetaucht werden, worauf die Kettenfäden nach einer Trockenkammer gelangen.