AT84765B - Spulenverbindung für eine aus mehreren Teilspulen bestehende Wechselstrommantelwicklung mit Gabelverbindern, bei der die Zahl der Wicklungsfelder der Polzahl gleich ist. - Google Patents

Spulenverbindung für eine aus mehreren Teilspulen bestehende Wechselstrommantelwicklung mit Gabelverbindern, bei der die Zahl der Wicklungsfelder der Polzahl gleich ist.

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AT84765B
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Fig. i zeigt eine der üblichen Wechselstrommantelwicklungen mit Gabelverbindern, bei der die Zahl der Wickelfelder jeder Phase der Polzahl der Maschine entspricht. Die Phasenanfänge 
 EMI1.2 
 sind die einzelnen der zusammengehörigen Wicklungsfelder im gleichen Sinne gewickelt. Der Verlauf der Wicklung in diesen Feldern lässt sich an Hand der Zeichnung leicht verfolgen. Für das aus den Teilspulen   i, j 3   und   Pl   bestehende Wicklungsfeld p zum Beispiel verläuft die Wicklung vom Phasenanfang   V aus   der Reihe nach durch die Einzelleiter der Seiten 1-2,   3-4,   5-6 und   7-8   dieser Teilspulen in der angegebenen Pfeilrichtung.

   Entsprechend verläuft die Wicklung für das zugehörige Wicklungsfeld q durch die Spulenseiten 9-10,   11-12, 13-14     und-M--M   der Teilspulen ql,   qa, q3   und   q,. Die   Enden der Wicklungen für die beiden Felder   P   
 EMI1.3 
 lungssinn für die Phase zu erhalten. Entsprechend sind die beiden übrigen Wickelfelderpaare durch die Verbindungsleitungen a und c miteinander verbunden. Diese Verbindungen führen insbesondere bei Hochspannungsmaschinen zu Unbequemlichkeiten, da sie an der Stirnseite der Wicklung entlang an einer grossen Zahl von Stirnverbindungen vorüber laufen und somit den glatten Verlauf der Wicklungsköpfe stören, und da sie infolge der hohen Spannungsunterschiede an den Stellen gemeinsamen Laufes eine starke Isolierung erfordern. 



   Man kann nun der Erfindung gemäss   dies ? Verbindungen vermeiden,   indem man nicht, wie bei der Anordnung nach Fig. i die Wicklungsfelder gleichsinnig wickelt und das Ende eines Feldes mit dem Ende des anderen Feldes verbindet, um so den verschiedenen Wicklungssinn zu erhalten, sondern indem man die Verbindung der Wicklungen nach dem Bilde der Fig. 2 ausführt. Hiernach werden die Wicklungsfelder so gewickelt, dass man, von einer äusseren Teilspule, z. B. d, anfangend, im Wicklungszuge alle benachbarten Nuten e, f, g,   k   der einen Seite n des Wicklungsfeldes p der Reihe nach bewickelt.

   Die Wicklung verläuft dann von dem Phasenanfang   U.   zuerst der Reihe nach durch die Leiter l'-2'der beiden Seiten der Teilspule d des Wickelfeldes p, hierauf durch die Seiten 3'-4',   5'-6'und 7'-8'der   übrigen Teilspulen desselben Wickelfeldes. Im Anschluss hieran geht sie durch die Leiter der einzelnen Seiten 9'-10',   11'-12',     13'-14'und 15'-16'der   einzelnen Teilspulen des Wicklungsfeldes q. 



   Zweckmässig verlegt man die Verbindungen zwischen den einzelnen Teilspulen und den Wicklungsfeldern nach der Seite hin, wo die zusammengehörigen Wicklungsfelder aneinanderstossen. Hierdurch werden sehr kurze Verbindungen zwischen den einzelnen Spulen und den Wicklungsfeldern erreicht. Alle äusseren Verbindungen fallen nunmehr weg. Die Wicklungsköpfe der Maschine erhalten auch an der Schaltseite einen völlig glatten Verlauf, ohne äussere störende Verbindungen oder Überkreuzungen. 



   Wie sich aus der Zeichnung ergibt, erhält die Anfangsspule auf dem mit r bezeichneten Stück einen Leiter mehr als die Spule sonst auf ihrem Verlaufe. Hierdurch ergeben sich unter normalen Verhältnissen für diese Teile des Stirnbogens, falls man keine besonderen Vorkehrungen trifft, stärkere Abmessungen als für die übrigen, somit eine Reihe von   Unbequemlichkeiten.   

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  Diese können nun vermieden werden, wenn man die Anfangsspule mit einem Fehlleiter ausführt, d. h. die Leiterzahl der zu dieser Spule zugehörigen Nuten um eins kleiner ausführt als die der übrigen Nuten. Hierdurch wird einmal eine gleichmässige Abmessung für alle Stirnbögen gewonnen, andrerseits ein weiterer Vorteil, der darin besteht, dass die Anfangswindungen infolge der geringeren Leiterzahl mit stärkerer Isolation ausgeführt werden können, was wiederum zweckmässig zum Schutz gegen die Gefahren der Schaltspannungen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Spulenverbindung für eine aus mehreren Teilspulen bestehende Wechselstrommantelwicklung mit Gabelverbindern, bei der die Zahl der Wicklungsfelder in jeder Phase der Polzahl gleich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsfelder jeder Phase von einer äusseren Teilspule (d) anfangend, so gewickelt sind, dass im Wicklungszuge die Wicklung von einer Seite M eines Wickelfeldes (p) unmittelbar zur benachbarten Seite (0) des benachbarten zugehörigen Wickelfeldes (q) übergeht : 2. Spulenverbinduhg nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen der Teilspulen und der zusammengehörigen Wicklungsfelder an die Stelle verlegt sind, wo die zusammengehörigen Wicklungsfelder aneinanderstossen.
    3. Spulenverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterzahl der Anfangsspule (1-2) jedes Wickelfeldes um eins kleiner ist als die Leiterzahl der übrigen Teilspulen.
AT84765D 1917-02-02 1918-01-26 Spulenverbindung für eine aus mehreren Teilspulen bestehende Wechselstrommantelwicklung mit Gabelverbindern, bei der die Zahl der Wicklungsfelder der Polzahl gleich ist. AT84765B (de)

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