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Fleehtmasehine.
Die Erfindung betrifft eine Flechtmaschine der durch die österr. Patentschrift Ni. 52467 bekanntgewordenen Art, also eine Flechtmaschine mit von einem Rollensystem fortbewegten Innenspulenschlitten, bei welcher die Aussenfäden zwischen den aufeinander abrollenden Rollen des Rollensystems hindurchgeführt werden. Gemäss der Erfindung sind die Innenspulenschlitten und die Schlittenbahn hierfür zwischen den Innenspulen und der Flechtachse angeordnet.
Gegenüber den Flechtmaschinen bekannter Art hat die vorliegende Flechtmaschine die beiden wesentlichen Vorteile der Fadenentlastung und der Vermeidung der relativen Verschiebung des Rollensystems gegenüber der jeweiligen Lage der Aussenfäden.
Die Fadenentlastung wird dadurch erreicht, dass, da Schlitten und Schlittenbahn zwischen Innenhpule und Flechtachse gelagert sind und sie daher möglichst nahe an letztere herangebracht werden können, der Reibungswiderstand der Schlitten auf ihrer Bahn infolge der erheblich verringerten Zentrifugalkraft der Schlitten wesentlich verkleinert wird, so dass die Rollen, zwischen denen die Fäden hindurchlaufen, zum Fortschieben des Schlittens nur
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Druck auf die überrollten Aussenfäden ausüben.
Die relative Verschiebung des Rollensystems tritt auf, wenn die zur Bewegung des Rollensystems dienenden Zahnräder oder andere Maschinenelemente sich abgenutzt haben.
Es werden dann die Rollen zurückbleiben, und die zwischen den Rollen durchlaufenden Fäden werden aus ihrer gespannten Lage abgelenkt werden. Der Verschleiss der Zahnräder und der anderen Maschinenelemente @ wird bei der vorliegenden Erfindung dadu ch vermieden, dass die Schlitten und die Schlittenbahn möglichst nahe dem Flechtzentrum, innerhalb der Innenspulen, angeordnet sind. Hierdurch wird die zum Fortschieben der Schlitten notwendige Kraft und demgemäss der Verschleiss der Maschinenelemente erheblich verringert, so dass die Lage der Rollen gegenüber den Aussenfäden keine Änderung erfährt.
Flechtmaschinen mit entgegengesetzt kreisenden Spulenreihen, bei denen die Innen- spulenschlitten und die Schlittenbahn zwischen den Innenspulen und dem Flechtzentrum angeordnet sind, sind zwar bekannt, dieselben besitzen jedoch kein Rollensystem für das Fortschieben der Innenspulen und für das Hindurchführen der entgegengesetzt umlaufenden Aussenfäden zwischen den aufeinander abrollenden Rollen des Rollensystems.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. i zeigt eine Flechtmaschine im senkrechten Schnitt ; rechts von der Flechtachse ist eine Treibund eine Schlittenrolle der Einfachheit halber weggelassen. Fig. 2 zeigt den Grundriss links von der Flechtachse.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Schlitten 37 für die Innenspulen 20 sowie die Schlittenbahn 41 des Schlittenbahnkörpers 24 zwischen den Innenspulen 20 und der Flechtachse angeordnet, wodurch der Durchmesser der Schlittenbahn 41 wesentlich kleiner wird als bisher. Der Schlittenbahnkörper 24 sitzt auf dem Teil 7. Die auf der Schlittenbahn 41 vermittelst der Schlitten 37 geführten Innenspulen 20 kreisen bekanntlich in entgegengesetzter Richtung wie die Aussenspulen 18 um die Flechtachse, um die von den Aussenspulen 18 kommenden Fäden mit den Fäden der Innenspulen 20 zu verflechten. Das entgegengesetzte Kreisen der Aussen-und der Innenspulen erfolgt in bekannter Weise durch Zahnräder 36, 34 und 42.
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