AT8355B - Verfahren zur Herstellung perlähnlicher Tupfen auf Geweben, Papier u. dergl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung perlähnlicher Tupfen auf Geweben, Papier u. dergl.Info
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WILHELM SZIGETI iN WIEN.
Verfahren zur Herstellung perlähnlicher Tupfen auf Geweben, Papier u. dergl.
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porlähntichen Tupfen auf Geweben, Papier oder dergl., welches darin besteht, dass durch eine unten beschriebene Auftragevorrichtung auf das Gewebe oder dergl. perlähnliche Tupfen aus einer sehr rasch erhärtenden Masse aufgetragen werden, die sich mit der Unterlage so fest verbinden, dass ein Abfallen von derselben ausgeschlossen ist. Hiedurch ist es auch möglich, einzelne, vorher nicht miteinander verbundene Fäden durch Aufbringen der Masse auf die Kreuzungsstellen der Fäden netzartig miteinander zu verbinden. Um diese perlähnlichen Tupfen im Wasser unlöslich zu machen, werden dieselben zweckmässig einem geeigneten chemischen Processe unterworfen.
Das Verfahren besteht in folgendem :
Das zweckmässigerweise auf eine Holle aufgerollte, nach dem vorliegenden Verfahren zu behandelnde Material wird von dieser über Spannrollen zu einer Nadelreihe geführt, welche bei ihrem Niedergange das Material durchsticht und in einen unter diesem angeordneten
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heben der Nadeln ans der Masse werden Theile derselben an den Nadeln haften bleiben, die beim Austritt der Nadeln aus dem Stoffe von diesen abgestreift und an der- Unterseite des letzteren haften bleiben werden. Um das Abstreifen der Masse von den Nadeln beim Austritt ans dem Stoffe zu erleichtern, wird den Nadeln in diesem Augenblicke zweckmässigeinedrehendeBewegungertheilt.
Die Masse zur Herstellung der Tupfen besteht aus Leim oder Gelatine. Um diese Tupfen im Wasser unlöslich zu machen. härtet man sie mit Formalin, Chromsäure oder einemanderenGerbmittel.
Dieses Verfahren kann, wie schon erwähnt, auch dazu verwendet werden, netzartige Stoffe herzustellen.
Zu diesem Zwecke worden, wie in der beiliegenden Zeichnung in einer beispiels-
EMI1.3
kommen. und dieselben in die Masse zur Herstellung der Tupfen getaucht. Wird nun das Formbrett 4 aus dem Rahmen herausgehoben, so wird sich die an den Nadeln haftengebliebene Mässe an den Kreuzungsstellen der Fäden abstreifen und beim Erhärten die Fäden fest untereinander binden und so ein Netz bilden (Fig. 3).
EMI1.4
durchsichtig sein: es können die fertigen Tupfen auch bronziert werden.
PATENT ASPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von periähnlichen Tupfen auf Geweben, Papier und dergl., dadurch gekennzeichnet, dass mittelst einer geeigneten Vorrichtung Nadeln durch das Gewebe gestochen, hinter demselben in ein gegebenenfalls gefärbtes Klebmittel (Leim, Gelatine) getaucht und sodann zurückgezogen werden, bei welch'letzterer Bewegung die an den Nadeln hängengebliebenen Tropfen als Tupfen auf dem Gewebe haften bleiben. die, wenn nicht schon vorher im Klebmittel, nun durch ein bekanntes Gerbmittel gegerbt und auch bronziert werden können.
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Claims (1)
- 2. Die Anwendung des unter 1 beanspruchten Verfahrens zur Netzbildung, dadurch gekennzeichnet, dass die perlähnlichen Tupfen auf den Kreuzungsstellen von Fäden auf- gebracht werden und so die Fäden an diesen Stellen abbinden (Fig. 3). **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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