AT83674B - Verfahren zur Gründung mittels Pfähle in wenig tragfähigem Boden unter Verwendung von Sprengmitteln. - Google Patents
Verfahren zur Gründung mittels Pfähle in wenig tragfähigem Boden unter Verwendung von Sprengmitteln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Gründung mittels Pfähle in wenig tragfähigem Boden unter Verwendung von Sprengmitteln. Vorliegende Erfindung bezweckt, die Tragfähigkeit von in den Boden getriebenen Pfählen oder Piloten für auf sie wirkende Lasten zu erhöhen. Das verwendete Mittel besteht darin, jeden Pfahl oder Piloten kräftig auf eine Masse von tragfähigem Material zu stützen, das in einen unter- jrdischen Hohlraum eingeführt wird, welcher durch die Explosion eines Sprengstoffes erzeugt worden ist. Man kann zwei verschiedene Verfahren zur Erzielung dieses Ergebnisses benutzen. i. Verfahren, welches die Zertrümmerung der Spitze des Pfahles oder Piloten erfordert. Hierfür wird ein Ausführungsbeispiel mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. a (Fig. i und 2) ist der untere Teil eines Pfahles oder Piloten aus armiertem Beton, b, b sind Sprengpatronen in beliebiger Anzahl, die in die Spitze des Pfahles oder Piloten eingeführt werden. Man treibt den Pfahl oder Piloten bis zur gewünschten Tiefe ein und bringt eine'oder mehrere Patronen zur Explosion, welche die Armierung losreisst, den Beton zertrümmert und die Trümmer kräftig gegen den Boden presst, der nachgibt und einen Hohlraum freilässt. Man kann dann auf zweierlei Weise vorgehen. I. Man kann die Patronen derart bemessen, dass fast die gesamte Sprengwirkung zur Zertrümmerung des Betons aufgewendet wird. In diesem Falle erzeugt die Explosion nur eine sehr kleine Aushöhlung in der Mitte. Zwecks Beendigung der Arbeit nach der Explosion setzt man das unterbrochene Eintreiben fort, bis man auf einen genügenden Widerstand trifft. Die Betontrümmer oder Stücke, welche durch den von der Explosion nicht beeinflussten Teil des Piloten oder Pfahles kräftig zusammengedrückt werden, füllen die durch die Explosion gebildete Höhlung aus und weichen auch seitlich aus und geben dem Piloten oder Pfahl eine erweiterte Grundfläche, welche das spitze Ende des Pfahles oder Piloten ersetzt und dessen Trag- fähigkeit erhöht. II. Um eine grössere Steigerung der Tragfähigkeit zu erzielen, benutzt man Patronen mit stärkerer Ladung als im ersten Fall. Man erzielt so eine Aushöhlung von grösseren Abmessungen, in die man gute Materialien schüttet, welche man stampfen oder auf andere Weise verdichten kann. Hierauf setzt man'das unterbrochene Eintreiben fort. Die Tragfähigkeit des Pfahles oder Piloten wird noch durch die Verdichtung des Bodens gesteigert, welche der hohe bei der Explosion erzeugte Druck hervorruft. 2. Verfahren ohne Zertrümmerung der Spitze des Pfahles oder Piloten. Statt dass man einen im Pfahl oder Piloten vorgesehenen Kanal benutzt, um zuerst die Sprengladung und nachher das Füllmittel einzuführen, bedient man sich zu diesen Operationen eines Hilfsrohres. Dies gestattet, massive Pfähle oder Piloten aus Holz, armiertem Beton, Metall ebenso leicht zu benutzen, wie hohle. Hierfür wird ein Ausführungsbeispiel mit Bezug auf die Zeichnung gegeben. d (Fig. g) ist ein Rohr oder prismatisches oder leicht konisches Stück mit Längskanal, der nötigenfalls nur 60 mm Durchmesser zu haben braucht. Für jede Operation wird dieses Rohr mit einer Spitze e versehen, welche so angeordnet ist, dass das Rohr sie beim Eintreiben, aber nicht beim Herausziehen mitnimmt. <Desc/Clms Page number 2> Man treibt das Rohr d in den Boden (Fig. 3) und bringt oben auf die Spitze e eine Sprengpatrone f mit aus dem Rohr hinaus führender Zündschnur oder elektrischen Leitungsdrähten zur Hervorrufung der Explosion. Wie Fig. 4 zeigt, hebt man nachher das Rohr d bis zu der Höhe, die