AT83518B - Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren von Eisenerzen, Gichtstaub u. dgl. geeigneten Bindemittels und Verfahren zum Brikettieren mit demselben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren von Eisenerzen, Gichtstaub u. dgl. geeigneten Bindemittels und Verfahren zum Brikettieren mit demselben.

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AT83518B
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  Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren von Eisenerzen, Gichtstaub u. dgl. geeigneten
Bindemittels und Verfahren zum Brikettieren mit demselben. 
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 Erzen anderer Herkunft zum Zwecke der Brikettierung einzubinden. Ist das Erz, wie es oft der Fall ist, so reich an Kalk, dass nach dem Glühen, Feinmahlen und Formen die Erscheinung des Kalktreibens auftritt, so ist lediglich erforderlich, dass nach dem Glühen, aber vor der Feinmahlung, dem Bindemittel ein entsprechender Anteil ungeglühten, eisenoxydreichen Mulmerzes zugemischt wird. In diesem zugesetzten Erz ist der Kalk dann als kohlensaurer Kalk abgesättigt, das Eisenoxyd aber frei und bindefähig.

   Es ist infolgedessen sofort fähig, mit dem   überschüssigen   Ätzkalk des geglühten Anteiles des Erzes abzubinden und das Auftreten von Treiberscheinungen zu verhüten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   i.   Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren-von Eisenerzen, Gichtstaub u. dgl. geeigneten Bindemittels nach Stammpatent Nr.   81283, dadurch gekennzeichnet,   dass die aus hochbasischen Kalzium-Aluminosilikaten oder Ätzkalk, freiem Eisenoxyd und Wasser bestehende 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass gebrannter, trocken zu Pulver abgelöschter Kalk mit feinem Eisenhydroxyd, eventuell auf dem Wege der Nassmahlung, innigst gemischt und die Mischung auf eine unterhalb der Sinterungstemperatur liegende Temperatur erhitzt wird. g. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, dass feingemahlener gebrannter Kalk mit einem Schlamm von feinem Eisenoxyd trocken abgelöscht, das Produkt innig gemischt und auf Temperaturen unterhalb des Sinterungspunktes erhitzt wird.' 4.
    Verfahren zum Brikettieren von Eisenerzen, Gichtstaub u. dgl. mit dem nach den Ansprüchen i bis 3 hergestellten Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass das einzubindende Material zunächst durch eine Schlämmoperation in feinere und gröbere Teile zerlegt wird, der Feinschlamm nach dem Verfahren der Ansprüche i bis 3 mit der alkalischen Komponente verarbeitet und nach Erhitzen unter der Sinterungstemperatur mit dem gröberen Anteil vermischt und geformt wird.
    5. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mulmige Erze mit kalkbasischer Gangart für sich auf eine ausreichend hohe, aber unter der Sinterungstemperatur liegende Temperatur zum Zwecke der Austreibung der Kohlensäure erhitzt werden, worauf sie nach einfacher Feinmahlung. mit anderen Anteilen desselben Erzes oder mit Erzen anderer Herkunft brikettiert werden.
    6. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei allzu kalkreichen Erzen ; zum Zwecke der Vermeidung des Auftretens von Treiberscheinungen bei den Briketts, nach der Glühoperation, aber vor der Feinmahlung, ein ausreichend grosser Anteil des ungeglühten mulmigen Erzes zu dem geglühten Bindemittel hinzugefügt wird, um mit Hilfe des im Erze vorhandenen freien Eisenoxydes den überschüssigen Ätzkalk des geglühten Bindemittels zur Abbindung gelangen zu lassen.
AT83518D 1912-07-10 1915-03-29 Verfahren zur Herstellung eines zum Brikettieren von Eisenerzen, Gichtstaub u. dgl. geeigneten Bindemittels und Verfahren zum Brikettieren mit demselben. AT83518B (de)

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