AT83571B - Handdrehbohrmaschine mit elektrischem Antriebsmotor. - Google Patents

Handdrehbohrmaschine mit elektrischem Antriebsmotor.

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AT83571B
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drill
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electric drive
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motor
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/008Gear boxes, clutches, bearings, feeding mechanisms or like equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Handdrehbohrmaschine   mit elektrischem Antriebsmotor. 



   Handdrehbohrmaschinen mit elektrischem Antriebsmotor hat man dadurch in höherem Grade schlagwettersicher gemacht, dass man, um den Bohrer stillzusetzen, eine durch Axialverschiebung des Bohrers gegen die Maschine ausrückbare mechanische Kupplung löste, durch die der Bohrer seinen Antrieb von dem Elektromotor erhielt. Man liess also den Motor auch bei Stillstand des Bohrers weiterlaufen und umging dadurch das häufige Anlassen des Motors, welches wegen der unvermeidlichen Funkenbildung zur Entzündung von Schlagwettern führen kann. Diese Maschinen sind aber mit dem Nachteil behaftet, dass, wenn der Bohrer sich bei seinem Arbeiten im Bohrloch festsetzt, die Maschine durch den Motor herumgeschleudert wird, weil der Arbeiter sie mit den Händen nicht festhalten kann. Der Motor muss daher in solchen Fällen doch stillgesetzt und dann wieder angelassen werden. 



   Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass der den Bohrer mitnehmende Kupplungsteil nach dem Aufhören einer in axialer Richtung auf den Bohrer einwirkenden Kraft durch Federn zwischen zwei abwechselnd zur Wirkung kommenden Kupplungsscheiben eingestellt wird, die den Bohrer nur in einem und demselben Sinne drehen können. Nach dieser Einstellung ist die Maschine von dem etwa im Bohrloch festsitzenden Bohrer gelöst. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes. 



  Darin ist a ein Drehstrommotor, der mittels seines Zahnrades b einen als Zahnrad ausgebildeten Kupplungskörper c antreibt. Dieser Kupplungskörper trägt an seinen beiden inneren Stirnflächen Kupplungszähne dd'und umgibt eine Kupplungsscheibe e, die mit der Bohrspindel   f   so verbunden ist, dass sie sich auf ihr weder drehen noch verschieben kann. Die Hülse g, in der sich die Bohrspindel drehen, aber nicht axial verschieben kann, lässt sich in dem Maschinengehäuse   h   verschieben, sie wird aber durch zwei mit Vorspannung ein-   gesetzte Federn i,   die sich beiderseits gegen ihren Bund k anlegen, gewöhnlich in der gezeichneten Mittellage gehalten. 



   Der Kupplungskörper c wird von dem Motor a dauernd in Drehung erhalten, wobei jedoch die Bohrspindel so lange stillsteht, als sich ihre Kupplungsscheibe e in der Mittellage befindet. Wird aber der Bohrer m mittels der Maschine gegen das Gestein angedrückt, so kommt die Kupplungsscheibe e mit den Zähnen   d des   Hohlkörpers c in Eingriff und der Bohrer läuft ebenfalls um. Wird die Maschine zwecks Entfernens des Bohrmehls   zurück-   gezogen und klemmt sich hierbei der Bohrer etwas in dem Loch, so kommt die Kupplungsscheibe   e   mit den Zähnen d'des Kupplungskörpers c in Eingriff und der Bohrer wird in der alten Richtung mitgedreht, wobei sich der Bohrer frei arbeitet. 



   Die Kupplung kann auch so gebaut werden, dass die Verzahnungen dd'fest mit der Bohrspindel verbunden sind, während der Kupplungsteil   c   als Zahnring ausgebildet ist, der   seinen Antrieb auch von dem Zahnrad b des Motors erhält. Die Hülse g kann fortfallen, wenn die Welle f selbst den Bund k erhält, gegen-den die Federn i wirken.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eine weitere Ausführungsform der Maschine besteht darin, dass unter Beibehalt der gegenseitigen Verschiebung von Bohrspindel und Maschinengehäuse das Zahnrad des Motors b das fest auf der Bohrspindel sitzende Rad unmittelbar antreibt. Beim Bohren sind   beide'   Räder infolge des'auf die Maschine ausgeübten Axialdruckes miteinander in Eingriff, während sie beim Aufhören des Bohrdruckes durch die Wirkung der Federn bis zum Aufhören des Zahneingriffes axial gegeneinander verschoben werden. 



   Bei Arbeitsunterbrechungen für längere Dauer wird das Stromzuführungskabel, dessen Stecker, wie bekannt, nur in spannungslosem Zustande gelöst werden kann, vom Motor abgenommen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :

Claims (1)

  1. i. Sanddrehbohrmaschine mit elektrischem Antriebsmotor und einer schlagwettersicheren Antriebskupplung für den Bohrer, die durch eine Axialverschiebung des Bohrers gegen die Maschine ein-und ausgerückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Bohrerwelle verbundene Kupplungsteil (e) nach dem Aufhören einer in axialer Richtung auf den Bohrer einwirkenden Kraft durch Federn (i) zwischen zwei zu seinem Mitnehmer dienenden Kupplungsscheiben , d) eingestellt wird, die im gleichen Drehsinne angetrieben werden. z. Handdrehbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die den Bohrer haltende Welle (f) ode ihre axial mitbewegbare Lage, hülse (g) mit einem Bund (k) ausgerüstet ist, gegen den zwei Federn (i, i) in entgegengesetzten Richtungen wirken.
    3. Drehbohrmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen gleichzeitig mit dem Motor umlaufenden, axial verschiebbaren, hohlen Kupplungskörper (c) mit zwei einander axial gegenüberstehenden Gruppen von Zähnen, zwischen denen ein mit entsprechenden Zähnen ausgerüsteter Kupplungsteil (e) der Bohrspindel (f) so angeordnet ist, dass er von der Leerlaufstellung aus abwechselnd mit der einen oder anderen Gruppe in Eingriff treten kann.
AT83571D 1914-06-26 1915-06-21 Handdrehbohrmaschine mit elektrischem Antriebsmotor. AT83571B (de)

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GB139521A (en) 1920-11-18
FR511367A (fr) 1920-12-23

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