erforderlich ist, um es den zerstörenden Wirkungen der Explosion zu entziehen ; man verdämmt das Rohr in irgendeiner geeigneten Weise, z. B. indem man es ganz oder zum Teil mit Wasser füllt. Hierauf ruft man die Explosion hervor ; diese erzeugt eine Höhlung g, die mit dem Rohr in Verbindung steht, weil das Wasser unter sehr hohem Druck zu entweichen sucht und den Boden allseits zurückdrängt und ihm eine bedeutende Festigkeit erteilt. Unmittelbar darauf fördert man durch das Rohr in die durch die Explosion gebildete Aushöhlung Füllstoffe, wie Sand, Kies, Mörtel oder mehr oder minder feuchten Boden. Man zieht dann das Rohr d heraus und treibt an seiner Stelle den Pfahl oder Piloten h (Fig. 5) ein und setzt das Eintreiben so lange fort, bis der Pfahl oder Pilot das in dem von der Explosion herrührenden Hohlraum befindliche Material fest zusammengedrückt hat, alle Höhlungen beseitigt sind und der Pilot dem Eintreiben den gewünschten Widerstand entgegensetzt. 3. Verwendung von dünnem Mörtel zum Ausfüllen des Hohlraumes. Um das Ausfüllen des durch die Explosion gebildeten Hohlraumes zu bewerkstelligen oder zu vervollständigen, kann man in denselben dünnen Mörtel oder Zement unter Druck einspritzen. 4. Verbesserung des Bodens durch Druckluft vor der Explosion. Wenn der Boden, in welchem der Hohlraum durch Explosion erzeugt werden soll, stark EMI2.1 durch zusammendrückbare Luft verdrängt. Der starke Druck, den dann die Explosion erzeugt, verringert das Volum der Poren bis fast auf Null und erhöht so die Dichte und Festigkeit des Bodens, in den hierauf das Wasser nicht mehr in merklicher Menge eintreten kann. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Gründung mittels Pfähle in wenig tragfähigem Boden unter Verwendung EMI2.2 Pfahl aus Beton eingetrieben wird und hierauf in den Längskanal eingeführte Sprengmittel zur Explosion gebracht werden, worauf das weitere Eintreiben des Pfahles, allenfalls nach vorhergehendem Einbringen und allfälligem Verdichten von Sand, Kies, Mörtel oder Beton beendet wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Gründung mittels Pfähle in wenig tragfähigem Boden unter Verwendung von Sprengmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein an seinem unteren Ende eine Sprengpatrone enthaltendes Hilfsrohr in den Boden getrieben und hierauf ohne die Sprengpatrone wieder etwas gehoben, dann das Rohr und die Höhlung durch Wasser oder einen Brei verdämmt, nach erfolgter Explosion der entstandene Hohlraum mit Füllstoffen, wie Sand, Kies, Mörtel oder Beton, ausgefüllt, hierauf das Hilfsrohr entfernt und schliesslich der Pfahl unter Zusammendrücken des Füllmaterials eingetrieben wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR83674X | 1911-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT83674B true AT83674B (de) | 1921-04-25 |
Family
ID=8737964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT83674D AT83674B (de) | 1911-10-14 | 1912-10-12 | Verfahren zur Gründung mittels Pfähle in wenig tragfähigem Boden unter Verwendung von Sprengmitteln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT83674B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4222684A (en) | 1977-10-26 | 1980-09-16 | Winfried Rosenstock | Method of driving sheet piles into a rock substratum |
| US4550786A (en) * | 1982-12-23 | 1985-11-05 | Winfried Rosenstock | Method of driving steel profiles into a rock substratum |
-
1912
- 1912-10-12 AT AT83674D patent/AT83674B/de active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4222684A (en) | 1977-10-26 | 1980-09-16 | Winfried Rosenstock | Method of driving sheet piles into a rock substratum |
| US4550786A (en) * | 1982-12-23 | 1985-11-05 | Winfried Rosenstock | Method of driving steel profiles into a rock substratum |
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