AT83520B - Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren von Eisenerzen geeigneten Bindemittels. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren von Eisenerzen geeigneten Bindemittels.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren von Eisenerzen geeigneten Bindemittels. Schon im ersten Zusatzpatente Nr. 83518 ist bereits erwähnt, dass die mulmigen Bestandteile zahlreicher Eisenerze mit kalkbasischer Gangart an und für sich bereits die zur Herstellung des eisenoxydreichen hochbasischen Kalzium-Aluminosilikatbindemittels erforderlichen Mischungsbestandteile enthalten. Weitere Studien und Berechnungen haben ergeben, dass die auch von anderen, gleiche Ziele verfolgenden Verfahren bereits benutzte Massnahme, die Bestandteile des Bindemittels lediglich aus dem zu verhüttenden Eisenerze zu entnehmen, in Anwendung auf das Verfahren des Stammpatentes so grosse technische und wirtschaftliche Vorteile bringt, dass die Brikettierung von Eisenerzen hiedurch erst in hohem Masse vorteilhaft wird. Die weitere Ausbildung des Verfahrens bezieht sich auf Erze, bei welchen in den Mulmen die kalkbasischen Bestandteile gegenüber den eisenoxydischen Bestandteilen in zu geringen Mengen vorhanden sind. Bei solchen Erzen sollen durch Einschaltung einer elektromagnetischen Scheidung, allenfalls in Verbindung mit einer Windsichtung o dgl., die überschüssig vorhandenen eisenoxydischen Bestandteile aus den Mulmen ausgesondert werden so dass dann der verbleibende weniger magnetische Rest durch eine einfache Glühoperation in ein abbindungsfähiges Bindemittel umgewandelt werden kann. Die Klassierung und die magnetische Scheidungsoperation werden hiebei nach dem vorliegenden Verfahren vielfach zweckmässig so ausgeführt, dass-durch Aufbereitung des Mulmes das Erz in eine grössere Zahl von Einzelsorten mit abweichender chemischer Zusammensetzung zerlegt wird, beispielsweise in eisenhaltige, kalkbasische und überwiegend kieselige Gangart, und dass von diesen die kalkbasischen Bestandteile-gegebenenfalls unter besonderem Zusatz von eisenoxyd-oder tonerdehaltigen oder kieseligen Zuschlägen- zu einem Bindemittel verarbeitet werden. Ein weiterer Ausbau des Verfahrens betrifft die Vornahme der Zerkleinerung des Erzes zum Zwecke der Einleitung einer Separation in der Weise, dass das Erz einer Röst- (Brenn-) Operation unterworfen wird, die sowohl oxydierend als reduzierend gestaltet werden kann, der sich eine Ablöschoperation und allenfalls eine schonende Zerkleinerung anschliesst. Durch diese Behandlung des Erzes wird vor allem eine solch feine und gute Zerkleinerung ermöglicht, wie sie ohne Rösten und Löschen durch mechanische Hilfsmittel nicht erreicht werden kann. Ferner wird zunächt das eisenoxydische Material magnetisiert und scheidungsfähig gemacht und schliesslich zerfällt durch die Wirkung der Löschoperation der kalkbasische Bestandteil. des Erzes zu'feinem Pulver ; endlich bleiben bei dieser Art der Zerkleinerung die kieseligen Bestandteile des Erzes unberührt, so dass hierauf eine leichte und billige Aufbereitung gegründet werden kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren von Eisenerzen geeigneten Binde- EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> eisenoxydreichen hochbasischen Bindemittels erforderlichen Mischungsbestandteile lediglich den zu'brikettierenden Erzen entnommen werden.2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erzen, bei welchen in den Mulmen die kalkbasischen Bestandteile gegenüber den eisen- EMI2.1 werden kann.3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Klassierung und magnetische Scheidungsoperation so ausgeführt werden, dass durch Aufbereitung des Mulmes das Erz in eine grössere Zahl von Einzelsorten mit abweichender chemischer Zusammensetzung zerlegt wirdj von denen dann eine oder mehrere zur Herstellung des Bindemittels verwendet werden.4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufschliessung des Erzes durch eine Röstoperation, die als Einleitung der Separation dienen soll und sowohl oxydierend als reduzierend gestaltet werden kann, und die Zerkleinerung des Erzes durch eine erforderlichenfalls eingefügte Ablöschoperation erfolgen.
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