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Huthalter.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Huthalter, bei welchem gemäss dem Patentanspruch der Stammpatentes Nr. 70260 auf einer feststehenden Achse eine Kammhülse drehbar gelagert ist, deren Zähne allmählich von der Achse weggebogen sind. Beim Drehen der Hülse greifen diese Zähne durch einen Stützrahmen hindurch in innerhalb desselben liegende
Haare, welche dabei zwischen den. Zähnen der Kammhülse und der Achse eingeklemmt werden.
Während bei dem im Stammpatente dargestellten Ausführungsbeispiel Achse und Kammhülse zylindrisch und auf an einem Hut zu befestigenden Stützen gelagert sind, die ebenfalls den oben erwähnten Stützrahmen tragen, sind gemäss der vorliegenden Erfindung Achse und Kammhülse so ausgebildet, dass sie von der Längsmitte aus nach den Enden hin an Durchmesser zunehmen ; ferner sind sie am genannten Stützrahmen gelagert, welcher auf die in einem Hut zu befestigenden Stützen aufgesteckt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des zusätzlichen Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist Fig. i eine Seitenansicht desselben, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie --H der Fig. i, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. i und Fig. 4 ein Längsschnitt in grösserem Massstab.
Auf der Innenseite der Seitenwände des in Fig. i und 3 durch strichpunktierte Linien angedeuteten Hutes 1 sind an zwei aneinander gegenüberliegenden Stellen die beiden oben einwärts gebogenen Stützen 2 befestigt. Der zwischen denselben liegende Stützrahmen 3 ist mit Hilfe zweier als Kulissen ausgebildeter Lappen 4 auf die Stützen 2 gesteckt. D : e Lappen 4 sind mit einer Anzahl Einkerbungen (Rasten) 5 versehen (Fig. 4), mit denen eine an den Stützen angeordnete Rippe (Nase) 6 in Eingriff gebracht werden kann, so dass ein unerwünschtes Verschieben des Rahmens 3 auf den Stützen nicht möglich ist. Der Rahmen 3 besitzt an seinen zwei kleineren,. mit den Stützen 2 verbundenen Seiten je einen nach oben ragenden Lappen 7 bzw. 8, die mit ihm aus einem Stück bestehen.
Am Lappen 7 ist mit dem einen Ende die Achse 9 mittels zwei Stiften 10 also undrehbar befestigt, während in dem als Auge ausgebildeten Lappen 8 die Nabe 11 der Kammhülse 12 drehbar gelagert ist. Das freie Ende der Achse 9 ist mit einer zentrischen Vertiefung 13 versehen, in welche der Kopf 14 des in die Nabe 11 eingepassten Hohlzapfens 15 ragt, so dass die Achse 9 an diesem Ende zentrisch zur Kammhülse 12 gehalten ist. Dieselbe ist an dem der Nabe 11 entgegengesetzten Ende als Ring ausgebildet und am festsitzenden Ende der Achse 9 in einem Ringfalz 16 derselben gelagert. Die Zähne der Kammhülse 12 liegen an der Wurzel nahezu an der Achse 9 an und sind nach den freien Enden hin allmählich von dieser weggebogen, so dass der Zwischenraum zwischen der Achse 9 und den Zähnen der Kammhülse nach deren Wurzel hin kleiner wird.
Beim Drehen der Kammhülse 12 werden in diesem Zwischenraum gelangende Haare zwischen den Kammzähnen und der Achse 9 eingeklemmt, sie können daher nicht ausgleiten, verhindern eine ungewollte Rückwärtsdrehung der Kammhülse und halten so einen mit dem Huthalter versehenen Hut auf dem Kopfe des Trägers desselben. Damit alle Zähne der Kammhülse möglichst gleichviel Haare erfassen, und zwar unter grösster Schonung der Frisur und Haarwurzeln, haben Achse 9 und Kammhülse 12 die Form eines Hyperboloids, d. h. sie nehmen von der Längs-
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befestigte Blattfeder M, welche in Verbindung mit einer an der Nadel. 77 angeordneten Abflachung 19 nach Art eines Flachkeils auf den Hohlzapfen 15 und die mit diesem undrehbar verbundene Kammhülse wirkt, wenn die Nadel gedieht wird.
Die Verwendung einer Keilfeder hat gegenüber der im Stammpatente beschriebenen starren Verbindung zwischen Nadel und Kammhülse den Vorteil des sanfteren Erfassens Haare. Die im vorstehenden Beispiel erläuterte Verbindung zwischen den Stützen und dem Stützrahmen, sowie die Lagerung der feststehenden Achse und der um diese drehbaren Kammhülse unmittelbar auf dem letzteren, haben den Vorteil, dass für beliebige Hutgrössen ein und dasselbe Modell des Huthalters verwendbar ist.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Huthalter nach Patent Nr. 70260, dadurch gekennzeichnet, dass Achse (9) und Kammhülse (12) von der Längsmitte aus nach den Enden hin an Durchmesser zunehmen und unmittelbar auf dem Stützrahmen (3) gelagert sind, welcher auf in einem Hut zu befestigende Stützen (2) gesteckt ist.