AT84321B - Spurzeigergeschoß. - Google Patents
Spurzeigergeschoß.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
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- F42B5/26—Cartridge cases
- F42B5/36—Cartridge cases modified for housing an integral firing-cap
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Description
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Spurzeigergeschoss.
Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Ausbildung eines Spurzeigergeschosses, dessen Flugbahn durch Abbrennen von eine Leucht-oder Rauchwirkung hervorbringenden Zünd-oder Glühstoffen sichtbar gemacht wird. Dadurch ist erreicht, dass bei Benutzung derartiger Geschosse aus Maschinengewehren das Einschiessen auf das Ziel nach Art des
Zielens mit einem Flüssigkeitsstrahl geschen kann.
Die die Leucht-oder Rauchwirkung hervorbringenden Zünd-oder Glühstoffe sind bekannter Weise in einer im hinteren Teil des Geschosses eingesetzten Kammer in mehreren entsprechend gepressten Querschichten eingefüllt. Als hinterer, der Patronenladung zugekehrter Abschluss dieser Kammer dient eine entsprechend gepresste Schicht eines schwer entzündbaren und langsam brennenden, etwa mit Fett versetzten Pulvers, wodurch eine sofortige Verbrennung der Leucht-oder Rauchsätze bei Explosion der Patronenladung verhindert ist.
Besteht dieser abschliessende Pulversatz aus rauchschwachem Pulver, so ist damit gleichzeitig erreicht, dass der erste Teil der Flugbahn unsichtbar bleibt, um den Standort des Gewehres nicht zu verraten.
Um eine vollkommene Sicherheit gegen das Durchschlagen der Explosionsgase der Patronenladung zwischen diesem abschliessenden Verzögerungssatz und der Innenwandung der die Leucht-oder Rauchsätze enthaltenden Kammer zu erhalten, empfiehlt es sich, diesen Verzögerungssatz in einen in die Kammer eingesetzten Metallring mit einer fest gegen die Wandung der Kammer gedrückten Dichtung, etwa aus Blei, einzupressen.
In konstruktiver Beziehung kann die Patrone verschiedenartig ausgeführt werden, und ein solches Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in Fig. x in einem Axialschnitt und in Fig. 2 in Ansicht dargestellt, und zwar zur Verdeutlichung in vergrössertem Massstab.
Das Geschoss besteht aus dem von einem Stahlmantel a in gewöhnlicher Weise umgebenen Bleikern b, dessen hinterer Teil aber eine Aussparung enthält, in die eine nach hinten offene Stahlhülse c eingesetzt ist. Über den etwas auswärts gebogenen hinteren Rand der Hülse c ist der Rand das Stahlmantel a gebördelt, wodurch eine feste Verbindung dieser beiden Teile geschaffen ist, die die Widerstandsfähigkeit des ganzen Geschosses gegen eine Zerstörung infolge des Druckes der Explosionsgase in der Weise erhöht, dass der hintere Rand des Stahlmantels a durch die Hülse c gegen Aufreissen gesichert ist, Durch den Druck der Explosiongase wird die Verbindung der Stahlhülse c und des Stahlmantes a noch inniger und dichter.
In der durch die Hülse e gebildeten Kammer sind entsprechend gepresste Schichten d, e, von eine Leucht-oder Rauchwirkung hervorbringenden Zünd- oder Glühstoffen eingefüllt und als hinterer Abschluss dient ein schwer entzündbarer und langsam brennender, entsprechend gepresster Pulversatz g, der verhindert, dass die Leucht-oder Rauchsätze J, e,/infolge sofortiger Zündung durch die beim Abschiessen des Geschosses auftretenden Pulvergase vorzeitig verpuffen. Dieser Verzögerungssatz g bewirkt, dass die Leucht-oder Rauchsätze erst entzündet werden, nachdem das Geschoss einen gewissen Teil der Flugbahn durchlaufen hat, damit der erste Teil der Flugbahn unsichtbar bleibe.
Es ist wichtig, dass der Verzögerungssatz g einen möglichst dichten Abschluss bildet, und um zu verhindern, dass die Explo. sionsgase der Patronenladung zwischen dem Ver-
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zögerungssatz und der Innenwandung der Kammer c durchschlagen, ist dieser Verzögerungsatz in einen Ring i eingepresst, der in die Kammer c eingesetzt ist und durch einen Bleiring A gegen die Wandung der Hülse c hin wirksam abgedichtet wird. Durch diese Mass- nahme ist es möglich, die Höhe der Schicht des Verzögerungssatzes g viel kleiner zu halten, als wenn keine solche Abdichtung vorhanden wäre.
Der in das Innere der Patronenhülse k ragende Teil des Geschosses kann bei gleichbleibender Länge des aus der Patronenhülse herausragenden Teiles des Geschosses etwas länger sein als der der gewöhnlichen Geschosse, und da die durch die Hülse c gebildete Kammer verhältnismässig klein ist, so kann das Gewicht des Geschosses gegenüber dem gewöhnlichen Geschoss-Gewicht nahezu unverändert gehalten werden, und es kann auch erreicht werden, dass die Flugbahn des neuen Spurzeigergeschosses gleichwertig ist der der gewöhnliche'1 Infanteriegeschosse. Wie die Aussenansicht nach Fig. 2 zeigt, bleibt auch die äussere Gestalt der Patrone gegenüber den gewöhnlichen Patronen unverändert.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Spurzeigergeschoss mit in seinem hinteren Teil ein, esetzten Leuchtzündbatz, dem ein Verögerungszündsatz vorgeschaltet ist. dadurch gekennzeichnet, dass der Verzögerungszündsatz in einenin die Leuchtzündsatzkammer eingesetzten Metallring mit einer fest gegen die Wandung der Kammer gedrückten Dichtung, etwa aus Blei, eingepresst ist, wodurch eine vorzeitige Zündung der Leuchtsätze infolge Durchschlagens der Explosionsgase der Patronenladung zwischen dem Verzögerungssatz und der Kammer verhindert ist.
Claims (1)
- 2. Geschoss nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der der Patronenhülse EMI2.1 den überdies auch die durch die Umbördelung hergestellte Verbindung infolge der von innen nach aussen gehenden Wirkung verstärkt und verdichtet wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT84321T | 1916-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT84321B true AT84321B (de) | 1921-06-10 |
Family
ID=3605385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT84321D AT84321B (de) | 1916-12-19 | 1916-12-19 | Spurzeigergeschoß. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT84321B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1131561B (de) * | 1960-06-11 | 1962-06-14 | Diehl Fa | Leuchtspurmunition |
| DE1280095B (de) * | 1962-11-21 | 1968-10-10 | Dynamit Nobel Ag | UEbungsgranate |
| US4103620A (en) * | 1975-11-12 | 1978-08-01 | Sarmac S.A. | Projectile explosive |
| WO2006005439A1 (de) * | 2004-07-08 | 2006-01-19 | Ruag Ammotec Gmbh | Hartkern-mantelgeschoss mit leuchtsatz und verfahren zu seiner herstellung |
-
1916
- 1916-12-19 AT AT84321D patent/AT84321B/de active
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1131561B (de) * | 1960-06-11 | 1962-06-14 | Diehl Fa | Leuchtspurmunition |
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| US7661368B2 (en) | 2004-07-08 | 2010-02-16 | Ruag Ammotec Gmbh | Hard-core jacketed bullet with tracer composition and method of manufacture thereof |
| NO338240B1 (no) * | 2004-07-08 | 2016-08-08 | Ruag Ammotec Gmbh | Hardkjerne mantelkule omfattende ensporlyssammensetning og fremgangsmåte for fremstilling av denne |
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